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 Die letzten Beiträge des Themas - 17. ssw medizinisch notwendige indikation 
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Mit Zitat antworten Beitrag Verfasst: 12.07.2008, 12:58
Hallo!
Ich habe durch zufall diese seite gefunden und stöber nun schon den ganzen morgen drin herum.
auch ich habe abtreiben "müssen" da bei meiner 3. routine festgestellt wurde, dass "etwas" nicht stimmt.
mein mann und ich waren geschockt, es ging mir doch endlich wieder gut??? der arzt im kh stellte dann fest, dass ich siamesische zwillinge in mir trug!!!! ich war fertig... wir hatten uns doch so gefreut...
als der tag des abbruchs kam war ich wie in trance... was die ärzte alles wollten. ob sie mein "schwangerschaftsmaterial" !!!!!!!! behalten dürften für studenten an der uni! unsere goldsternchen!!!! ich habe nur geheult in den op rein wie auch wieder raus.
natürlich durften sie die beiden nicht behalten wir haben uns für den regenbogenkinder friedhof entschieden. wir wissen noch nicht wann sie beigesetzt werden und ich weiss auch nicht ob ich die kraft habe dorthin zu gehen...
wir versuchen es auf jedenfall weiter. habe auch etwa ne woche nach dem eingriff einen eisprung gehabt. zwei test waren positiv bisher... aber ich habe nun gelesen, dass der hormon wert erst langsam wieder zurückgeht und nun bin ich mir gar nicht mehr sicher...
habe es auch nur meiner freundin erzählt sonst keinem hab angst dass es wieder daneben geht... ich muss mich wohl noch gedulden... in 3 wochen mach ich wieder einen test, theoretisch müsste ich ja bald wieder meine tage bekommen, wenn nicht oh gott ich würde vor freude an die decke gehen, aber gevatter angst ist nun mein begleiter....

Mit Zitat antworten Beitrag Verfasst: 05.07.2008, 15:02
Hallo Woelffchen,

es tut mir sehr leid. was dir passiert ist. Gib dir Zeit, um dein Baby zu trauern und verabschiede dich mit den Ritualen, die dir wichtig sind.

Vor nun fast drei Monate musste ich meinen kleinen Sohn in der 20. SSW hergegeben. Voranggegangen waren lange Wochen des Bangens und des Hoffens, bis am ende die Prognose immer schlechter und schlechter geworden ist. Wir haben unser Kind einäschern lassen und die kleine Urne dem Grab meiner Großmutter beigegeben. Das war für mich ein sehr schöner weg des Abschieds.

Ich kenne mich nicht aus, ob das Risiko von Neuralrohrdefekten mit dem Alter steigt, du schreibtst aber, dass du überraschend schwanger geworden bist. Hast du vor der Schwangerschaft Folsäure eingenommen? Das soll angeblich 50 bis 70 Prozent der Fälle von offenem Rücken vermeiden. Möchtest du es noch einmal versuchen, schwanger zu werden? Hast du schon Kinder?

Ich habe leider noch keine Kinder, aber wir möchten es auf jeden Fall noch einmal versuchen.

Ich wünsche dir alles Liebe, weine, wenn dir danach ist, aber verliere den Blick nach vorne nicht!

Katiblue

Mit Zitat antworten Beitrag Verfasst: 03.07.2008, 17:15
Liebes Woelffchen,

ich heiße dich hier herzlich willkommen und will dir mein herzliches Beileid aussprechen. Es tut mir sehr leid, dass auch du so eine schlimme Erfahrung machen musstest.

Wir tauschen uns hier hauptsächlich im privaten Forum aus. Das ist weiter unten auf der Seite. Um dort freigeschaltet zu werden musst du dich oben bei Benutzergruppe freischalten lassen und dann noch eine PN mit deinen persönlichen daten und deiner "Geschichte" an Jessica schreiben.
Das hat den Vorteil ,dass dort der Rahmen ganz geschützt ist.

Ich kann mir vorstellen wie es dir geht. Man ist so erfüllt von Trauer, Traurigkeit, Enttäuschung,...und so viele Gefühle mehr.

Also zu der Beerdigung kann ich dir sagen, dass wir uns im Januar auch für eine Beisetzung im Familiengrab entschieden haben.
Dazu müsst ihr nur einen Bestatter beauftragen und dem friedoh bescheid geben. Die erledigen das dann. Und dann kommt es eben darauf an was für eine trauerfeier ihr wollt.
Wir haben unseren sohn im ganz kleinen familienkreis beigesetzt. Ohne Pfarrer. Für uns war es ein sehr trauriger, aber auch schöner Tag. Wir haben ihn auf dem letzten weg begleitet. Er hat einen festen Ort.

Im privaten Bereich kannst du sehr viele Geschichten von anderen Frauen und Familien lesen. Mir tat und tut das sehr gut.
Hier wirst du merken, dass du nicht alleine bist. Wir stehen dir su gut es geht beiseite mit Rat und Hilfe!

Ich freue mich auf dich im privaten Bereich!

Liebe grüße

Streiferle

Mit Zitat antworten Beitrag Verfasst: 03.07.2008, 16:23
17. ssw medizinisch notwendige indikation
hi ich bin 42 jahre jung und war etwas überrascht, als ich feststellte, dass ich schwanger bin. ich habe mich aber dann sehr darüber gefreut und mich voll auf das baby eingestellt. meine frauenärztin riet mir natürlich zu allen möglichen vorsorgeuntersuchungen, was ich aber eher belächelte, als ernst zu nehmen, denn es ging mir sehr gut und die ultraschalluntersuchungen waren doch iO. trotz allem lies ich mir einen termin für die fruchtwasseruntersuchung geben, denn irgendwas im innern sagte mir, mach es. also ging ich zum fruchtwasseruntersuchungstermin und der arzt schaut ja dann erst mal mit dem ultraschall wie das baby liegt, ehe er die nadel setzt. schon gleich am anfang der satz "die nackenfalte ist aber noch sehr gross" machte mich nervös ... und dann griff der arzt nach meiner hand und die äußerung " oh nein, nur dass nicht, aber ich muss es ihnen sagen, denn es ist leider so" ... und ich war total geschockt, konnte in dem moment nicht mal weinen, als er mir sagte, dass das baby einen offenen rücken hat und nicht lebensfähig sein wird !!!
erst draussen bei meinen eltern, die mich begleitet hatten, brachen die tränen aus mir herraus. der arzt hatte gleich für den nächsten tag einen termin im klinikum gemacht und ich konnte es immer noch nicht fassen.
im KH wurde dann der abbruch mittels tabletten eingeleitet und anderthalb tage später habe ich es dann geboren ... es wäre ein kleines mädchen geworden. da konnte ich wieder nicht weinen, es war halt so. den ersten tag zu hause ging es auch noch, da war ich abgelenkt und es war mein freund da. doch den nachfolgendem tag war ich alleine und dann kam alles hoch und ich weinte und weinte und dann kamen diese gedanken, warum muß ich gerade das durchmachen?, warum mußte mir das jetzt passieren?, lag es an mir, weil ich ü 40 bin? wieso durfte mein baby nicht leben? ... !!!
körperlich ist soweit alles ok und ich fühle mich gut, aber meine seelische verfassung ist total neben der mütze.
ich möchte mein baby selbst beerdigen, da die beerdigung übers klinikum erst im november stattfindet und ich mich verabschieden möchte und auch diesen abschluss brauche.
wer hat das auch in so einer art durchmachen müssen und wie seit ihr damit umgegangen und habt es verarbeitet. freue mich über jeden beitrag und jeden rat und jede hilfe.


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