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 Die letzten Beiträge des Themas - Eine traurige,böse Geschichte 
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Mit Zitat antworten Beitrag Verfasst: 07.11.2013, 01:44
Re: Eine traurige,böse Geschichte
Ich hab heute bei der Seelensorge Hotline angerufen. Die haben mir da ein paar Stellen vermittelt, irgendwie kann ich mir jedoch nicht verzeihen. Ich kann einfach nicht glauben dass ich wirklich so böse und abartig war. Irgendwie will ich das nicht aktzeptieren,genau so wie die Tatsache dass mich eine Frau hasst.Oder besser gesagt die einzige Frau mit der ich was hatte und die mich so genommen hat wie ich bin, hasst mich jetzt mehr als alles andere auf der Welt.
Ich bin inzwischen sogar von meinen Freunden abgekopselt, ich hab angst dass ich ins Fernsehen komme wegen meinem Stiefvater. Ich weiss einfach nicht inwieweit ich noch eine Frau verdient habe das bringt mich innerlich fast um.
Meiner Ex gehts übrigens, soweit ich weiss "gut".

Mit Zitat antworten Beitrag Verfasst: 06.11.2013, 22:28
Re: Eine traurige,böse Geschichte
lieber shangtsung,
das mit deinem körpergewicht hat mich sehr erschreckt. denn da bist du ja viel zu dünn.
ich würde dir gerne was von meinen kilos abgeben :wink: .

ich find es sehr gut, dass du dir psychologische hilfe suchen willst.

ich wünsch dir alles gute und viel kraft cordula

Mit Zitat antworten Beitrag Verfasst: 05.11.2013, 16:20
Re: Eine traurige,böse Geschichte
Danke Dir Oscar,
Ich glaube ihr habt Recht ,ich muss mir psychologische Hilfe suchen.Du hast auch Recht, in meiner Kindheit war ich sehr oft einsam. Ich durfte dafür halt viel Fernseher schauen und Videospiele spielen oder mit Lego oder sowas. Ich fühle mich beziehungsunfhähig weil ich einfach keinen Menschen mehr an mich ranlasse.Ich will nicht mehr verletzt werden und ich will auch keine Enttäuschung mehr sein. Deshalb will ich die meiste Zeit nur für mich alleine sein und was machen. Das Kontroverse ist, ich habe genug Freunde. Also Menschen die mit mir was machen wollen und die Treu sind. Ich fühle mich trotzdem irgendwie unverstanden und allein.

Danke nochmal für eure Ratschläge ich kann gerade nicht mehr schreiben, bis dann.

Mit Zitat antworten Beitrag Verfasst: 05.11.2013, 09:19
Re: Eine traurige,böse Geschichte
Hallo Shangtsung,


es war nicht gut das du deine Freundin zu einem zu einem Abbruch genötigt hast. Die Gründe die dich dazu bewogen haben sind aber verständlich. Hier wurde auch schon öfter geschrieben das Frauen auch aus Angst vor den Reaktionen ihrer Umwelt sich gegen ihr Kind entschieden haben.
Dein jetziger Zustand zeigt, das du es zu tiefst bereust und dich am liebsten selbst dafür bestrafst. Du bist auch kein Monster. Damals überwog deine Angst. Dazu kam noch das du noch zusätzliche Probleme hast.

Deine Kindheit war alles andere wie eine Kindheit die man sich gern wünscht. Du musstest mit vielen Schwierigkeiten kämpfen und ich denke du standest sehr oft allein da.

Jetzt denkst du das du beziehungsunfähig bist. Wenn es auch so sein sollte muss das kein endgültiger Zustand sein. Versuche bitte Hilfe anzunehmen und beginn dann Stück für Stück deine Kindheit aufzuarbeiten. Ich weiß du möchtest nicht zu einem Psychologen oder zu einem Psychotherapeuten. So geht es nicht nur dir. Viele lehnen lange Hilfe ab. Wenn sie dann aber bereit sind und die ersten Erfolge sehen sagen sie sich warum habe ich mir nicht schon viel früher diese Hilfe gesucht. Du brauchst auch keine Angst haben falls du während einer Therapie weinen musst. Weinen gehört zur Verarbeitung und kann sehr erleichternd sein.

Versuch auch bitte dich nicht mehr selbst zu bestrafen.


FG Oscar

Mit Zitat antworten Beitrag Verfasst: 05.11.2013, 01:10
Re: Eine traurige,böse Geschichte
Danke für deine Antwort.
Nach der Trennung begann sie aufzublühen,macht wieder Sport, ist inzwischen Islamistin und hat auch einen Gefunden der sie da einweist und besser zu ihr passt.
Ihr gehts auch soweit gut was ich von Freunden gehört habe.
Wir hatten uns halt irgendwann getroffen und danach gabs wieder Streit. Sie hasst mich halt irgendwo dafür was ich getan hab.
Sie meinte nur , "Ich wollte sowieso kein Kind haben, also nicht wegen dir".Sie wollte Freunde bleiben, hat mir von ihrem neuen Erzählt und ich war nicht bereit dass zu "ertragen".
Oder mein Ego war es nicht.
Im Endeffekt ist alles so gelaufen wie ich es mir erhofft habe.
Nur mir gehts halt nicht gut , ich lasse mich auch körperlich liegen. Bin im moment 175 groß und wiege 53 Kilo,ich hab nach der Sache massiv abgenommen und durch die Trennung noch mehr abgenommen.
P
sychologische Hilfe hatte ich noch nicht, ich will nicht vor einer Fremden Personen weinen.
Ich habe versucht mehr Kontakt mit meinem Vater aufzunehmen.Das Problem ist , die kommen aus einer komplett anderen Kultur.
Ich kann auch keine Muttersprache weil ich die ersten 5 Jahre meines Lebens taub war.Zusätzlich Rauche und Trinke ich , dadurch bin ich für die meisten schon abgeschossen.
Es gibt da einfach eine Stimme in mir die sagt, "du hast schon soviele scheisse erlebt und verursacht du bist meilenweit von deiner Familie entfernt". Meine Mutter weiss nichts von der Abtreibung und würde das auch nicht vertragen.
Danke nochmal für deine Worte.

Mit Zitat antworten Beitrag Verfasst: 04.11.2013, 22:17
Re: Eine traurige,böse Geschichte
lieber shangtsung,
herzlich willkommen bei uns.
erst einmal, ich glaube nicht das du gestört bist, denn ich kann alles ganz prima lesen und verstehen was du da schreibst :wink: .
es tut mir sehr leid, dass dich der abbruch so trifft. im nachhinein ist man halt leider immer schlauer als vorher. und wenn du vor dem abbruch gewußt hättest, dass es dir danach so schlecht geht, dann hättest du ja sicher von dir aus das gar nicht gewollt und deiner freundin gesagt.

wie geht es denn deiner exfreundin jetzt mit dem abbruch?

für mich bist du übrigens kein abschaum. sondern eher ein meinsch mit gefühl. wenn du abschaum wärst, dann würdest du sicher nicht jetzt so leiden. aber selbst wenn man wegen dem abbruch nicht leidet, ist man nicht gleich abschaum.

wie wäre es wenn du dir psychologische hilfe suchen würdest.

mir ging es nach meinem abbruch auch sehr schlecht. damals meinte mal ne freundin (ärztin). dass sie der meinung ist, dass mein abbruch eigentlich nur ein auslöser ist. durch den abbruch is soviel wieder hoch gekommen aus der kindheit was verarbeitet gehört. und da bin ich am arbeiten dran, dass zu verarbeiten.
nachdem was du da so alles schreibst, gibt es ja bei dir auch so einige "baustellen".
herzlichst cordula

Mit Zitat antworten Beitrag Verfasst: 04.11.2013, 16:50
Eine traurige,böse Geschichte
Guten Tag

Ich habe vor 1 Jahr und ca 3-4 Monaten mein Kind abgetrieben mit meiner damaligen Freundin.Sie war 17 , ich war 20. Sie war meine erste feste Freundin und die erste Frau mit der ich Geschlechtsverkehr hatte. Sie wurde es nachdem wir 3-4 Monate zusammen waren. Ich habe damals einen Test gekauft , weil das Kondom gerissen ist und ich sicher sein wollte. Sie vertrug die Pille nicht. Sie war schwanger. Ich habe ihr bevor sie schwanger war gesagt, falls es dazu kommt, dass ich kein Kind will.Ich sagte ihr dass Adoption keine Option für mich ist.Ich sagte ihr dass ich weg wäre, wenn sie es bekommt.Ich hab sie emotional erpresst , weil ich Angst davor hätte in dem Alter vor allen Menschen mit einem Kind dazustehen.Hinzu kommt , dass ich gestört bin und Probleme mit mir selbst habe.Meine Mutter hat mich allein erzogen, seit ich 3 Jahre alt bin.Mein Vater besucht mich kaum , vielleicht einmal im Jahr,inzwischen auch nicht.Bei ihr sah es nicht anders aus, ihre Eltern empfingen beide Hartz 4.Ihr Bruder war im Auslandseinsatz und zu Hause gabs viele Konflikte.Meine Mutter ist als Flüchtling in Deutschland, sie ist manisch depressiv , hat migräne und fragte mich ob meine Freundin schwanger ist.Ich belog sie um sie zu beruhigen.Mein Stiefvater ist im moment auch im Knast im Ausland,deshalb ist sie Mental hin und wieder am Ende.
Zu mir selbst mein Selbstbewusstsein ist vor der Abtreibung schon sehr niedrig gewesen, genau wie mein Selbstwert.Ich hab viele Freunde die von der Abtreibung wissen, die mir sagen es war richtig.Ich fühle mich trotzdem Schuldig,weil ich sie gezwungen habe.

Sie war nachdem sie es erfahren hat , schwanger zu sein, erschüttert. Sie bekam hin und wieder heulanfälle. Wenn wir Bilder von Kindern im Fernseher sahen oder Frauen von ihrer Schwangerschaft erzählten fing sie an zu weinen.Sie war hin und wieder aggressiv, es waren die Folgen.Ich denke ich habe all das verdient.
Seit dieser Sache lasse ich alles schlechte über mich ergehen, wenn mich wer beleidigt fertig macht oder sonst was , lasse ich das mit mir machen.Ich hab den härtesten und schäbigsten Job angenommen für einen Tieflohn um mich selber zu foltern glaube ich.
Ich kann mir einfach nicht verzeihen.Ich verstehe mich selber kaum ,wenn ich zurückblicke.Ich sehe da inzwischen ein Monster dass aus egoistischen Gründen eine junge Frau dazu gebracht hat ein Lebewesen "wegzumachen".Und ich will mit diesem Monster selber nichts zu tun haben. Das Problem ist ich bin das Monster.

Wir sind inzwischen nicht mehr zusammen, ich habe sie irgendwann schlecht behandelt, weil ich mich zu sehr in mich zurückgezogen haben.Ich wollte nichts mehr mit der Ausenwelt zu tun haben und vergrub mich in Drogen und Arbeitslosigkeit.Ich hab mich getrennt damit sie wen findet der sie schätzt und glücklich macht.Ich habe ihr auch einen 8 seitigen Brief geschrieben und mich persöhnlich für alle die Dinge entschuldigt Denn ich sehe mich nicht als ein Wesen dass erstmal nichts verdient hat.
Ich hab zwar wieder einen Job, bin jedoch beziehungsunfähig und kann keinen Sex haben. Es geht einfach nicht ich kriege Panik, genau wie mit ihr am Ende der Beziehung.

Ich will irgendwie raus aus diesen Gedanken. Ich steh manchmal einfach da und schaue in die Leere, bin unfähig Worte über meine Lippen fließen zu lassen.Ich bin wohl gestört.
Für euch muss ich Abschaum sein, weil ihr ja alle von Menschen erzählt die euch gezwungen haben.Deswegen bitte ich hier um Eure Meinung,Lösungsansätze.
Egal wie hart es ist was ihr mir sagen wollt, schreibt mir es mir ruhig. Private Nachrichten ist auch ok , ich werde nichts veröffentlichen.

Zusätzlich wünsch ich allen Beteiligten und Menschen hier alles gute und vielen Dank für das Forum.


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