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 Die letzten Beiträge des Themas - Mein Leben danach.... 
Autor Nachricht

Mit Zitat antworten Beitrag Verfasst: 05.10.2017, 19:33
Mein Leben danach
Das ist auch so mein Gedanke
Aber man sollte, einer Linie treu bleiben, sagen die Profis.
Wenn du meine Threads liest wirst du sehr vieles finden.
Eines gebe ich dir auf jeden Fall mit, vieeeeel Geduld.


Einen salzigen Daumen,
GruЯ Gerhard

Mit Zitat antworten Beitrag Verfasst: 15.04.2017, 01:32
Re: Mein Leben danach....
Ich habe grad deinen Text gelesen und mit jeder weiteren Zeile liefen mir die Tränen. Es ist als ob du für mich diesen text geschrieben hast. Mein ssa ist jetzt 9wo. her. Mein mann wollte kein weiteres. Wir haben zwei Jungs (4 und 1). Ich war in dee 9wo beim Abbruch und ich denke es war ein junge. Ich muss ständig daran denken wie weit ich jetzt wäre... und ob ich es nicht doch geschafft hätte. Ich bereue es so sehr! Hab mir auch noch eine heftige Gebärmutter Entzündung mit endzündung der Eierstöcke eingefangen. Wegen der op... warum muss ich so leiden? Bitte sagt mir ob es euch Noch einem Jahr besser geht??? Vielleichtgibt es ja Hoffnung das die Wunde nicht mehr ganz so stark weh tut... in Trauer imHerzendreifachmami

Mit Zitat antworten Beitrag Verfasst: 26.02.2016, 07:45
Re: Mein Leben danach....
Liebe Ottilie,

wenn ich deine Zeilen so lese,tut es mir auch gleich im Herzen weh...irgendwie scheint es keine gute Entscheidung zu geben,egal,wie
sie ausfällt.
Man hört immer wieder, die Männer wollten nicht, und wir können uns das ganze Leid allein auf die Schultern laden,während die
Partner oft nur Zaungast sind.
Ich wünsche dir ganz viel Kraft, um diese schlimme Zeit der Trauer zu überstehen! Fühl dich umarmt!
Meine Abtreibung steht noch aus,habe erst heute einen Arzttermin,um die Schwangerschaft zu bestätigen,und fürchte mich so
davor...aber die Dinge nehmen ihren Lauf.

Ganz liebe Grüße!

Mit Zitat antworten Beitrag Verfasst: 24.02.2016, 00:03
Re: Mein Leben danach....
Liebe Ottilie
Ich kann dich so gut verstehen und alles nachvollziehen. Bei mir ist es 2 Wochen her und ich kenne mich seitdem nicht mehr. Unendliche Trauer, am liebsten nur im Bett bleiben und heulen. Bei mir ist es auch so, dass mein Mann es definitiv nicht wollte. Mittlerweile weiss ich: ich hätte nicht auf ihn hören dürfen! Und so wie du schreibst, du wohl auch nicht. Gerne würde ich dir was anderes sagen, aber ich denke, auch wenn die Zeit die Wunden etwas heilen wird, der Schmerz wird nie ganz vergehen. Aber wir müssen, unserem Kind / unseren Kindern zuliebe, einen Weg finden, mit dem Schmerz umzugehen (irgendwie).

Was mich kaputt macht, ist, dass ich sehr Mühe mit meinem Mann habe… die Basis für eine gemeinsame Zukunft habe ich mir genommen (so sehe ich es zumindest im Moment).

Fühl dich umarmt und ich wünsche dir viel Kraft!!!! Du bist nicht alleine mit diesem Schmerz…

Selina16

Mit Zitat antworten Beitrag Verfasst: 16.02.2016, 00:21
Re: Mein Leben danach....
Irgendwie kann ich noch nicht so wirklich begreifen, dass ich nicht mehr Schwanger bin. Ich habe nach vier Wochen immer noch Brustschmerzen, Unterleibsschmerzen, aber vor allem das Gefühl "ich bin schwanger" ist noch nicht aus meinem Kopf. Ich nehme immer noch die Folsäuretabletten und ich hab bestimmt schon 6 SSTests in den letzten Wochen gemacht. Ich sage mir immer wieder, dass mein Baby nicht mehr da ist. Ich bin immer wieder zu dem Arzt gegangen, der den Abbruch bei mir gemacht hat, um zu begreifen was geschehen ist.
Ich denke es wird für mich nicht einfach, wenn ich das erste mal meine Periode bekomme.

Mit Zitat antworten Beitrag Verfasst: 12.02.2016, 14:11
Mein Leben danach....
Hallo vielleicht kennt jemand das...
Es ist sieben nach sechs. Zeit zum aufstehen. Erst beim zweiten Versuch gelingt es mir die roten Ziffern auf dem Wecker in einen Sinnzusammenhang zu setzen. Diesmal muss ich aufstehen, nicht wie die zehn Male davor in der vergangenen Nacht, wo nach prüfen des Weckers noch eindeutig Nachtruhe war. Obwohl ich mich hellwach fühlte, fast schon nervös mit dem Rauschen meines Pulses in den Ohren. Anders als jetzt, wo mein Körper so bleiern, müde, jeden Muskel einzeln fordernd, sich aus der Liegeposition aufzurichten versucht. Meist mit zwei vorherigen Anläufen, welche meine Muskeln gar nicht erreichen. Damit beginnt jeder Tag von neuem. UND das einzige was ich dann zu denken vermag ist immer wieder der selbe Satz: Noch fünf Minuten. Eine halbe Stunde später ist es dann höchste Eisenbahn. Hektisch fertig machen. Kinder füttern, Katze füttern, Hund füttern. Für mich gibt es wiedermal nur Kaffee. Dann anziehen und raus: Kindergarten, Hund ausführen. Es ist jetzt Anfang Februar und draußen herrschen Minusgrade abwechselnd mit Nieselregen. Jeden Tag wird es für mich schwerer. Nein, viel Lust habe ich wirklich nicht da raus zu gehen. Wieder Zuhause gibt es dann wieder eine Tasse Kaffee für mich und ab aufs Sofa, erstmal aufwärmen. Aber da versinke ich immer in Gedanken. Mich überkommt dann diese tiefe, hoffnungslose Traurigkeit. Vier Wochen ist es jetzt her, dass meine SS beendet wurde. Ich war schon in der 10. SSW. Ich wollte mein Baby, mein Mann definitiv nicht.

An diesem Punkt werde ich immer sprachlos. Der Schmerz ist einfach zu groß um ihn in Worte zu fassen.
Beim aufsehen zur Wanduhr bekomme ich einen Schock, nur noch eine halbe Stunde bis ich die Kinder holen muss...


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