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 Die letzten Beiträge des Themas - Ich komm nicht klar nach Abbruch mit med. Indikation 
Autor Nachricht

Mit Zitat antworten Beitrag Verfasst: 07.03.2017, 13:33
Re: Ich komm nicht klar nach Abbruch mit med. Indikation
Hallo,

bei mir ist es noch nicht mal eine Woche her, dass ich meinen geliebten Maximilian verloren habe. In der 20. SSW wurden im Organultraschall ein schwerer Herzfehler, massive Fehlbildungen am Magen-Darm-Trakt und Verdacht auf Trisomie 21 festgestellt. Die Fruchtwasserpunktion bestätigte dann die Trisomie 21. Zu viel Fruchtwasser und Schluckstörungen von Maximilian wurden auch festgestellt.
Wir haben bereits eine 2,5-jährige Tochter. Maximilian war unser absolutes Wunschkind. Dennoch konnten wir uns nicht vorstellen ihn zu bekommen. Da wir der Ansicht sind, dass wir nicht die Kraft haben diese ganzen anstehenden OPs zu meistern und ihn dann doch wahrscheinlich nach kurzer Zeit gehen lassen zu müssen. Auch die Auswirkungen für unsere geliebte Tochter konnten wir nicht ertragen, dass ihr ihre Kindheit genommen wird und sie auf Mama und Papa verzichten müsste. Wir hatten auch ein Gespräch mit einer Kinderchirurgin, die uns ehrlich gesagt hat, dass wenn sie die Wahl hätte sie sich für den Abbruch entscheiden würde - für Maximilian wäre Leben eine Qual.
Letzten Mittwoch hatte ich dann in der 21. SSW den Abbruch mit Ausschabung. Maximilian überlebte die Geburt und war 25 Minuten bei uns. Diese 25 Minuten betrachte ich als absolutes Geschenk! Laut Ärzten hat er in dem Moment nicht gelitten. Wir hatten nochmal die Chance Abschied zu nehmen.
Ich bereue den Abbruch an sich nicht, da ich immer noch der Ansicht bin, dass es keinen anderen Weg für uns gab. Aber ich vermisse meinen Maximilian so! Ich habe ein schlechtes Gewissen weil ich ihm nicht mehr meine Liebe zeigen konnte. Die ganze Schwangerschaft hatte ich immer das Gefühl mich nicht richtig auf unser Wunschkind zu freuen. Mag vielleicht auch daran liegen, dass ich kurz zuvor in der 6. SSW einen Abgang hatte und bei Maximilian aufgrund Blutungen in der Frühschwangerschaft auch Sorge hatte, dass wieder was passieren könnte. Vielleicht habe ich aber auch unterbewusst gemerkt, dass etwas nicht in Ordnung ist.
Unsere Nachbarin ist auch schwanger - ihr errechneter Entbindungstermin ist 2,5 Wochen früher als der von Maximilian. Sie zu sehen ist für mich die Hölle! Nicht, dass ich ihr nicht gönnen würde ein gesundes Kind zu bekommen (ich wünsche es ihr absolut!), ich weiss aber nicht wie ich damit leben soll jeden Tag das Glück nebenan zu sehen. Wegziehen kommt leider nicht in Frage, da wir ein eigenes Haus haben.
Mir zerreisst es einfach das Herz. Wenn wir nicht unsere Tochter hätten um die ich mich kümmern muss, würde ich nicht mehr aus dem Bett aufstehen.Ich weiss einfach nicht wie ich damit leben soll.
Ich weiss nicht ob von euch hier noch jemand aktiv ist ... Vielleicht könnt ihr mir erzählen wie ihr es geschafft habt.
Liebe Grüße

Mit Zitat antworten Beitrag Verfasst: 03.07.2016, 00:09
Re: Ich komm nicht klar nach Abbruch mit med. Indikation
Hallo,

Liest hier noch jemand?

Ich bin in derselben Situation und würde mich sehr über Austausch freuen!

Vielleicht antwortet ja jemand, der auch betroffen ist.
Ich würde mich auch sehr freuen, zu erfahren, wie es euch, die ihr vor über einem Jahr hier geschrieben habt, mittlerweile geht. Werden die Schuldgefühle irgendwann weniger?

Liebe Grüße!

Mit Zitat antworten Beitrag Verfasst: 10.04.2016, 00:31
Re: Ich komm nicht klar nach Abbruch mit med. Indikation
Hallo,
ich bin neu hier und ebenso betroffen, hatte dieselbe Diagnose und bin daher in einer ganz ähnlichen Situation, es ist noch ganz frisch. Bin gerade auf dieses, schon etwas ältere Posting von Katharina gestoßen.
Die Beiträge sind ja schon etwas älter, das Forum recht still in letzter Zeit. Schade..
Liest hier noch jemand?
Ich würde mich gerne austauschen mit ebenso Betroffenen und würde mich sehr über eine Antwort oder Nachricht freuen! Wäre ebenfalls sehr dankbar über Austausch mit jemand, der Ähnliches durchgemacht hat, egal ob ganz frisch oder schon vor etwas längerer Zeit.

Noch eine Frage: wie bekomme ich Zugang zu dem Bereich "Schwangerschaftsabbruch nach medizinischer Indikation"? Wenn ich auf die angegebene Gruppe klicke, erscheint nur eine Fehlermeldung. Oder ist das Forum nicht mehr wirklich aktiv? (Wenig Beiträge in den letzten Wochen/Monaten)

Freue mich über eine Antwort oder Unterstützung.

Marge

Mit Zitat antworten Beitrag Verfasst: 22.10.2015, 12:33
Re: Ich komm nicht klar nach Abbruch mit med. Indikation
Hallo
bin seit heute hier angemeldet nach langen zeit hab richtige forum gefunden,seit letste woche mitwoch den 14.10 kurz nach 11 uhr habe ich bescheid von meinem FA bekommen das mein kind Trisome 21 hat von prenatest 99,9% das war ein schock weil NFM war in noralem bereich,am gelichem tag sind ins krankenhaus gefahren wegen plazentapunktion,hab ganze zeit geheutl mein Mann auch der arme sein erste Kind,ich hab schon 2 von erstem bezihung,haben über 1 jahr probiert ein kind zu bekommen,absolutes wünschkind...am schlimsten war warten auf ergebniss und vielle gedanken in kopf,vor planung haben wir schon mit meinem Mann über diesem thame geschprochen was wehre wenn kind krank ist beide sind gleiche meinung abtreiben...und leider hat uns des getroffen...kann nicht gauben,morgen gehen wir ins krankenhaus bekomme ich tablete die meine engelchen totet das ist so schwehr für mich für uns aber sie ist bei mir ich stühre sie schon und diese entscheidung fehlt mir noch schwehrer,aber hab ich auch zu arzt gesagt wie es alles ausehen wird das ganze abbruch,will nicht dass die engelchen aussaugen ich möchte sie auf naturliche wege bringen hab mich auch informiert ob ich mit ihr am bischen bleiben kann sie umarmen,küssen und feste entschuldigen dass ich feige bin und mich nicht vorstellen kann leben mit behindertem kind zu führen,hab ich angst dass ich danach psychische proleme bekommen kann..hab 2 kinder muss ich für die hier sein...das tut wahnsin weh...ich wünsche nimanden so chrekiche entscheidung zu treffen...

Mit Zitat antworten Beitrag Verfasst: 27.07.2015, 14:05
Re: Ich komm nicht klar nach Abbruch mit med. Indikation
Hallo ihr Lieben!

Leider scheint das Forum sehr still zur Zeit...
ich bin in derselben Situation, wenngleich bei euch schin erheblich mehr Zeit vergangen ist ... besteht noch Interesse an einem Austausch oder habt ihr aus der Distanz schon Ratschläge für mich?
Ich komme mit dem Verlust unseres absoluten Wunschkindes nicht zurecht ... :-(

Wäre für Austausch und Unterstützung sehr dankbar!

Isa

Mit Zitat antworten Beitrag Verfasst: 11.02.2015, 17:50
Re: Ich komm nicht klar nach Abbruch mit med. Indikation
Liebe Katharina,

ich bin heute zufällig auf dieses Forum und auf Dein Posting gestoßen.

Ich befinde mich in einer ganz ähnlich Situation: Auch wir haben einen sehr großen Kinderwunsch, haben aber letztes Jahr erfahren, dass es mit dem Kinderkriegen für uns schwierig sein wird (das liegt an uns beiden. Ich bin Ende 30). Wunderbarerweise habe ich aber einen Monat nach dieser "Diagnose" einen positiven Schwangerschaftstest ein den Händen gehalten!
Nachdem die Schwangerschaft komplikationslos verlief, haben wir in der 21. SSW erfahren, dass unser Kind einen schweren Herzfehler und Trisomie-21 hat. Wir haben uns fast 3 Wochen Zeit genommen mit unserer Entscheidung.
Unsere / meine Entscheidung war dann aber irgendwann klar: aufgrund ganz persönlicher Umstände (auf die ich öffentlich nicht eingehen will) haben wir uns für einen Abbruch entschieden.

Letzte Woche, in der 24. SSW, ist unser kleines Mädchen still geboren.

Ich bin noch mitten im Trauerprozess, vieles kommt mir noch sehr unwirklich vor. Mit der Entscheidung fühle ich mich nach wie vor im Reinen, aber die Trauer und die Sehnsucht sind natürlich trotzdem riesengroß.

Wenn Du willst, kannst Du mir eine PN schreiben. Ich freue mich über Austausch, da ich niemanden kenne, der ähnliches durchmacht.

Alles Gute und viel Kraft!
M.

Mit Zitat antworten Beitrag Verfasst: 10.02.2015, 15:47
Re: Ich komm nicht klar nach Abbruch mit med. Indikation
Ja Oscar hatte wohl recht, ich habe deine PN bekommen und auch gerade geantwortet :D

Mit Zitat antworten Beitrag Verfasst: 09.02.2015, 15:22
Re: Ich komm nicht klar nach Abbruch mit med. Indikation
Oh okay, Danke Oscar!

Mit Zitat antworten Beitrag Verfasst: 09.02.2015, 15:04
Re: Ich komm nicht klar nach Abbruch mit med. Indikation
Hallo Julia,


wenn ich richtig liege bleibt die Pn so lange im Postausgang bis der Empfänger sie geöffnet hat. Danach müsste sie unter gesendet stehen.

MfG Oscar

Mit Zitat antworten Beitrag Verfasst: 09.02.2015, 13:01
Re: Ich komm nicht klar nach Abbruch mit med. Indikation
Katharina, ich habe Dir eine PN geschrieben aber sie hängt im Postausgang und geht nicht raus, ich bin angemeldet, sehe aber bei mir selbst auch keine Möglichkeit, eine. PN oder Email zuschicken. Raff ich nicht!

Mit Zitat antworten Beitrag Verfasst: 08.02.2015, 23:34
Re: Ich komm nicht klar nach Abbruch mit med. Indikation
Liebe Julia77,
lieben Dank für Deine Zeilen. Du machst im Moment das gleiche durch wie ich und es ist genau so frisch. Ich würde mich gern mit Dir austauschen, finde aber keinen Weg, Dir eine PN zu schicken Bist du hier angemeldet?
Vielleicht kannst Du mir eine PN schicken, so dassvwir in Kontakt treten können?

Fühl dich auch von mir gedrückt in dieser schweren nicht begreifbaren Zeit.

Katharina

Mit Zitat antworten Beitrag Verfasst: 08.02.2015, 13:47
Re: Ich komm nicht klar nach Abbruch mit med. Indikation
Hallo Katharina,

es tut mir leid, dass du immer noch keine Freischaltug hast. Bei mir lief damals auch irgendetwas schief. Schreib einfach nochmal und frag noch mal nach. Dann klappt es bestimmt.

Ich wünsche dir ganz viel Kraft!

LG Trix

Mit Zitat antworten Beitrag Verfasst: 08.02.2015, 09:43
Re: Ich komm nicht klar nach Abbruch mit med. Indikation
Katharina, es tut mir so Leid. Wirklich. Ich bin seit Freitag zurück aus dem Krankenhaus. Ich hatte in der 14. Woche eine Ausschabung, wir hatten ein sehr eindeutiges Frühscreening, mit anschließender Chorionzottenbiopsie. Einen Tag später nur noch die Bestätigung der Vermutungen: Trisomie 21 und schwerer Herzfehler. Niemals hätte ich gedacht, dass uns so etwas passiert. Ich bin 37, wir haben eine gesunde 3-jährige Tochter und wollten ihr ein Geschwisterchen schenken, weil unsere Familie so klein ist und nicht wirklich viel Unterstützung oder Beziehung zu unseren eigenen Eltern.
Wir haben uns alle so sehr auf unser neues Familienmitglied gefreut. Nach den Untersuchungsergebnissen ist eine Welt für uns zusammen gebrochen, dennoch war für uns klar, dass wir die Schwangerschaft abbrechen. Die Entscheidung ist auch weiterhin für mich die Richtige, aber die Schuld drückt schon aufs Gewissen und noch viel schlimmer fällt mir der Umgang diesbzgl mit meiner Tochter. Sie ist einerseits so traurig, dass ihre Schwester nun doch nicht zu uns kommt. Andererseits sagt sie, na dann kommt das Baby halt nicht jetzt sondern später.
Gut, ich kann nicht von einer 3-jährigen verlangen, dass sie begreift, was passiert ist... Ganz klar. Aber es macht es auch nicht einfacher für mich, jeden Tag erklären zu müssen, dass es nun vorerst kein Baby geben wird.

Ich verstehe Deinen Schmerz so sehr. Und ich quäle mich durch die Tage und Nächte, durch die Hormone und Versuche für meine Süße den Alltag so normal wie möglich zu gestalten.
Ja, ich habe zum Glück ein gesundes Kind und muss nun auch weiter für sie da sein. Aber ich verstehe deinen Kummer in deiner Situation. Ich kann auch nichts sagen, um diesen Kummer zu lindern. Aber ich persönlich finde es sehr tröstlich, zu wissen, dass es so viele von "uns" gibt. Egal welche Geschichte man nun mit sich trägt, dennoch sind wir alle irgendwie vereint und ich hoffe, unsere Sternenkinder können füreinander da sein, egal wo sie nun sind.
Meine Hebamme sagte mir, man muss versuchen, für sich den Sinn daraus zu ziehen, auch wenn es unvorstellbar ist, was für einen Sinn sollte so ein Albtraum bringen.
Aber sie sagte auch, wenn dieses Kind sich für diesen leidvollen Weg Dich ausgesucht hat, weil es eine besondere Mami haben wollte, sollten wir uns vielleicht geehrt fühlen. Weiß nicht, ob Ich mich verständlich ausgedrückt habe.
Aber ich versuche daran zu arbeiten, diesen Sinn für mich zu suchen. Ich habe mich seit letzter Woche bereits geändert und ein Prozess ist im Gange. Ich bin nie ein optimistischer Mensch gewesen, mein Glas ist meistens halb leer und ich staple gerne tief, um mich vor Enttäuschungen oder Schmerz zu schützen. Aber das bringt alles nix. Der Schmerz kommt so oder so. Am Mittwoch habe ich einen Termin bei einer Psychosozialen Beratung. Nie im Leben habe ich gedacht, ich brauche mal Hilfe. Aber ich hoffe, dort Hilfe zu bekommen, wie ich für mich selbst mit diesem Schicksalsschlag weiter umgehen kann, wie ich mit meiner Tochter umgehen soll und vielleicht kann man mir Therapeuten oder auch Gruppen empfehlen. Wäre so etwas auch was für Dich?? Ich werde es zumindest versuchen. Wenn Du magst, könnten wir uns weiter austauschen. Ich habe keinerlei Erfahrungen mit solchen Foren und habe auch Angst vor Verurteilung, aber ich dachte, vielleicht ist es einen Versuch wert...
Ich drücke dich und teile Deinen Schmerz, wenn auch anders...

Mit Zitat antworten Beitrag Verfasst: 07.02.2015, 22:59
Re: Ich komm nicht klar nach Abbruch mit med. Indikation
Hallo Chatarina80,
es tut mir unendlich leid, was Du in den letzten Wochen durchleben mußtest, und ich kann nur erahnen was es für Dich bedeutet. Das Ganze ist noch sehr frisch, da ist es logisch, dass Deine Seele noch nachkommen muß. Du gehst gerade schon den 1. Schritt zur Aufarbeitung, indem Du nach Frauen mit ähnlichem Erlebnis suchst. Denn allein geht man ein.
Grüße von Chiara-Fiona

Mit Zitat antworten Beitrag Verfasst: 07.02.2015, 22:28
Re: Ich komm nicht klar nach Abbruch mit med. Indikation
Lieben Dank für eure Worte.
Ja leider ist wirklich nicht viel los. Angemeldet hatte ich much bereits vor meinem Beitrag und auch um Freischaltung eines Forums gebeten. Aber leider habe ich diese bis heute noch nicht erhalten. :(

Katharina


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