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 Ich stehe nun auch kurz vor dem Abbruch... 

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Beitrag Ich stehe nun auch kurz vor dem Abbruch...
Hallo, ich weiß gar nicht so recht, wo ich anfangen soll. Ich versuche es recht "knapp" zu halten.
Ich bin 21 Jahre alt und mein Ex-Freund 27.
Wir waren 18 Monate lang zusammen mit Höhen und Tiefen. Mehr Tiefen als Höhen. Nach der Trennung haben wir einen Neuanfang gewagt und wir wollten, dass alles perfekt ist. Er wünschte sich ein Kind, ich setzte die Pille ab.
Doch es ging immer weiter bergab und als ich wieder mit der Pille anfangen wollte, wartete ich vergebens auf meine Periode.
Dann vor knapp 3 Wochen der positive Schwangerschaftstest.
Erst freute sich mein Ex und dann aufeinmal war ich ihm egal. Alles musste ich alleine erledigen. Er sagte er lasse sich nicht einsperren und verändern nur wegen einem Kind. Ich stand bzw. stehe immernoch unter Schock. Ich hab eingentlich nur funktioniert. Ich ging sofort zum FA, der gab mir ein paar Tage Zeit, danach ging alles recht schnell. Ihr kennt das sicherlich. Bertratungsstelle, Krankenkasse, Klinik. Und dann ein Tag vor dem eigentlichen Termin, hab ich abgesagt und mir einen neuen Termin geben lassen. Ich war mir nicht sicher bzw. bin ich es immernoch nicht, doch der Termin rückt näher, am Dienstag ist es soweit und ich stehe komplett alleine da. Freund ist weg, Eltern stehen auch nicht hinter mir und Freunde? Naja was will man von denen erwarten?! Ich bin jetzt in der 10 SSW und hin und her gerissen, was ich machen soll, ich weiß, dass mir niemand diese Entscheidung abnehmen kann und ich doch selbst schuld bin an der Situation, aber irgendwie dachte ich, dass alles gut wird. Und nun? Weine ich mich jeden Tag in den Schlaf und um mein Baby. Mein Baby, dass ich jetzt schon so sehr liebe, aber jeder der hier in diesem Forum postet, kennt diese Angst vor der Zukunft. Ich hab angst, dass ich es bereuen werde, dass es schief geht, dass ich dafür bestraft werde und nie wieder Kinder bekommen kann, obwohl ich mir doch so sehr eine Familie gewünscht habe. Ich weiß einfach nicht wohin mit dieser Angst und diesen Gedanken, denn über so ein Thema reden kann man wohl nicht mit jedem und ich habe wirklich niemanden mit dem ich darüber reden kann. Man frisst das alles wochenlang in sich rein und man weiß einfach nicht weiter. Mein Ex hat bereits ein Kind, er wurde jung Papa und um das Kind kümmert er sich auch nicht, ich weiß, dass ich es vorher hätte wissen müssen, aber ich dachte Menschen ändern sich und nun bin ich in dieser Situation und merke, dass er sich nicht geändert hat, dass er sich wohl niemals ändern wird und aus seinen Fehlern lernen wird.

Es tut einfach so schrecklich weh, wenn man merkt, dass da jemand in einem wächst und in ein paar Tagen einfach verschwindet und dann nichts mehr da ist.

Ich hoffe ihr könnt das ein wenig verstehen.


Liebe Grüße, Sonnenkind


21.04.2011, 23:25
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Beitrag Re: Ich stehe nun auch kurz vor dem Abbruch...
liebe sonnenkind,
ein herzliches willkommen hier bei uns.
ich spüre wie weh dir das ganze tut und wie sehr du dein baby jetzt schon liebst. aber ich sehe auch das du niemanden hast. hm...
ich kann dir nur raten auf dein bauchgefühl und dein herz zu hören. und egal wie du dich entscheidest dir dafür ganz viel kraft zu wünschen.
herzlichst cordula


22.04.2011, 13:37
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Beitrag Re: Ich stehe nun auch kurz vor dem Abbruch...
Liebes Sonnenkind!

Wir alle kennen den Schmerz, den diese Entscheidung mit sich bringt. Auf einmal soll man über Leben oder Tod entscheiden! Das ist eine Bürde, die eigentlich kein Mensch tragen sollte. Aber jede Frau, die schwanger wird, muss sie tragen. Manchen fällt dies leicher, weil die Antwort für sie ganz klar feststeht. Wir gehören zu denen, die sich nicht sicher sind. Wir konnten (bzw. können) nicht in die Zukunft sehen, ohne uns zu fragen: "Kann das überhaupt gut gehen?" Also überlegen wir, ob der AB die bessere Wahl ist. Der Tod. Das Schlimmste an dieser Situation ist, dass wir damit alleine dastehen. Wir allein müssen entscheiden, denn wir allein tragen die Konsequenzen.
Gestern habe ich mich mit einer Kommilitonin unterhalten und sie sagte mir etwas: Ein Kind sendet Hormone und Signale aus. Und es spürt, wenn es nicht "passt". Und dann sendet es der Mama Signale: "Beende das. Das ist nicht gut." Ich weiß nicht, ob dir das hilft und auch zu mir ist es noch nicht durchgedrungen, denn ich trauere noch.

Aber es geht bei dieser Entscheidung nur um dich. Der AB wird dich ungücklich machen. Aber wenn du das Kind bekommst, wirst du das möglicherweise auch. Du bist noch jung. Ich weiß nicht, wie weit du Ausbildungsmäßig bist. Hast du eine abgeschlossene Berufsausbildung? Fühlst du dich emotional bereit für ein Kind? Fühlst du dich bereit, es auch allein aufzuziehen? Wärest du zum jetzigen Zeitpunkt in der der Lage, dem Kind das zu geben, was es verdient? Das bist du nicht, wenn du jeden Tag bereust, es auf die Welt gebracht zu haben.
Vielleicht geht es dir wie mir damals: Ich hatte nicht das Gefühl, das "Richtige" tun zu können. Ich hatte die Wahl zwischen falsch und falsch und musste das weniger Falsche wählen. Aber wenn deine Entscheidung das Beste für DICH ist, dann ist sie auch das Beste für dein Kind!

LG Aericura


22.04.2011, 15:10
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Beitrag Re: Ich stehe nun auch kurz vor dem Abbruch...
Vielen Dank erstmal für eure Antworten, es ist schön, dass jemand liest, was ich fühle und ich fühle momentan einfach so unglaublich viel und kann diese Gefühle nicht ordnen.

Ich hab einfach das Gefühl, dass alle denken es sei so leicht für mich, sieht man es mir denn nicht an, wie sehr ich darunter leide? Meinen Ex habe ich nun seit 2 Wochen nicht mehr gesehen, 2 Wochen nicht mit ihm gesprochen nur gestritten, weil er gar nicht da ist für mich. Er sagt bekomm das Kind, ja eine schöne Aussage aber was dann? Wisst ihr, ich kenne es von zu Hause aus, meine Schwester hat ihre Tochter auch alleine großgezogen, hätte sie die Unterstützung meiner Eltern nicht gehabt, ware die Kleine nicht so wie sie jetzt ist und sie leidet trotzdem darunter, dass andere einen Papa haben und sie nicht. Ich weiß einfach nicht, ob ich das auch möchte. Ob ich möchte, dass mein Engel irgendwann unglücklich ist weil es keinen Papa hat. Dass es "nur" die Mama hat. Ohne Unterstützung ist es so schrecklich schwierig überhaupt etwas zu entscheiden.

Ich weiß nicht wie es bei euch war, aber ist hier vielleicht auch jemand, da alleine da stand? Wo der Partner sich aus dem Staub gemacht hat? Wo niemand Unterstützung angeboten hat und man alleine da durch musste?
Morgen treffe ich mich nochmal mit meinem Ex. Ich wollte reden und nun weiß ich gar nicht mehr was ich ihm sagen soll ohne ihm Vorwürfe zu machen. Kann man da nicht irgendwie Emotionen wecken? Wie soll man ihm zeigen, dass es keine Entscheidung ist, die man einfach so entscheidet, sondern die einen das lebenlang begleitet?

Ich weiß nicht, ob es schon möglich ist, aber mein Bauch spannt etwas, das Gefühl habe ich, mein Engel wächst immer mehr. Und ich trage ihn jetzt schon etwas länger in mir. Ich weiß einfach nicht in wieweit mich dieser Entschluss prägen wird? Ich hab solche Angst davor. Und niemand versteht diese Angst.

Aericura hat geschrieben:
Gestern habe ich mich mit einer Kommilitonin unterhalten und sie sagte mir etwas: Ein Kind sendet Hormone und Signale aus. Und es spürt, wenn es nicht "passt". Und dann sendet es der Mama Signale: "Beende das. Das ist nicht gut."


Liebe Aericura, was meinst du damit? Ich erkenne keinerlei Signale, weil ich nicht weiß, ob es gut ist.
Aber meinst du, dass wenn es nicht für uns bestimmt wäre, der liebe Gott und wirklich einen Engel geschickt hätte?


22.04.2011, 16:09
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Beitrag Re: Ich stehe nun auch kurz vor dem Abbruch...
liebe sonnenkind,
ich stand nicht alleine da, aber doch alleine da. das heißt, daß ich verheiratet war, aber doch allein gelassen wurde. bis auf eine freundin standen alle gegen mich. mein mann, meine familie und sonst der rest freunde der es wußte. und inzwischen bin ich auch schon 3 jahre mit meinen 2 kindern alleine.
wenn man selber nicht in der situation drin gesteckt hat, kann man glaub ich nachvollziehen wie schwer es is eine entscheidung zwischen abbruch ja oder nein zu treffen. ich denek amn wird es dir nicht ansehen, denn ich glaube wir sind da ganz gute "schauspieler". außerdem sehen unsere mitmenschen nur was sie sehen wollen. und das is leider oft nicht die angst und der schmerz anderer.
liebe grüße cordula


22.04.2011, 20:04
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Beitrag Re: Ich stehe nun auch kurz vor dem Abbruch...
Hallo Sonnenkind89,
bei Dir hat sich die Sonne gerade sehr verdunkelt, seit Dein Kind unterwegs ist und sich Dein Ex sich aus dem Staub gemacht hat. Du weinst oft. Wer um ein ungeborenes Kind weinen kann, wird einen guten Weg mit diesem Kind finden, auch wenn dieser Weg erst gesucht werden muß.
Ich finde es total mutig von Dir, dass Du den Termin abgesagt hast, weil Du Dir noch nicht sicher warst. Denn Du mußt Dein Leben lang dahinter stehen können. Tu nichts was Dir jetzt schon weh tut, wenn Du nur daran denkst.
MfG Chiara-Fiona


22.04.2011, 20:35
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Beitrag Re: Ich stehe nun auch kurz vor dem Abbruch...
Liebe Chiara-Fiona, die Sonne ist seit einigen Wochen komplett aus meinem Leben verschwunden, ich ziehe mich zurück, bleibe am Besten im Dunkeln und will nichts hören, sehen oder wissen. Es fällt mir so schwer, ich hätte niemals gedacht, dass ich vor so einer Entscheidung stehen würde. Nach der Meinung anderer versaue ich mir mein Leben und davor habe ich angst, dass ich vielleicht wirklich auf Hilfe angewiesen bin und mir niemand zur Seite steht und es nur heisst: Du wolltest es so.

Das Treffen mit meinem Ex findet nun auch nicht statt, wie gesagt ich bzw. wir sind ihm egal.
Bei jedem kleinen ziehen oder stechen denke ich an meinen Engel und hab solche Angst davor, was mit ihm passiert.

Wenn ich ehrlich bin, kann ich mich an das Gespräch mit dem Arzt, der den Eingriff vornehmen wird gar nicht mehr erinnern, ich weiß gar nicht, wie das alles ablaufen wird? Was wird da bloß gemacht?
Ich weiß momentan gar nichts mehr...


23.04.2011, 16:30
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Beitrag Re: Ich stehe nun auch kurz vor dem Abbruch...
Es ist verständlich, dass Du gerade gar keine Informationen aufnehmen kannst, bei dem ganzen Chaos in und im Dich herum.
Aber ich habe noch einmal den Thread durchgelesen, und wenn ich lese, was Du von Deinem Engel schreibst, habe ich den Verdacht, dass Deine Liebe zu ihm so stark ist, dass Du eine Abtreibung nicht verkraften würdest. Liebe ist eine Kraft die auch große Schwierigkeiten überwinden kann.
MfG Chiara-Fiona


25.04.2011, 19:59
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Beitrag Re: Ich stehe nun auch kurz vor dem Abbruch...
Ich genieße gerade die letzte Nacht mit meinem Engel in Bauch. Es ist ein komisches Gefühl, es tut schrecklich weh.
Der Boden unter den Füßen wurde mir weggezogen, alles was ich liebe wird mir weggenommen.
Mein netter Ex war heute auch sehr einfühlsam, noch nicht mal ein Anruf vor dem morgigen Tag, nichts.
Er ist fein aus der Sache, schön hat er sich aus dem Staub gemacht. Und dann tut es wieder weh, Dinge die er sagt, sein Benehmen, alles.
Chiara du hast vermutlich recht, aber ich weiß momentan keine andere Lösung, ich weiß nicht, wie ich das alles schaffen soll. Morgen früh geht es los, ich hab angst, ich weiß nicht wie ich mich danach fühlen werde, ich weiß nicht, ob ich das richtige tue, aber ich habe das Gefühl, dass genau das von mir erwartet wird.

Ich hab solche Angst...


26.04.2011, 01:36
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Beitrag Re: Ich stehe nun auch kurz vor dem Abbruch...
Ich hoffe die Antwort ereicht dich nicht zu spät....wenn du dir nicht sicher bist oder es nicht willst...mach es nicht. Du kannst es schaffen auch mit Kind auch wenn du alleinerziehend bist!Bitte überleg dir alles in ruhe!


26.04.2011, 21:41
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Beitrag Re: Ich stehe nun auch kurz vor dem Abbruch...
Nun ist es zu spät. Es ist einfach zu spät. Es tut so schrecklich weh, ich wollte noch rauslaufen, ich wollte das nicht und doch hatte ich den Mut nicht dazu. Ich war feige und jetzt bereue ich es zu tiefst.
Viele der Frauen haben keinerlei Emotionen gezeigt, ich konnte und kann es nicht verstehen, aber doch wollte ich auch so sein wie sie.
Jetzt liege ich hier, mit dem letzten Ultraschallfoto in der Hand und frage mich wieso? Wieso hab ich meinen Engel gehen lassen, wieso hab ich das zugelassen. Wieso tut es so weh, obwohl es meine Entscheidung war?
Ich hab solche Schuldgefühle, ich begreife es immernoch nicht, nur wenn ich das Blut sehe.
Noch nicht einmal ein neues Foto habe ich bekommen, es wurde keins gemacht, sagte man mir. Aber ich wollte meinen Engel doch noch einmal sehen. War es ein Dean oder eine Mia? Mein Engel ist von mir gegangen und als ich aufgewacht bin habe ich sofort eine Leere gespürt und einen Schmerz. Noch in der Narkose habe ich geträumt, dass das alles nur ein Traum ist, dass alles gut ist. Und dann wurde ich aus diesem Traum gerissen, so wie mein Engel aus seinem Leben gerissen wurde.
Für alle ist es das beste, aber für mich war es nicht das beste...


27.04.2011, 16:56
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Beitrag Re: Ich stehe nun auch kurz vor dem Abbruch...
es tut mir sehr lied. ich hoffe du hast dich nach ein paar tagen wenigstens körperlich etwas erholt. es ist schon verrückt was man so macht


11.05.2011, 21:14
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Beitrag ja hallo
also hallo erst mal ich stelle mich eben mal vor
ich bin die steffi und 24 jahre alt
eigentlich ist es ja was tolles zu erfahren das man ein kind erwartet!! und ich freue mich innerlich sehr nur der papa zu dem kind der freut sich gar nicht er hat mich vor die wahl gestellt: entweder er oder das baby!!!
ich habe eine zuckersüße tochter die jetzt 2 jahre alt ist und ich kann das mit meinem gewissen nicht machen
nur möchte ich am ende nicht alleine mit zwei kinder da stehen was soll ich nur tun????


01.09.2011, 15:50
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Beitrag Re: Ich stehe nun auch kurz vor dem Abbruch...
ich soll mich entscheiden er oder das baby das ist doch nicht fair


01.09.2011, 15:58
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Beitrag Re: Ich stehe nun auch kurz vor dem Abbruch...
liebe steffi,
herzlich willkommen hier im forum.
da stehst du ja vor einer sehr schweren entscheidung. als ich deine zeilen gelesen habe war mein erster gedanke: das haben schon so viele männer gesagt und nach dem abbruch haben sie dann die beziehung beendet. was aber nicht heißen muß, daß es bei dir genauso wird.
ich habe auch 2 kinder. ja sicher es war auch nicht mein traum alleine mit ihnen zu sein aber jetzt is es nun mal so. ich denke, man ist nie sicher das man immer eine "heile" familie hat. es kann ja in 2 oder 5 jahren genauso passieren und man steht auf einmal alleine da.
ich kann verstehen, daß du nicht weißt wie du dich entscheiden sollst. bei mir war es auch so, daß mein herz das baby wollte, der verstand und vor allem alle leute um mich rum aber nein zu dem kleinen gesagt haben.
man weiß leider vorher nicht wie man einen schwangerschaftsabbruch verkraftet. die einen besser die anderen schlechter.
ich würde mir wünschen, daß du dir es gut überlegst und abwägst. denn egal wie du dich entscheidest es wird nichts mehr wie vorher sein. ob du es nun bekommst oder auch nicht. ich wünsche dir ganz viel kraft für deinen weg. ich hoffe nur ich habe dir jetzt keine angst gemacht, denn das war nicht meine absicht.
herzlichst cordula


01.09.2011, 19:16
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