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 Wie damit leben? 

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Beitrag Wie damit leben?
Hallo alle zusammen,
Ich habe mein Kind am 09.02.2012 abtreiben lassen.
Nicht weil wir es nicht wollten, sondern aus gesundheitlichen Gründen. Ich würde es gern ausführlicher schreiben, weiß aber nicht wie das hier gehandhabt wird?!
Derzeit geht es mir so schlecht damit. Ich weiß nicht wie ich damit umgehen soll das ich mein Kind umbringen ließ. Ich hätte es doch beschützen müssen. Könnt ihr mir helfen? Ich weiß einfach nicht mehr weiter vorlauter Trauer und Wut! Vielen dank


10.11.2014, 05:08
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Beitrag Re: Wie damit leben?
hey,
es war doc nicht eure Entscheidung oder?
ich bin relativ sicher, dass ich schwnger bin und werde es nicht bekommen können,
selbst noch Schülerin, im letzten jahr und es passt alles nicht. wenn es dir schon so schlecht geht und du Schuldgefühle hast weiss ich nicht ob ich das aus meinen egoistischen gründen machenkann. mein freund und ich sind beide 18 und haben viel darüber geredet. aber das ist alles so unrealistisch und wir können uns einfach nicht vorstellen so jung Eltern zu werden! wir haben nich so viel vor! ich habe keine Ausbildung, mache grade erst meinen Schulabschluss. oh Gott. weiss garnicht was ich machen soll. wie geht es dir inzwischen? liebe grüße


01.12.2014, 17:50

Registriert: 05.03.2011, 21:30
Beiträge: 42
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Geburtsjahr: 1989
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Beitrag Re: Wie damit leben?
Hallo Mäuslein2012, hallo teangurlx2,

herzlich willkommen in diesem Forum! Schön, dass ihr den Mut gefunden habt eure Geschichte hier aufzuschreiben.

@Mäuslein2012: dieses Forum ist für betroffene Frauen und deren Angehörige, wir können also alle nachvollziehen welche schwierige Gefühlswelt man nach einem Abbruch durchmacht. Hier kannst du also deine Geschichte frei niederschreiben ohne Angst vor Verurteilungen zu haben. Dennoch rate ich dir dich für den Bereich "Frauen nach Abtreibung" oder "Frauen nach medizinischer Indikation" freischalten zu lassen, da der Bereich in dem du dich gerade befindest öffentlich zugänglich ist.
Auch ich habe einen Abbruch hinter mir, er liegt mittlerweile 4 Jahre zurück. Das Gefühl "ich hätte mein Kind doch beschützen müssen" kenne auch ich sehr gut. Hast du dich denn nach dem Abbruch von deinem Kind verabschiedet? Hast du vielleicht ein Tagebuch mit allen Erinnerungen (Ultraschallbildern etc.)? Solche Sachen haben mir bei der Verarbeitung geholfen, auch wenn man den Abbruch nie wirklich vergessen kann.
Ich wünsche dir ganz viel Kraft, wir sind hier für dich da wenn du Redebedarf hast!

@teangurlx2: Das ist natürlich eine schwierige Situation.. Ich selbst war auch noch sehr jung (20) als ich erfahren habe, dass ich schwanger war. Schulabschluss hatte ich zwar, ich war aber mitten im Studium. Auch bei mir hat also alles dagegen gesprochen. Ich bitte dich, dass du nicht nur eine Vernunftsentscheidung triffst, sondern auch dein Herz sprechen lässt. Das hatte ich damals nicht zugelassen, somit war es weitaus schwieriger den Abbruch zu verarbeiten als gedacht.
Hast du denn mittlerweile einen Test gemacht? (du schreibst, dass du relativ sicher bist schwanger zu sein).
Falls du noch Fragen hast, kannst du dich gerne melden. Auch dir wünsche ich viel Kraft die für dich richtige Entscheidung zu treffen.

Liebe Grüße,
polfrola


02.12.2014, 11:54
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Beiträge: 2
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Geburtsjahr: 1978
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Beitrag Re: Wie damit leben?
teangurlx2 hat geschrieben:
hey,
es war doc nicht eure Entscheidung oder?
ich bin relativ sicher, dass ich schwnger bin und werde es nicht bekommen können,
selbst noch Schülerin, im letzten jahr und es passt alles nicht. wenn es dir schon so schlecht geht und du Schuldgefühle hast weiss ich nicht ob ich das aus meinen egoistischen gründen machenkann. mein freund und ich sind beide 18 und haben viel darüber geredet. aber das ist alles so unrealistisch und wir können uns einfach nicht vorstellen so jung Eltern zu werden! wir haben nich so viel vor! ich habe keine Ausbildung, mache grade erst meinen Schulabschluss. oh Gott. weiss garnicht was ich machen soll. wie geht es dir inzwischen? liebe grüße


hallo liebe teangurlx2,
blieb grade an deinen zeilen hängen... ja, es ist erstmal unrealistisch und unwirklich, dass man eltern werden soll. kein wunder, dass es einen so richtig aus der bahn wirft. hast du inzwischen vielleicht einen schwangerschaftstest machen können? dann bist du auf jeden fall noch ganz am anfang der schwangerschaft, oder?! und am anfang von deinen überlegungen. wie polfrola schreibt, glaube ich auch, dass als frau unser herz einen ganz bedeutsam für unsere entscheidungen ist. nicht im sinn von gefühlsduselei. eher wie ein spüren im inneren. wenn das herz – aus was für gründen auch immer - nicht genug raum bekommt, dann tragen wir daran. schau doch deine momentane lebenssituation aufmerksam an. jede ist wieder anders – keine von uns steckt in den gleichen schuhen wie die andere. den anfang hast du ja hier schon gemacht – nicht alleine bleiben :wink:
einen guten tag für heute und liebe grüße,
toska


03.12.2014, 12:37
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