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 Mitten im medizinischen Abbruch (AB-Pille) 

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Beitrag Mitten im medizinischen Abbruch (AB-Pille)
Hallo ihr Lieben,

habe mich hier neu angemeldet in der Hoffnung einige gleigleichgesinnte anzutreffen.

Gestern habe ich die erste Abtreibungspille genommen. Heute habe ich so starke Krämpfe dass ich wirklich nichts mehr machen kann.
Mir graut es vor morgen, da werde ich den nächsten und letzten Schub Tabletten nehmen.

Bei jedem schmerz Frage ich mich ob ich mich richtig entschieden habe auch wenn es jetzt für eine andere Entscheidung zu spät wäre.
Wieso habe ich solche gewissensbisse obwohl ich eigentlich weiß das richtige zu tun?
Wie geht ihr damit um?

Ich bin erst in der 6. Ssw ungewollt leider und hoffe dass alles gut über die Bühne geht.

Wünsche euch allen viel Kraft


17.01.2015, 18:53

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Beitrag Re: mitten im med. abbruch
Hallo Du,

wie geht es dir nun? Hast du den Eingriff gut überstanden???

Ich habe auch mit den Tabletten den Abbruch durchgemacht und habe es auch als sehr schmerzhaft empfunden...Für mich war es aber psychisch leichter zu verkraften als eine Ausschabung, da ich das Gefühl hatte was machen zu können. Einen Teil der psychischen Schmerzen auch körperlich zu erfahren und so...geht sicherlich jedem anders.

Ich hoffe es geht dir mit deiner Entscheidung gut.
Liebe Grüße, Maike


20.01.2015, 23:11
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Beitrag Re: mitten im med. abbruch
Ich habe auch einen med. abbruch gemacht. am donnerstag hab ich die ersten tabletten genommen, die ärztin meinte ich kann aber muss mich nicht krankschreiben lassen. da die sprechstundenhilfe mich nach bitte um krankschreibung schräg angesehn haben, hab ich mir nur einen tag geben lassen. leider. bei mir kam die frucht schon am folgenden tag, bevor ich überhaupt die 2. medis genommen hab. und das alles auf der arbeit!! ich hatte weniger schmerzen, es ging mir nur psychisch ziemlich schlecht, ich hatte kreislaufprobleme, mir wurde heiß und kalt. bei der einnahme der 2 tabletten passierte nicht mehr viel außer krämpfe für ne halbe stunde. Gibt es hier jemandem dem es auch so gegangen ist? habe angst das es nicht richtig gelaufen ist! oder ich vielleicht generell empfindlich bin? mein körper zu fehlgeburten neigen könnte? warum so schnell? nun dauert es noch lange 2 wochen bis zur nachsorge...

ich weiß auch nicht wie ich nun damit umgehen soll. ich fühle mich in erster linie traurig, auch wenn es vielleicht die "vernünftigere" entscheidung war. ich versuche mich eher damit zu beschäftigen wie schwierig das aufziehen eines kindes ist, wenn die umstände nicht passen, um meine entscheidung nachträglich zu bestätigen. dennoch fange ich an mir ein lachendes kleinkind vorzustellen, das meinem freund sehr ähnlich sieht. das macht mich sehr traurig.

überhaupt habe ich stark das gefühl, dass dieser abbruch sich zwischen mich und meinen freund stellen wird und ich lasse ihn oft emotional nicht mehr an mich ran seit ich von der ss weiß. auch deshalb hoffe ich hier menschen in ähnlichen situationen zu finden, denn obwohl ich meinen freund habe, fühl ich mich mit der situation total alleine...


25.01.2015, 21:56
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Beitrag Re: mitten im med. abbruch
Hallo ihr Lieben,

ich hatte auch einen Abbruch mit Medikamenten. Und obwohl ich währenddessen immer das Gefühl hatte wir machen alles richtig, bleiben Gewissensfragen nicht aus. Ich denke, dass das Umfeld dabei eine große Rolle spielt. Weil wir wissen, wie andere das sehen und dann fragen wir uns, ob wir auch wirklich das richtige tun, vielleicht sogar "dürfen wir das" obwohl wir das auch vom Herz wollen.

Ivy, bei mir war es auch so, dass ich die 2. Tablette gar nicht nehmen musste. Ich habe das für mich einfach als friedliches Zeichen gesehen und war sehr froh, dass es "in Leichtigkeit" gehen durfte. Allerdings würde ich daraus nicht schließen, dass Du deshalb zu Fehlgeburten neigst - ich z.B habe vor dem Abbruch zwei gesunde Söhen zur Welt gebracht. Vielleicht war auch so etwas nicht in Ordnung mitd er ss - aber das wird man im Nachhinein nie erfahren...Ich hatte deshalb auch Angst, ob es wohl gar nicht richtig geklappt hat, weil ich die letzte Tablette dann eben gar nicht genommen habe. Aber der Arzt bestätigte mir, dass alles ok ist. Wie ist es bei Dir inzwischen?

Liebe Grüße


14.02.2015, 00:16
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Beitrag Re: Mitten im medizinischen Abbruch (AB-Pille)
keineahnung127 hat geschrieben:
Hallo ihr Lieben,

habe mich hier neu angemeldet in der Hoffnung einige gleigleichgesinnte anzutreffen.

Gestern habe ich die erste Abtreibungspille genommen. Heute habe ich so starke Krämpfe dass ich wirklich nichts mehr machen kann.
Mir graut es vor morgen, da werde ich den nächsten und letzten Schub Tabletten nehmen.

Bei jedem schmerz Frage ich mich ob ich mich richtig entschieden habe auch wenn es jetzt für eine andere Entscheidung zu spät wäre.
Wieso habe ich solche gewissensbisse obwohl ich eigentlich weiß das richtige zu tun?
Wie geht ihr damit um?

Ich bin erst in der 6. Ssw ungewollt leider und hoffe dass alles gut über die Bühne geht.



Wünsche euch allen viel Kraft



Hey. Ich kann deine Sorgen gut nachvollziehen. Ich hatte selbst erst kurz vor silvester einen medikamentösen Abbruch in der 6.ssw.
Für mich stand die Entscheidung zum Abbruch recht schnell fest, aber mit richtig gutem Gewissen nicht.
Ich wollte kein Kind ohne Partner, dass wollte ich nicht für das Kind und nicht für mich.
Auch die Zeit nach dem Abbruch ist sehr schwer, da du immer noch mal zum Arzt musst zur Nachuntersuchung. Und dann immer der Gedanke das alles gut verlaufen ist. Das ist schwer. Wichtig sind Vor allem Leute, denen durch anvertrauen kannst. Ich hab für mich entschieden, dass es jetzt einfach nicht die richtige Zeit ist für ein Kind.
Ich wünsche dir das alles gut verläuft.


24.02.2015, 23:46
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