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 Ungewollter Schwangerschaftsabbruch 

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Registriert: 06.10.2012, 01:24
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Beitrag Ungewollter Schwangerschaftsabbruch
Hallo,
ich hatte vor knapp drei Monaten eine Abtreibung. Leider war ich wegen verschiedener Umstände dazu gezwungen. Ich habe Anfang September mit einem Studium angefangen. Jeder hat mir gesagt ich solle abtreiben und mich um meine Zukunft kümmern. Auch mein Freund war dagegen und hat mich vor die Wahl gestellt. Da ich ihn sehr lieb und auch mein Studium zu Ende bringen mag, habe ich mich schweren Herzens gegen das Baby entschieden. Unter anderem hat mein Freund mir jede Unterstüzung versagt.
Doch leider komme ich noch immer nicht klar damit. Ich fühle mich innerlich leer umd kann keine anderen Schwangeren ertragen.


06.10.2012, 01:38
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Beitrag Re: Ungewollter Schwangerschaftsabbruch
liebe Jiven,
herzlich willkommen hier im forum.
ja, ich kann dir sehr gut nachfühlen wie es ist, wenn andere für einen entscheiden ob das baby auf die welt kommen darf oder nicht. bei mir war es leider auch so.
wie geht es deinem freund heute mit dem abbruch? ist er für dich da. lässt du es überhaupt zu, dass er für dich da sein könnte?
dein abbruch is natürlich auch sehr frisch. vielleicht kannst du deinem sternchen ja wann immer du willst eine kerze anzünden. oder ihm einen abschiedsbrief schreiben, ihm an einer für dich wichtigen stelle ihm einen ort schaffen, wo du immer hin kannst wenn du ihm nah sein möchtest.
liebe grüße cordula


07.10.2012, 01:11
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Beitrag Re: Ungewollter Schwangerschaftsabbruch
mein abbruch ist heute auf den tag 5 monate her und ich kann deine gefühle sehr gut nachvollziehen. ich komme bis heute nicht damit klar und fühle mich ganz schrecklich. mein freund und ich kannten uns damals erst wenige wochen, und er hat mir auch jegliche hilfe verweigert. er hat gesagt er will mich, aber das kind nicht und ich würde sein leben zerstören wenn ich es bekäme. seitdem ist er zwar für mich da und spricht auch mit mir offen darüber, aber das hilft mir nicht. ich denke jeden tag daran, was ich verloren habe, aber ich konnte es nicht auf mich nehmen, dass dieses kind von anfang an von seinem vater abgestoßen worden wäre. das wollte ich keinem kind antun und habe deshalb beschlossen lieber mich selbst leiden zu lassen als jemand anderen...

ich hoffe sehr dass die schlechten gedanken daran und die sehnsucht bald aufhören...


31.10.2012, 19:15
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Beitrag Re: Ungewollter Schwangerschaftsabbruch
Hallo!
Ich kann dich so gut verstehen. Bei mir war es nicht viel anders. Schwanger (allerdings vom Exfreund)...Als ich ihm sagte, dass wir schwanger sind, war die sofortige Reaktion - ich will das Kind nicht, ohne mich....Ich wollte keine Abtreibung, obwohl ich alleinerziehend bin und weiß wie schwer es ist, dachte ich, ich könnte es schaffen, wenn er mich wenigstens ein bisschen unterstützt. Das war dann der Knackpunkt. Er hat komplett dicht gemacht, ich stand alleine da. In der 10. SSW habe ich mich dann zum Termin durchgerungen...er ist mit mir hingefahren (wir stehen das gemeinsam durch), ich hab so viel geheult, ich wollte das nicht und trotzdem war ich so schwach und habe es gemacht. Er fuhr mich nach hause, drehte sich um und ging...seitdem kein Kontakt mehr. Soviel zum "wir schaffen das gemeinsam". Somit stehe ich jetzt ganz alleine da, denn aus Scham habe ich mit niemandem darüber gesprochen. Wir beide waren die einzigen, die vom Baby und der Abtreibung wussten. Für mich ist eine Welt zusammen gebrochen, es war die größte Fehlentscheidung meines Lebens und ich kann nicht damit umgehen. Ich dachte, es wird besser, doch die letzten 2 Wochen waren einfach nur die Hölle. Die körperlichen Beschwerden (mit ging es danach auch körperlich nicht gut), sind zwar mittlerweile fast weg, aber die Seele, das Herz...sie leiden....
Wird mir mein kleiner Muck je verzeihen können....???
Alles Liebe und viel Kraft wünsche ich dir!
Tini


06.01.2013, 22:06
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Beitrag Re: Ungewollter Schwangerschaftsabbruch
Ich kann es vor allem verstehen, wie es ist, wenn sich der Freund dann einfach aus der Affäre zieht. Für ihn ist das leicht, nachdem die Frau aufgrund ihrer biologischen Veranlagung das Kind gebärt. Deshalb halte ich das für enorm verantwortungslos. Das du dich unter diesen Umständen für eine Abtreibung entschieden hast ist zwar traurig, gewissermaßen kann man dir aber keinen Vorwurf machen.

edit: Link wurde von der Administration wegen Triggergefahr entfernt


03.02.2013, 21:32
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