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 Unheimliche Verlustangt bekommen 

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Beitrag Unheimliche Verlustangt bekommen
Hallo zusammen!
Ich habe die letzte Zeit oft mit mir gehadert, mal in ein Forum zu gehen und mich mit anderen Betroffenen auszutauschen.
Ich heiße Daniela, bin 25 Jahre alt. Habe bereits eine 6 jährige Tochter. Am 27. 06. sollte der Termin sein.. und nun näher ich mich dem.
Als ich damals erfuhr schwanger zu sein, habe ich mich erst gefreut. Das war meine erste Reaktion. Ich habe mir einen süßen Strampler gekauft. War und bin imnmer noch in einer Beziehung. NAch einigen Stunden änderte sich die Freude und ich war total überfordert. Wusste weder wie ich es meinen Partner sagen sollte, noch wie ich selbst mit der Situation umgehen sollte. Wir waren gerade am umziehen. Die Beziehung noch sehr frisch und ich hatte partout nicht das Gefühl mi8t ihm darüber reden zu können. Er war immer so korrekt , so perfektionistisch, sowas musste geplant sein. Sowas wäre die absolute Katastrophe gewesen. Ich verschwieg es. Bin zum Arzt, dann zur beratung. Es ging im Nachhinein alles so schnell und im eigentlichen habe ich alles im affekt getan. ich habe mir immer wieder eingeredet ,dass es das beste sei... wir irgendwann Kinder bekommen. Einen Monat später schon klingte alles ab. ich bekam alpträume , konnte nicht mehr schlafen. Die Nichte meines Partners (jetzt 1 Jahr alt) triggerte mich ein jenes Mal wenn ich in Kontakt kam und in mir keimte der riesen Wunsch nach dem Kind für das ich mich nicht entschieden hatte. Irrationale Gedanken/Wünsche wie "alles rückgängig zu machen" wuchsen in mir und nahmen überhand. Mein Alltag war kaum noch zu bestreiten und das ging auch nicht spurlos an meinen Partner vorrüber. Ich erzählte es ihm. Er war geschockt, Geschockt ,dass ich es ihn verschwiegen hatte. Es alleine entschied. Das ich so wenig Vertrauen hatte in einer Sache die beiden etwas anging. Schließlich distanzierte er sich ,dann war er wieder für mich da.. es schwankte. Durch meine Schuldgefühle fand und finde immer noch keinen Weg mit ihm darüber zu sprechen. Mancmal sage ich ihm ,ich hätte geschlafen ,obwohl ich nachts wieder wach lag und weinte. Wir schlafen nicht mehr miteinander . Er sagt es läge nicht daran ,dass ich unakktraktiv wäre. Er wäre immer noch angetan von mir, er wüsse nur nicht woran das liegt. ICh befürchte , dass es irgendetwas mit der Abtreibung zu tun hat. Generell sind wir uns körperlich nicht mehr nahe. Und mir fehlt seine Nähe und das Gefühl geliebt zu werden.
Manchmal fühle ich mich sehr alleine gelassen ...würde mir wünschen er hielte meine Hand und würde mir sagen ,er verstehe es ,wie schwer es ist. Oder er würde mir einfach sagen ,dass alles wieder gut wird.
Er erwähnte mehrmals ich würde ihn überfordern. Das tat unglaublich weh und danach zog ich mich automatisch zurück. Emotional bin ich in meinem Schneckenhaus.. dominiert durch Einsamkeit , Überforderung und unheimliche Verlustangt und Schuldgefühlen. ...
MAnchmal scheint die Gefühlswelt einfach so überschattet von dem Ereignis. So als ob eigentlich alles stehen bleibt... aber ich irgendwo immer noch ein kleinen rest kraft hab um zu funktionieren....


23.05.2013, 21:20
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