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 Beratung bei der Diakonie 
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Beitrag Beratung bei der Diakonie
Heute hatte ich meine Beratung bei der Diakonie.
Die Dame war sehr nett, un dich hab mich sehr gut aufgehoben dort gefühlt.
Sie hat mich einfach erzählen lassen, und hat zugehört. Auch hat sie mir Mut gemacht, da ich im Internet echt Horrorgeschichten gelesen habe und Bilder gesehen habe was bei der AB passiert. Sie meinte, das das AB-Gegner wären, und den Frauen ein schlechtes Gewissen einreden wollen.
Was ich gut fand, ich hatte Ihr direkt zu Anfang gesagt ich kann mein Kind auf keinen Fall bekommen, nannte Ihr auch die Gründe, und sie hat zu keinem Zeitpunkt versucht mich in meiner Meinung zu beeinflussen, davor hatte ich die meiste ANgst.

Sie bat mir an, das ich jeder Zeit zu Ihr kommen kann, vor dem A sowie nach dem AB.. damit ich nicht das Gefühl habe ich würde allein mit der Sache fertig werden zu müssen.


03.04.2008, 11:27
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Beitrag 
ich hatte damals vor 2 jahren auch mein gespräch bei der diakonie.
einerseits fand ich es ganz gut: ich bin völlig fix und fertig dahin gegangen , nur geult, und habe der frau erzählt , dass ich einen abbruch möchte. schon darauf hin hat sie mir diesen schein ausgestellt, damit ich mich nicht so unterd druck fühle. naja, und dann hab ich ihr meine situaton geschildert, und die ganze zeit nur geweint....hatte eben ein one-night-stand, also keinen partner, wohnte noch bei meinen eltern, hatte keine ausbildung kein geld usw.naja, und das wars dann auch schon im großen und ganzen. ich sagte tschüß und habe vier tage auf meinen abbruch gewartet...
scheiße wars alles einfach:-(
aber nun kann ich nichts mehr rückgängig machen. und muss weiter leben.


19.06.2008, 12:40
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Beitrag Ebenfalls bei der Diakonie
Auch war vor 2 Jahren bei der Diakonie zum Gespraech. Ich hatte damals wirklich Angst davor, da ich mit Vorwuerfen oder Beeiflussung gerechnet hatte. Stattdessen waren die dort sehr nett und verständissvoll. Würde ich jeder Frau empfehlen.


16.07.2008, 19:50
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Beitrag 
Ich hatte im September 2007 mein Beratungsgespräch bei der Diakonie und fand es fürchterlich.
Ich hab mir das alles anders vorgestellt, das man mir vielleicht einen Weg aufzeigt wie es eventuell für mich laufen könnte wenn ich mein Kind bekomme oder eventuell was mich so erwartet, wie ich am besten ran gehe, aber statt dessen lief alles so schnell und unspektakulär und schwupp hatte ich den Schein oder großen Widerstand.
Die dümmste Frage war "Wie es denn passiert ist?"
ich weiß nicht ob es so sehr zu allem beigetragen hätte.
Würde ich noch mal in diese Situation kommen.
Ich würde eh nie mehr Abtreiben, aber erst Recht nicht zur Beratung der Diakonie gehen.
Ich hab mich gar nicht wohl gefühlt.


31.07.2008, 23:25
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Beitrag 
Hallo Kuschelmaus,


ich möchte dich ganz herzlich hier im Forum willkommen heißen.


Es ist hier oft zu lesen das das Beratungsgespräch nicht den Vorstellungen entsprach. Ich denke aber es ist auch nicht einfach für den Berater/in so ein Gespräch zu führen. Es gibt Frauen die sind sich ihrer Sache hundert prozentig sicher und würden jeden Versuch sie zu beraten als Umstimmung ansehen. Einige Frauen sind froh wenn sie ohne viel Gerede ihren Schein bekommen. Andere erwarten eine umfassende Beratung. Ich denke es ist auch immer sehr schwer für dein Berater/in genau zu erkennen was gerade gewünscht wird. Viel kommt es auch auf den Berater/in an und auch auf sich selbst, ob man es schafft in der schweren Situation offen über seine Gedanken zu reden. Denn nur so ist auch eine gute Beratung möglich, sie fordert zusammenarbeit von beiden Seiten.

Freundliche Grüße Oscar


01.08.2008, 00:03
Profil ICQ

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Beitrag 
Hatte auch das Beratungs gespräch dort, waren wirklich nett, aber als der erste satz gefallen war das definitiv kein kind gewünscht ist war das thema des gespräches nur noch zukünftige verhütungsmethoden :(


10.08.2008, 19:35
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Beitrag 
Ich kann Oscar nur zustimmen,
es ist nicht leicht für die Berater, denn manche Frauen sind sich sehr sicher,
wollen nur den Schein und dann gibt es wieder welche, die einfach noch überlegen und vielleicht auch nur noch eine andere Meinung brauchen.
Dazu braucht es die Mitarbeit von beiden Seiten, um ein gutes Beratungsgespräch zu führen.
Ich war heute bei der Diakonie, weil ich der Ansicht war, ich bräuchte eine Therapie, leider gibt es hier wenig Therapeuten.......doch die Beraterin bot mir ein Gespräch an, sie konnte sich gut an mich erinnern, auch dass unser Gespräch sehr lang dauerte, weil ich sehr verzweifelt war, und auch heute fühlte ich mich sehr wohl bei ihr. Sie hat mir neue Gedanken mitgegeben, ich bin nicht mehr so deprimiert.
Liebe Grüße
Jusipalion

_________________
Es gibt ein Licht am Ende des Tunnels


08.09.2008, 22:17
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Beitrag 
mir ging es ähnlich wie kuschelmaus!
ich hatte soviele fragen. wie es weiter gehen könnte, wenn ich das kind behalte. was es für möglichkeiten für mich gäbe und all sowas. doch all diese fragen blieben unbeantwortet. ich habe lediglich gefragt wie eine abtreibung genau durchgeführt wird und schon gab sie mir sämtliche zettelchen mit den adressen und den schein. wirklich lange hat das gespräch nicht gedauert und ich fand es sehr enttäuschend.


16.01.2009, 20:53
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Beitrag Re: Beratung bei der Diakonie
ich war vor ein paar tagen auch bei der diakonie und habe das gespräch damit eröffnet, dass ich gar nicht genau weiß, was ich hier soll (im übertragenden sinne bedeutete das, dass ich nicht so richtig scharf auf den schein war). die frau war sehr nett und sehr bemüht, auf meine ängste und zweifel einzugehen. sie gab mir am ende auch den schein mit den worten "den gebe ich ihnen jetzt mal trotzdem mit". ich hatte vor zwei jahren schon mal so ein beratungsgespräch bei einer anderen stelle, das zwar letztendlich auch ganz "nett" war, aber nicht annähernd so einfühlsam, wie jetzt bei der diakonie.

lieben gruß
dara


05.03.2009, 18:09
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Beitrag Re: Beratung bei der Diakonie
Hallo,

ich hatte dieses Beratungsgespräch gestern... Ich würde es aber nicht Beratungsgespräch nennen. Es war eher so das sie am anfang gleich sagte das sie nicht über mich urteilt....das sie mit mir die Für und Wieder durchgehen kann wenn ich das will und ich einfach mit einer Person reden kann und das ich auch wenn ich Abtreibe Trauern darf..:Das ich das recht dazu habe...Ich durfte mich erklären warum ich dafür nd warum ich dagegen bin...ich fande das Gespräch sehr gut und es hat mir geholfen später mit meinem Partner besser reden zu können und ihm zu erklären wie es mir geht...

Sie hat mir den Schein ausgestellt und gesagt falls sie es doch nicht wollen verbrennen sie ihn gemeinsam mit ihrem Partner und wenn sie diesen Schein in Anspruch nehmen wollen dafür waren sie ja hier...Wenn sie mich nochmal brauchen ich bin jederzeit für sie und ihren Partner da....Das waren Worte die mir geholfen haben...

Liebe Grüße


13.03.2009, 23:53
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Beitrag Re: Beratung bei der Diakonie
Nach einem Dreivierteljahr sind dies meine ersten "öffentlichen" Worte zu dem Thema.

Ich trage die volle Verantwortung für alles - dennoch habe ich mich damals bei der Diakonie alles andere als gut aufgehoben gefühlt, und trage dies dem Verein - und übrigens allen anderen "Beratungs"stellen auch nach wie vor nach - WEIL sich da DRINGEND etwas ändern muss!!!
Mich erschütterte die dümmliche Aussage einer ProFamilia-Angestellten in einem TV-Beitrag sehr, dass sie allen Ernstes die Meinung (die leider gängig ist!!!) vertritt, dass über das Post-Abortion-Syndrome usw nicht informiert werde, weil das angeblich "die Frauen beeinflussen" würde, was ja nicht Aufgabe der Beratung sei! Schlimm, inkompetent und gefährlich solche Worte!!!
WO, wenn nicht DORT hätte man die Aufgabe, SO oder SO auf ALLE möglichen (und sehr weit verbreiteten!!!!) Folgen zumindest HINZUWEISEN, wenigstens "nebenbei ERWÄHNEN"!!! - alle anderen körperlichen Risiken sind ja auch (Pflicht-)Thema!... :x

Was die Frau dann schlussendlich damit macht, ist natürlich IHRE Sache und Verantwortung - dennoch war nichtmal mir als aufgeklärter, gebildeter Frau mt Abitur klar, dass es all diese schrecklichen, grauenvollen und unbeschreiblichen Gefühle (.......!!!) gibt, dass sie zumindest auftreten KÖNNEN!

Ich war sehr verzweifelt und in einer auch meinen Partner betreffend extrem komplizierten Situation, die die Beraterin mit den Worten kommentierte, solche Konstellationen hätte sie auch noch nie gehabt, da könne sie mir nicht zum Kind raten (was bereits eine Wertung war) - ich nahm einen zweiten Termin in Anspruch, da es schliesslich um mein LEBEN und mein KIND ging - da war sie schon merklich ungehalten und genervt, nannte mir einen Zeitraum von drei Tagen, innerhalb dessen ich mich entscheiden solle, das müsse "es dann aber auch gewesen" sein!
Auf meine Fragen zu beruflichen Möglichkeiten, Unterstützung von der Bundesagentur für Arbeit, irgendwelche Sonderprogramme für Mütter, whatever, hat sie nur gemeint, tja, da gebe es nichts, mir müsse schon klar sein, dass das ein Leben mit Hartz4 bedeute für lange Jahre...
Nun bin ich (leider?) nicht die Art Mensch, der sich grossmäulig zur Wehr setzt, wenn er sich eh schon klein und verzweifelt fühlt - aber ich möchte nicht wissen, wieviele Mädchen und Frauen sich schon so schlecht beraten gefühlt haben, dass dies MIT ausschlaggebend war, zumindest keinen besonderen Mut zu fassen, sich doch FÜR ihr Kind zu entscheiden; hoffen viele doch offen oder insgeheim auf ein Aufzeigen IRGENDwelcher Alternativen - und nicht darauf, noch mehr und von vornherein runtergezogen zu werden...

Zudem bin ich mehr als überzeugt, dass es eine extrem hohe Dunkelziffer an Frauen gibt, die sich schämen, die schlechte Beratung kundzutun - müssen sie doch von jeder Seite erwarten, gesagt zu bekommen, dass sie es sich "ja schön einfach" machen, Verantworlichkeiten verschöben oder eben das klassisch-hirnlos-plakative "Erst abtreiben und jetzt heulen, DAS ham'wa gerne!"

Lange Rede, kurzer Sinn:

Schwangerschaftskonfliktberatung in Deutschland steckt qualitativ und bezügl des Bewusstseins der Verantwortung AUCH der Beratenden mehr als in den Kinderschuhen!!!


23.07.2009, 00:55
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Beitrag Re: Beratung bei der Diakonie
ich hatte damals mein gespräch auch bei der diakonie die frau hat mir den schein ausgestellt, obwohl ich sehr große zweifel hatte.. ich finde, dass wenn so eine beraterin merkt, dass man so sehr zweuifelet dass sie einem dann nicht den schein ausfüllen sollten.. ich wäre dankbar darüber gewesen wenn sie ihn mir nicht gegeben hätte.. ich weiß ich kann sie nicht dafür verantwortlich machen.. aber trotzdem..


25.03.2011, 15:11
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Beitrag Re: Beratung bei der Diakonie
hi,

ich war auch bei der Diakonie, die Beratung fand ich nicht so gut. Am Anfang sagte mir die BEraterin egal was hier gesprochen wird, ich unterliege der Schweigepflicht (okay schön zu wissen), Ich urteile nicht (noch besser) und ich stelle ihnen den Schein in jedem Fall aus (hmmm) ...

Die Zweifel blieben, auf einige Fragen konnte sie mir keine befriedigende Antwort geben, den Hinweis auf Angebote (mit oder ohne Baby) fehlte.

Ich kann verstehen, dass es eine schwere Situation ist, für die Beraterin und für die Betroffene(n) aber bei mirblieb der Eindruck, Du kriegste den Schein, vllt.manchmal auch zu leicht!

Liebe Grüsse
Knutschelch


29.12.2012, 03:51
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Beitrag Re: Beratung bei der Diakonie
ich hatte meinen Termin auch bei der Diakonie und werde da nie wieder hingehen. Der Schein war schon fix und fertig, ein paar belanglose Wortwechsel hier und da, keine Alternativenstellung usw. Ich empfand es als reden Sie dann mal und wenn sie fertig sind bekommen Sie als Belohnung den Schein. Und ich hatte Zweifel! Starke Zweifel! Lieber hätte ich ne FG in Kauf genommen als das! Aber nein, ich hab eher das Gefühl das die da Geld fürs vermitteln bekommen!!!!!

Meine Tochter schicke ich da NICHT hin! Hoffe nur das der Sozialdienst kath. Frauen besser ist...


20.01.2013, 17:20
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Beitrag Re: Beratung bei der Diakonie
Ich war letzten Dienstag bei der Diakonie und fand das Gespräch gar nicht so schlimm wie ich es mir vorher ausgemalt hatte.
Eigentlich dachte ich, die wollen mich zu irgendwas überreden, weil christlich. Aber das war gar nicht so. Es wurde sehr neutral über meine Situation gesprochen, ich habe relativ schnell deutlich gemacht, dass ich mich für eine Abtreibung entschieden hatte. Mir ist nicht so ganz klar, was die weiteren Fragen sollten aber es war doch ganz gut, einiges zu reflektieren. "Was war der erste Gedanke" und "Was würde sich mit Kind ändern", so Sachen halt. Über den Abbruch an sich konnte sie mir dagegen erstaunlich wenig erzählen, okay das hat dann der Arzt erledigt.

Dazu muss natürlich gesagt werden, ich wollte keine wirkliche Hilfe bei der Entscheidungsfindung sondern in erster Linie die Beratungsbestätigung.


04.02.2013, 15:16
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