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 Meine Fehlgeburt vom 18.April.2005 

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Beitrag Meine Fehlgeburt vom 18.April.2005
Ich bin
23 Jahre und das erte mal wurde ich mit 18 Schwanger, das war im Mai 2001. Im ersten moment
war es für mich ein schock und auch der Vater des Kindes war absolut nicht
glücklich darüber. Ich hatte lange gebraucht mich zu entscheiden was ich
wohl tun würde, da ich noch mitten in der Ausbildung war. Meine gesamte
Familie und auch mein damaliger Freund hatten mir geraten das Kind nicht
auszutragen und ich war noch so unerfahren. Mein Herz sagte mir immer, ich
solle es austragen jedoch trommelten alle auf mich ein und so lies ich es am 26 Juli.01 in der 11SSW
"weg" machen. :( Es war die schmerzlichste erfahrung die ich zu dieser Zeit für
mich machte und es gab niemanden mit dem ich wirklich darüber sprechen
konnte. Selbst heute habe ich es noch immer nicht verkraftet und habe
Schuldgefühle. Zu dieser zeit plagten mich Alpträume die auch nach meinem
jetzigen Erlebnis wieder zum vorschein kamen.

Mein Freund und ich hatten schon über ein Jahr versucht ein Baby zu
bekommen,
jedoch hatten
wir Bruflich sowohl auch Privat sehr viel Ärger und ich schob es immer
darauf, daß es nicht funktionierte und oft war ich sehr gereitzt und
ausfällig geworden.Zu dem ganzen stress liesen wir dann auch noch meine
Schwester(17 Jahre) mit samt Freund fünf monate bei uns wohnen, die uns den
letzten nerv raubten. Nach diesem Jahr war ich dann von all dem Ärger so
depressiv
geworden das ich kurzerhand die beziehung am 14.Januar.05 beendete.
Nun um nicht all so viel schmerz über die trennung zu verspüren begab ich
mich in eine Affäre und hatte wieder die Pille genommen.
Wir hatten viel Zeit verbracht und die schuldgefühle meinem Ex-Freund
gegenüber
verblassten
sehr schnell da er mich ständig tyranisierte.
So verstrich die Zeit bis ende Februar wo es auch langsam wieder ruhiger um
den ganzen trubel wurde, als meine Periode schon eine Woche überfällig war.
Da ich etwas weiter weg von meinem damaligen Wohnort entfernt war entschloss
ich mich einen FA in der nähe aufzusuchen und kurzerhand hatte ich am 01.
März einen Termin. Ich ging mit gemischten aber sicher das ich nicht
Schwanger sein konnte zu dieser FÄ. Sie machte einen US und konnte jedoch
nichts feststellen und fragte mich ob ich mich Schwanger fühle und ich
Antwortete darauf, das ich mich nicht so fühle und nur meine regel ausblieb.
Sie wollte trotzdem eine Urinprobe und verwies mich einige Minuten ins
Wartezimmer. Ich dachte mir nichts dabei und war mir sicher das es zumindest
keine SS war.
Nach einigen Min. bat sie mich herrein und sagte mir der Test wäre Positiv
und ich solle mich nochmal setzten. Dann der Schock!
Ich musste ins KH wegen Verdacht auf Eileiterschwangerschaft. Ich war total
panisch. drei Tage lag ich im KH und wusste nicht ob es nun eine Normale SS
war oder nicht. Dann die Untersuchung und Ergebnisse. Ändlich konnte man
etwas sehen!!
Es war also eine Normale SS u. ich in der 5 SSW.
Ich durfte nach Hause. Jedoch immernoch mit gemischten gefühlen liefen die
nächsten Tage weiter, denn ich konnte es nicht begreifen das ich trotz Pille
Schwanger werde und davor über ein Jahr garnicht und wir hatten uns so sehr
ein Kind gewünscht! Ich hatte ihn sehr vermisst und es tat mir weh das nicht
Er der Vater meines Kindes war aber dennoch freute ich mich auf mein Baby.
Mein bisdahin sogenannter "Freund" Belog und Betrog mich nach strich und
faden. die ganzen ersten Wochen lies er mich allein und kümmerte sich um
nichts auser Arbeit und seine unzähligen Flirts und Affären.
Ich war kurz vor der 9 SSW als ich es leid war und ihn Verlassen habe. Ich
fuhr zu meiner Mam und ihrem Freund, die sich riesig auf den Nachwuchs
freuten. in ca. der 11 SSW sagte ich zu einem guten Freund wie froh ich doch
währe, wenn die 12W rum ist dann ist die schlimmste zeit vorrüber. Am 15.
April fuhr ich nochmals zum Vater des Kindes da ich meine Abrechnungen bei
ihm hatte und Sie brauchte um meinen Mietvertrag unterschreiben zu können
also fuhr ich zu ihm. Als ich feststellte das er mich nicht nur Betrog
sondern auch drogen nahm ist mir fast das Herz stehengeblieben! Ich fuhr
aufgelöst zurück und meine Mam musste mich lange beruhigen.Am 18. April
hatte ich meine Vorsorgeuntersuchung wollte meinem FA davon berichten. Schon
am Morgen bevor ich zu meinem Termin musste war mir nicht ganz wohl und
meiner Mam ihr Freund fragte mich ob ich fühle was es werden würde, ich
spürte das es ein Mädchen würde, so aber nicht an diesem Tag. Als ich im
Wartezimmer sahs verspürte ich plötzlich einen starken Schmerz im Unterleib
und ich wurde direkt ins Arztzimmer geführt. Mein FA fragte ob ich Blutungen
hätte was ich verneinen konnte. Dann nahm er einen abstrich und es war Blut
mit bei. Ich wusste sofort was passiert war und mir Flossen schon da die
Tränen. Mein FA bestätigte mir während des US meine befürchtungen.Das Herz
hatte aufgehört zu Schlagen!!!!
Ich war am Boden zerstört und die Tage vor der Ausschabung waren die Hölle.
Ich hatte mein totes Baby in mir und ich hatte immer gebeten das dieses
kleine Herz wieder anfängt zu schlagen. Traute mich nicht mal auf das WC.
Ich
konnte es nich ertragen zu sehen wie dieses Blut aus mir fließt und zu
wissen das es mein Baby war!!!!
Fünf Tage später kam ich ins KH und musste über Nacht bleiben wegen des
Zäpfchens was ich im laufe der Nacht bekam um die Gebährmutter schonend zu
öffnen. Eigentlich sollte die OP erst am frühen Morgen um 7 Uhr durchgeführt
werden aber ich bekam so starke Wehen das Sie um 6 schon den OP richten
mussten. Nach dem eingriff durfte ich einige Zeit später wieder nach Hause.
Drei Wochen Später bei der NU hatte mein FA mir
mittgeteilt das restspuren von drogen im fötus aufzufinden wahren. Ich hoffe
das ich diesen Menschen nie mehr wieder sehen muss!!!
Nun mit meinem Ex habe ich mich wieder versöhnt und sind wieder glücklich
zusammen. Jedoch erwartet er im Dezember von einer anderen Frau ein Kind was
mich natürlich sehr belastet jedoch versuchen wir es wieder und ich hoffe
jeden tag inständig das es endlich bald klappt. Verarbeitet habe ich es wohl
längst nicht aber mit
dem Gedanken an meine beiden Kleinen Sterne am Himmel schaffe ich
das :cry: . Jedoch jemanden zu finden der wirklich versteht und mitfühlen kann ist
sehr schwer. Meine Großmutter sagte nur einmal, sie könne dazu nichts sagen
immerhin habe Sie all ihre Kinder ausgetragen. Sie hat es wohl nicht so
gemeint aber genau das ist wohl das Problem in dieser Gesellschaft wenn es
um dieses thema geht.


04.10.2005, 21:17
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Beiträge: 8
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Beitrag 
Liebe Sonnenbluete,

hättest Du vor mir gestanden und mir Deine Geschichte erzählt, ich hätte nix sagen können, sondern Dich einfach nur in den Arm genommen und ganz feste gedrückt ...

Mir fehlen einfach die Worte.

Meine Omi sagt immer "es hat alles seinen Sinn" ... und so wird es auch bei Dir sein ... Wenn man es so sagen darf ->freu Dich, dass Deine kleinen Sterne bei all unseren anderen Leuchtkindern sind und nicht Kummer und Mitleidenschaften (bezogen auf Deinen Ex) erfahren mussten... geh den Wunsch auf einen neuen Wurm locker an und ich drück dir alle Daumen und beide grossen Zehen, dass es bald klappt und Ihr 3 dann ganz glücklich werdet.

Ich drück Dich !

lieben Gruss, Miri


05.10.2005, 09:57
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Beiträge: 22
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Beitrag Zum gedenken an meine Engel
Meine beiden geliebten Engel



Noch bevor ihr das Tageslicht des Lebens Erblickt
So ist es wieder vorbei

Eure herzen sind vereint mit meinem
Und die liebe zu euch stärker als der Tod

In meinem herzen und meiner Seele Lebt
Ihr auf ewig weiter

Denn ihr seit mein leben, meine Hoffnung und mein Glück!


In unendlicher Liebe und Gefühl

Eure Mama!!!

_________________
Noah *26. Juli 2001+ Alica *18. April 2005+ sind auf ewig in meinen Herzen

Noel seit Januar 2006 in meinem Bauch ;-)

Der Mensch wird umso stärker, je vollkommener er mit der Wirklichkeit in Berührung steht.


05.10.2005, 15:54
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Registriert: 14.04.2006, 03:00
Beiträge: 4
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Beitrag 
liebe sonnenblüte,
habe heute erst deinen text gelesen, und ich weiß ganz genau wie es du dich fühlst. ich hatte mit 18 jahren auch eine ab. und am 01.03.2006 hatte ich eine fehlgeburt. ich bin jetzt 29 und mein freund und ich probieren jetzt schon zwei jahre das ich schwanger werde und als ich dann wusste das ich es bin war ich so glücklich.
leider hat das herz meines babys in der 10 ssw aufgehört zu schlagen, mußte dann noch sechs tage mit meinem toten baby im bauch auf die ausschabung warten. das war die hölle für mich.
jetz sind ein paar wochen vergangen und es geht mir langsam besser. ich gehe unter leute und unternehme was. so komme ich auf andere gedanken.

ich wünsche dir ganz viel kraft

alles liebe joan


24.04.2006, 13:22
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