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 Ich komme mit dieser Schuld nicht klar... 

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Ich kann dir sagen, mit einem Psychologen bzw einer außenstehenden Person ist es leichter als mit deiner Familie..


28.01.2008, 10:30
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Liebe Suse,

druck deine Postings hier aus und nimm sie mit. Das sagt schon sehr viel.
Versuch es doch wenigstens. Wenn es dir nicht hilft, kannst du ja jederzeit wieder aufhören.
Aber ein Psychologe oder (meist) eine Psychologin, die sich auf das Thema Spätabbruche spezialisiert hat, hätte das bestimmt nicht gemacht, wenn ihr das Schicksal der Betroffenen egal wäre.

Liebe Grüße
Barbara


28.01.2008, 12:02
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Ich denke einfach, dass ich Angst habe, dass mir das ganze nicht hilft. Ich möchte einfach nicht, dass mich alle für bescheurt halten, wenn ich zum Psyschologen gehe. Dann zeig ich doch wieder, wie schwach ich bin und das ich das doch nicht allein schaffe...
Ich glaube nämlich, dass viel zu viele leute von mir erwarten, dass ich das schaffen muss... Deswegen denk ich, dass ich diese blockade habe. Ich trau mich ja mittlerweile nicht mal mehr, vor meinem Mann zu weinen... Er würde mich trösten, dass weiß ich auch, aber irgendwie geht das nicht mehr... Hört sich mit sicherheit total blöd für Außenstehende an.

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Julian still geboren 11.01.2008 (ET28.04.2008), du fehlst uns kleiner Schatz...
Krümelchen 27.10.2008... (6.Woche), wir vermissen dich....


28.01.2008, 14:08
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Liebe Suse,

Du hast ja schon einige Statements bzg. Therapie erhalten, dem kann ich mich eigentlich nur anschließen. Weshalb ich mich aber in Deinem Threat einklinge ist ein Buch, dass ich Dir empfehlen möchte.
"Leise wie ein Schmetterling
Abschied vom totgeborenen Kind"
von Ute Horn
Es geht nicht speziell um AB nach medizinischer Indikation sondern um Abschied nach Fehlgeburt, aber so groß finde ich den Unterschied nicht. Vor allen Dingen dass auf den Andersartigen Umgang der Geschlechter mit dem Verlust eingegangen wird, gefällt mir.

Es ist ein kleines schmales Büchlein, gut zu lesen - vielleicht hilft es Dir und Euch weiter

Liebe Grüße von

Andrea


28.01.2008, 14:27
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Liebe Suse,

ich denke es ist absoluter quatsch, wenn du versuchst stark zu sein...du darfst schwach sein, du darfst weinen und du darfst dich auch (naja ich drück es mal "klein" aus) fühlen...denn du hast dein Kind verloren und es st eine absolute Frechheit wenn man von einer Frau nach so einem traumatischem Erlebnis sagt sie dürfte sich nicht "schlecht" fühlen..Ich habe es auch versucht...riesige Mauern habe ich aufgebaut- immer nur geweint, wenn ich alleine in meinem dunklen Schlafzimmer saß- es ging ein Jahr lang gut und dann kam der absolute Zusammenbruch...

Und ich kann mich Barbara nur anschließen,wenn du nicht weißt wie du am besten darüber reden kannst, dann nimm diese Beiträge...auch deinem Mann könntest du sie zeigen...vielleicht ist es so ein wenig einfacher für Ihn dich zu verstehen...

Lg Denise


28.01.2008, 15:16
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Ich werde es mir überlegen mit dem Psyschologen, den würde ich nämlich eher vorziehen, wie eine Selbsthilfegruppe, denn ich kann es mir absolut nicht vorstellen, vor so vielen fremden menschen meine Gefühle zu erzählen. Das schaff ich noch nicht immer bei meinem Mann, deswegen denk ich eher an einen Psyschologen...

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29.01.2008, 13:59
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Liebe Suse,
es ist absolut wichtig und richtig zu einer Psychologin /Psychotherapeutin zu gehen und sich helfen zu lassen. Die meisten Menschen in Deiner Umgebung haben so etwas schreckliches wie Du sicher nicht erlebt, und es ist unglaublich vermessen von ihnen zu glauben dass Du jetzt schon darüber hinweg bist.
Ich selber bin den Schritt zu einer Therapie auch gegangen, und nichts hat mir mehr geholfen als die Gespräche mit dieser Frau, die langjährige Erfahrung im Umgang mit Müttern/Eltern die um ihr Kind trauern, hat.

Wo wohnst Du im Westerwald? Ich wüsste eine Adresse in Bonn. Wenn Du daran interessiert bist schick mir eine PN und ich gebe Dir die Telefonnummer.

Fühl Dich ganz lieb umarmt.
Gertrud


30.01.2008, 00:10
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