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 ich muss mich bis Freitag entscheiden... 

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Registriert: 25.05.2008, 22:09
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Beitrag ich muss mich bis Freitag entscheiden...
Ich bin jetzt schon eine ganze Weile in Euren verschiedenen Beiträgen unterwegs... Vielleicht kann mir hier jemand weiterhelfen.
Am Mittwoch abend habe ich erfahren, dass mein Sohn Trisomie 21 hat. Ich bin jetzt Ende der 18.SSW und weiß einfach nicht weiter. Mein Mann und ich hatten ganz klar die Vorstellung kein behindertes Kind haben zu wollen (wir haben einen fast 2-jährigen gesunden Jungen). Aber nach der Diagnose ist unsere Welt auf den Kopf gestellt und wir haben zumindest in die Richtung gedacht, wie es sein könnte mit einem Down-Kind.
Da meine Familie ziemlich durchdreht und unbedingt eine zweite Fruchtwasseruntersuchung "will", werde ich auch das morgen nochmal über mich ergehen lassen, obwohl ich mir davon nichts verspreche...
Ich hab genau soviel Angst vor der Abtreibung, wie davor, ein Down-Kind zu bekommen und nicht zu wissen, wie schwer es behindert ist...
Kann mir jemand über seinen / ihren eigenen Weg zur Entscheidungsfindung erzählen??

Lieben Gruß, Marion


25.05.2008, 22:30
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Beitrag 
Liebe Marion,

Herzlich Willkommen hier. Mir tut es sehr leid, dass ihr vor dieser Entscheidung steht und überhaupt diese schlimme Nachricht bekommen habt.

wir waren Anfang Januar vor der gleichen Entscheidung gestanden wie ihr jetzt.
Ich glaube deswegen fällt es mir auch sehr schwer dir hier viel zu schreiben.

Ich weiß wie es euch geht und wie ihr hin und her überlegt. Ich fühle mich gerade wiede ganz zurück versetzt.

Das ist einfach die schwierigste Entscheidung überhaupt. Und ich sage immer es gibt kein richtig oder falsch noch gut oder schlecht.

Wie sind wir zu unserer Entscheidung gekommen?
Also wir haben uns nicht unter Druck gesetzt. Haben auch nicht nur gerdet. Wir haben erstmal nur zusammen geweint und uns fest gehalten.
Dann habwn wir langsam angefefangen zu reden, aber erst mal ganz offen.
Und dann war uns beiden so ziemlcih gleichzeit bewusst, ohne das ausdiskutiert zu haben, dass wir unser Baby wieder gehen lassen.
Die Entscheidung war sehr friedvoll.
Die Gründe sind und waren sehr vielschichtig. Und ich denke sie sind auch immer sehr individuell und jeder muss da für sich entscheiden.

Habe ich deine Frage beantwortet oder hast du etwas anderes gemeint?

Wir sind hier da für euch in dieser schwierigen Entscheidunsfindung. Melde dich einfach bei Fragen, Sorgen oder einfach nur Erzählen wollen.

Ich sende euch ganz ganz viel Kraft und dass ihr eine sichere Entscheidung treffen könnt.

Liebe Grüße

Streiferle

P.S.: Medle dich doch für das private Forum an (unter Benutzergruppe). Dort findest du viele Erfahrungsberichte!

_________________
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26.05.2008, 00:21
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Beitrag 
Hallo Marion,

ich kann gut verstehen, dass diese Diagnose für dich und deine Familie sicher ein ensetzlicher Schock war!

Du stehst nun vor der Entscheidung zwischen der Abtreibung deines Sohnes oder dem Leben mit einem Kind mit Down-Syndrom. Um die richtige Entscheidung treffen zu können, musst du dich über beide Optionen gut informieren.

Über Abtreibung mit medizinischer Indikation kannst du dich in dieser Selbsthilfegruppe informieren und dich mit Frauen austauschen, die sich gegen ihr behindertes Kind entschieden haben und darüber schreiben, wie sich ihr Leben nach der Abtreibung entwickelt hat.

Informationen aus erster Hand über das Leben mit einem Kind mit Down-Syndrom erhältst du von betroffenen Eltern auf dieser Website: Down-Syndrom-Info-Zentrale -> Entscheidungsfindung. Du findest dort (unter "Wir über uns") die privaten Telefonnummern der Familien und es ist auch angegeben, dass persönliche Treffen möglich sind.

Ich selbst kenne eine Familie, die eine zehnjährige Pflegetochter mit Down-Syndrom hat und diese liebt wie ihre beiden eigenen kerngesunden Kinder. Aber über das Down-Syndrom selbst weiß ich nicht besonders gut Bescheid.

Lass dir Zeit für deine Entscheidung und höre auf deinen Verstand und auch auf dein Herz.

Challenge


26.05.2008, 02:57
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Beitrag 
Liebe Marion,
hab dir eine PM geschickt.

Liebe Grüße
Barbara


26.05.2008, 09:00
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Beiträge: 2
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Beitrag 
Hallo Marion,

ich melde mich noch einmal mit einer Neuigkeit bei dir zurück.

Ich möchte dir mitteilen, dass ich gerade mit einer Pflegefamilie aus meinem Bekanntenkreis (nicht die Familie, von der ich in meinem anderen Beitrag geschrieben habe) Kontakt aufgenommen habe, die gerne ein weiteres Kind aufnehmen möchte.

Solltest du dich gegen das Leben mit einem behinderten Kind entscheiden, ist diese Familie gerne bereit, deinem Sohn ein neues Zuhause zu geben!

Zur Kontaktaufnahme kannst du dich gerne bei mir melden.

Ich wünsche dir viel Kraft in dieser schweren Situation und für deine Entscheidung!

Challenge


26.05.2008, 12:13
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Beitrag 
vieln vielen Dank für Eure Antworten.... ist schön, dass ich mich mal über dieses Thema austauschen kann...

Meinem Mann und mir war "vorher" so klar, dass wir keine behindertes Kind wollen - aber jetzt - zwei Stunden sind wir von der einen, dann wieder von der anderen Alternative (wenn man das so nennen kann!) überzeugt...
Ich bin so unsicher...jeder in meiner Familie sagt: lass es wegmachen...
Es ist ja nicht so, dass ich in die Klinik gehe und da ein Vorgang mit mir passiert. Sondern ich muss das aktiv durchziehen!
Dann denke ich wieder, dass jetzt nur ich leiden muss, nicht das Baby, (in Grenzen) nicht mein Mann und sicher nicht mein eineinhalbjähriger Sohn.
Wenn ich das Baby austrage, was dann?? Dann muss meine ganze Familie die Konsequenzen tragen. Wie die dann tatsächlich aussehen, das können wir erst mit den Jahren sagen. Kann ich / können wir das verantworten?
Was wenn ich dann sehe, ich schaff das nicht??

Wir werden morgen nachmittag eine Familie mit Down-Kind besuchen, die sich netterweise bereiterklärt haben, uns mal ganz mit Abstand ihre eigene Geschichte und jetzige Situation zu erklären. Ich hoffe, das bringt mich etwas weiter...

Über die Freigabe zur Adoption oder in eine Pflegefamilie haben wir auch (aber nur ganz kurz) gesprochen - das ist jetzt wieder ein Gedanke der für mich zunächst ganz fern und ungreifbar war. Aber bevor ich meinen Sohn töte...

Ich habe jetzt in ein paar Stunden die zweite Fruchtwasseruntersuchung (auch das quält mich und ich mach das nur für meinen Mann und meinen Vater). Da muss ich nochmal erleben wie "normal" mein Zwerg auf dem Ultraschall aussieht, wie er am Daumen lutscht... furchtbar!

Für manche Paare scheint das so klar zu sein, ob sie ihr Kind gehen lassen oder nicht. Mir geht das nicht in den Kopf warum ich so zwiespältige Gefühle habe!

Ich danke und grüße Euch alle ganz lieb!


26.05.2008, 13:29
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Beitrag 
Hallo marion,

auch ich habe dir eine PN geschickt.

LG
Cindy


26.05.2008, 13:39
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Beitrag 
das tut mir sehr leid für euch.
ich war damals nicht in der situation in der ihr im moment steckt.
ich denke, ihr werdet für euch die richtige entscheidung treffen. ihr geht mit viel verantwortung und guten überlegungen an die sache ran, das finde ich gut.

Zitat:
Dann denke ich wieder, dass jetzt nur ich leiden muss, nicht das Baby, (in Grenzen) nicht mein Mann und sicher nicht mein eineinhalbjähriger Sohn.
Wenn ich das Baby austrage, was dann?? Dann muss meine ganze Familie die Konsequenzen tragen.


ich kann nur aus meiner situation raus schreiben. aber meine familie litt auch unter dem abbruch. es ist ein eingriff was eine frau verändert und sich auch auf die familie auswirken kann.
ich will dir da nicht reinreden, aber das war etwas was ich damals nicht wusste und was mich dann ziemlich niedergeschmettert hat

ich hoffe, ihr findet eine "akzeptable" lösung für euch!

ich nehm dich mal in den arm

_________________
Zoé-Sophie im Herzen (19.05.2005)


26.05.2008, 13:59
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Beitrag 
Liebe Marion,

ich denke fest an dich!

Für uns war es auch nicht klar was wir wollen. Es ist einfach die schlimmste Entscheidung im Leben.
Und jeder muss da für sich irgendwie dahinter kommen wie er damit umgeht. mit was er leben kann.

Es macht es auch nicht leichter, dass "Aussenstehende", auch ihre Meinung haben. Das war bei unseren Familien auch so. Die waren auch alle für einen Abbruch.
Die Gefühle die man als Eltern hat...das kann einfach keiner nachvollziehen der da nciht drin gesteckt hat.
Und dessen müsst ihr euch bewusst sein. alle wollen aus einer anderen Perspektive das beste für euch. Abe nur ihr könnt sagen welcher weg dem näher kommt.

Ich kenne dieses Gefühl zwischen beiden Möglichkeiten hin und her zu schwanken.

Uns hat damals der arzt gesagt, wir sollen uns vielseitig informieren und dann auch immer bedenken wer uns diese Tipps gibt. Jeder hat ja eine subjektive Geschichte und hat daher auch eine eigene Meinung dazu.

das macht ihr ja sehr gut. wie du schreibst, dass ihr eine Familie besucht und euch auch hier umhört.

Ich wünsche euch ganz ganz viel Kraft, gute Gespräche und eine klare Entscheidungsfindung!

Liebe Grüße

Streiferle

_________________
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26.05.2008, 17:12
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Beitrag 
Liebe Marion,

herzlich willkommen hier.
Dieses Schwanken...wie könnte das anders sein? Ich glaube, es ist ganz wichtig, mit aller Ruhe, die Ihr jetzt aufbringen könnt, ganz genau anzusehen und zu erspüren, was in welcher Waagschale liegt.

Sehr schön, daß Ihr eine Familie mit einem Down-Kind treffen könnt. Sicher wird Euch das einen viel besseren Eindruck vom echten Leben ermöglichen als alle äztlichen Beratungen.

Ich denke an Dich und wünsche Dir und Deinem Mann viel Kraft und Mut und Zuversicht.

Alles Gute,
200208


27.05.2008, 11:08
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Beitrag 
liebe marion,

ich hatte vor jahren, während meiner schulzeit im internat einen mitbewohner mit down-syndrom ( ein internat für körperbehinderte).

also, er ist da auch zur schule gegangen, allerdings in eine klasse, die für ihn geeignet war. er war schon fast erwachsen und ging danach in eine werkstatt, wo er wohnt und arbeitet.

so wie ich ihn erlebt habe ist er ein sehr "eigenartiger" junger mann. meist gut gelaunt und mit putztick :wink: .

ja, er hat immer die außen-jalousinen geputzt. das war so seine aufgabe, die er geliebt hat. manchmal, wenn er streit mit anderen bewohnern hatte, konnte er aber auch motzen und meckern...

ich kann mir vorstellen, dass es auch oft sehr anstrengend war ihm dinge beizubringen, die er nicht sofort verstand und ihm dinge zu erklären.
trotzdem gibt ein solches kind auch sehr viel zurück..

hab letzte woche tatort gesehen und da war auch eine schauspielerin mit down-syndrom.

bei dieser diagnose gibt es sicher sehr viele dinge, die auftreten können, aber nicht müssen. ein risiko bleibt immer, dass es kranker ist als erwartet, aber es kann eben auch anders herum sein.

oh man, ist das schwierig und ich kann mir nur schwer vorstellen was in dir vorgeht, aber dass du dir die chance gibst auch positive erfahrungen zu machen, indem du dir den alltag mit einem solchen kind mal ansiehst finde ich wirklich toll und bewundernswert.

ich hoffe, es geht dir gut dabei und macht die dinge klarer für dich!

alles, alles liebe :)


27.05.2008, 16:18
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Beitrag 
Liebe Marion,

mir tut es sehr leid, was euch widerfahren ist und ich kann dich so gut verstehen...
Auch wir standen im März vor der Entscheidung unser Kind zu behalten und mit der Behinderung leben oder SS-Abbruch. Auch wir bekamen bei unserem kleinen Jungen die schreckliche Diagnose Trisomie 21.

Wir haben uns für den Abbruch entschieden, da für uns schnell feststand, daß wir es nicht schaffen würden, mit einem behinderten Kind zu leben und das aus mehreren Gründen. In erster Linie wollten wir damit dem Kind vieles ersparen, zweitens hatten wir große Angst, daß wir unserem ersten Kind nicht mehr gerecht werden würden (da ein behindertes Kind dann doch alle Aufmerksamkeit gebraucht hätte) und nicht zuletzt haben wir es für uns und unsere Beziehung getan. Wir hatten einfach nicht die Kraft dazu, uns dieser Krankheit/Behinderung zu stellen und damit zu leben. Aber diese Gründe kann man nicht verallgemeinern und es kann sein, daß ihr das für euch wieder ganz anders seht.

Allerdings ist es nach so einem Abbruch auch nicht gerade einfach... Man muß mit seiner Entscheidung leben, denn man kann es nicht wieder rückgängig machen...

Und wie Streiferle schon geschrieben hat: Egal wie man sich entscheidet - es gibt kein richtig oder falsch. Es ist einfach eine schlimme Entscheidung, die man in dem Moment treffen muß. Und diese Entscheidung kann einem niemand abnehmen, genau wie einem auch die Konsequenzen keiner abnehmmen kann.
Laßt euch also von eurer Familie und von niemand anderem zu einer bestimmten Entscheidung drängen. Entscheidet das zu zweit und so, wie ihr es wollt.


Wie war denn euer Treffen mit der Familie und dem Kind mit Down-Syndrom? Vielleicht kannst du uns ja davon berichten, wenn du es möchtest.


Wünsche dir und deinem Mann von Herzen alles Gute und ganz viel Kraft für die kommende Zeit. Ihr schafft das, egal wie ihr euch entscheidet.


Liebe Grüße
Schmetterling08


27.05.2008, 16:39
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liebe Marion,
ich finde es auch gut, dass du dir anschaust, wie es einer familie mit einem kind mit down-syndrom geht, wie sie damit umgehen und leben können.
es macht mich traurig, dass du dich von deiner familie wie unter druck gesetzt fühlst, das macht das ganze noch schwerer... vielleicht hilft es dir, wenn du dir für einen moment vorstellst, wie es wäre, wenn sie dir mut machen würden – würdest du da anders entscheiden? letztendlich musst ja in erster linie du mit der entscheidung leben, und nicht deine familie. wahrscheinlich wirst du demnächst auch eine beratung aufsuchen, da möchte ich dir eine empfehlen, von der ich ganz viel gutes gehört habe, du findest sie im netz unter profemina.de.
ich wünsche dir und deiner familie alles gute.
lg von elvira


27.05.2008, 20:25
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Beitrag 
Hallo Marion,


da dir gerade eine Beratung bei Profemina empfohlen wurde, möchte ich auf einen Anfrage in Forum hinweisen. Ich hatte sie eingestellt da hier vielen Profemina sehr unbekannt ist. Ich habe mir erhofft so ein wenig über Profemina zu erfahren. Aber leider gibt es sehr wenig Informationen über Profemina. Völlig unklar ist auch in welche Richtung die Beratung bei Profemina geht und wie die Beratung läuft wenn sich gegen das Kind entschieden wird. Wenn du möchtest schau dir bitte mal die Anfrage an.

http://www.nachabtreibung.de/viewtopic. ... highlight=


Freundliche Grüße Oscar


27.05.2008, 20:50
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Beitrag die Entscheidung ist gefallen
....leider gegen das Baby.
Wir haben uns die ganz Woche viel Zeit genommen, mit verschiedenen Ärzten gesprochen, mit verschiedenen Beratungsstellen Kontakt gehabt. Auch mit dem Jugendamt eine eventuelle Pflege- oder Adoptionsfamilie betreffend, haben wir gesprochen.
Gestern nun haben wir entschieden, unseren Sohn gehen zu lassen.
Wir für uns können uns (auch nach wirklich intensiver Beschäftigung mit dem Thema Down Syndrom) nicht vorstellen mit einem so besonderen Kind zu leben, ohne unseren anderen Sohn zu vernachlässigen :-(
Es ist unheimlich schwer, aber für uns die am wenigsten falsche Entscheidung. Auch daran werden wir bis zu unserem Lebensende zu knabbern haben, das wissen wir. Aber wir hoffen, damit die "richtige" Entscheidung für unsere Familie getroffen zu haben.
Wir haben uns jetzt bei der letzten Entscheidung überhaupt nicht von unserem Umfeld beeinflussen lassen - wir haben uns in alle Richtungen informiert und danach entschieden. Jetzt muss ich vielleicht heute noch ins Krankenhaus... sehr schwer das Ganze :-(

Ich danke Euch allen für die Unterstützung und die Kraft die mir Eure Erfahrungen gegeben haben.

eine sehr traurige
Marion :-(


30.05.2008, 08:54
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