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 Im Konflikt - 26. SSW 

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Beitrag Im Konflikt - 26. SSW
Hallo an Euch alle!

Durch eine Bekannte habe ich dieses Forum gefunden, sie meinte, evtl. kann ich hier meine Sorgen loswerden.

Ich (32) bin nach 3 Jahren KiWu Klinik, im März schwanger geworden. Mittlerweile befinde ich mich in der 26. SSW.

In der 13. SSW wurde festgestellt, dass unsere kleine Maus einen verkürzten Unterarm mit fehlendem Knochen haben wird. Damals war es natürlich ein Schock, aber wir haben uns damit abgefunden.
In der 20. kamen noch 2 Anomalien hinzu (einzelne Nabelschnurarterie und Klumpfüsschen); Fruchtwasseruntersuchung war ohne Befund.
Wieder ein Schreck, aber gut, dass bekommen wir auch noch hin.

Letzte Woche dann erneuter Schall. Lippenspalte mit hartem Gaumen. Der Humangenetiker kann sich auf kein Syndrom einlassen. Es ist nicht klar, was sonst noch existiert, ob geistige Schäden vorhanden sind.
Man hat uns gesagt, wir sollen alle Konsequenzen bedenken.

Letzte/diese Woche hatten wir Gespräche in der Psychosomatik und bei Donum Vitae.
Meine Bindung zu der Kleinen ist schon sehr gross. Ich möchte sie bekommen.
Mein Mann will uns schützen, vor Schmerz und Leid; er tendiert eher gegen Abbruch.
Ich habe die rosa Brille auf, glaube und hoffe, dass nichts Schlimmes mehr kommt, dass keine neurologischen Schäden da sind.
Mein Mann sieht es pessimistisch und rechnet mit dem Schlimmsten.
Beides ein Schutzmechanismus.

Ein Abbruch in der 26. SSW wird nicht mehr von allen Kliniken durchgeführt. Das Kind wäre überlebensfähig.

Ich weiss nicht mehr, was ich denken / fühlen soll...

Liebe Grüssy
Lysith


14.08.2008, 13:00
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Beitrag 
Ein (trauriges) Willkommen hier im Forum!

Grundsätzlich sollte man ja eher auf das Herz, als auf den Verstand hören. Weil es das Herz ist, welches DANACH die Schmerzen bereitet.
Verstandsgründe sind im Regelfall danach irgendwie weniger "wert".
Aber auch ich habe (aus Angst bzw. Feigheit) den Weg des Verstandes genommen und nicht den des Herzens. Habe mich mit Hilfe dieses Forums auf das schrecklichste Tief meines Lebens vorbereitet, was mich in der Härte, wie ich es selbst erwartet hätte, gottseidank nicht getroffen hat.

Die Entscheidung selbst kann und wird Dir auch hier keiner abnehmen können.

Aber Erfahrungen können wir weitergeben und Aufklärung leisten.

Wir alle habe nur die Erfahrung gemacht, dass es (egal wie die Entscheidung ausfällt) wichtig ist, BEIDE Wege in Gedanken so komplett (und ehrlich) wie möglich "durchzuspielen". Und das braucht Zeit.

Bedenke, dass Du Dein Baby auf "normalem" Weg gebären mußt, selbst wenn Du Dich für einen AB entscheidest. Dies ist m.E. psychologisch sehr schwer zu verkraften, zumal das Baby dann unversorgt bleiben würde, obwohl es als "gesundes" Baby im Falle einer Frühgeburt mit den entsprechenden Unterstützungen durchaus überlebensfähig wäre.
Wenn Ihr Euch gegen das Leben mit einem beeinträchtigten Kind entscheidet (was hier im Forum niemand verurteilen wird, dessen sei sicher!), dann MUSST Du prüfen, ob bzw.wie Du mit der AB-Situation klar kommen könntest/würdest.

Ich wollte Dir jetzt keine Angst machen bzw. Horrorgeschichten erzählen. Aber ich habe hier schon soviel Leid mitbekommen. Viele Frauen denken im Konflikt nur an die Entscheidung selbst (AB oder nicht) und nicht, wie traumatisierend genau der AB-Vorgang an sich sein kann.

Nur, wenn ihr Euch ausreichend informiert über ALLE Möglichkeiten, kommt ihr auch mit Eurer Entscheidung klar.
Diese prägt, so oder so, Euer ganzes künftiges Leben...

Viel Kraft und fühl Dich gedrückt.

Deine Schlaflos73


14.08.2008, 13:51
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Beitrag 
Schlaflos73 hat geschrieben:
[...] Dies ist m.E. psychologisch sehr schwer zu verkraften, zumal das Baby dann unversorgt bleiben würde, obwohl es als "gesundes" Baby im Falle einer Frühgeburt mit den entsprechenden Unterstützungen durchaus überlebensfähig wäre.


Da es wirklich schon dazu kam dass ein Säugling unversorgt blieb, wird meist zu dem Fetozid geraten. Aber genaues kann ich dazu nicht sagen, aber Barbara L. bestimmt mehr ...

Bei einer fortgeschrittenen Schwangerschaft etwa ab der 22. Schwangerschaftswoche wird der Fetozid vor einem Schwangerschaftsabbruch durchgeführt, um eine Lebendgeburt zu verhindern.

Alles Liebe, Gruß Jessi


14.08.2008, 13:58
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Beitrag 
Hallo Lysith,
es geht mir schon als Außenstehende an die Nieren, wie Deine Schwangerschaft von verschiedenen Hiobsbothschaften gezeichnet ist. Und Du kommst mir als sehr mutige Mutter entgegen. Hut ab, und ich spüre förmlich, wie Du um Deine Maus kämpfst. Die Du so gerne haben möchtest. 3 Jahre mußtest Du auf sie warten und Du hast eine Beziehung zu ihr ,nun trifft es Dich wieder hart.
Zum einen kann ich nur sagen, nicht jede ärtzliche Progosse trifft ein. Uns wurde bei C. gesagt, daß sie viel zu kurze Arme haben würde. Das Kind ist völlig gesund, und dies war nicht das einzigste Mal.
Zum Anderen gebe ich Dir den Bericht einer betroffenen Mutter in Auszügen wieder, die auch nicht mehr wußte was sie denken sollte:"Hurra, schwanger. Ich freute mich.... 12.SS:Nackenödem. Großer Ultraschall: 2 mm Wasseransammlung im Nacken... Ich überdenke meine Entscheidung, das Kind so anzunehmen wie es ist... doch ich bleibe dabei und lehne alle weiteren Möglichkeiten ab.Nun kommt eine Zeit des Hoffens und des Bangens.... Geburt geht sehr schnell nur ein paar Wehen., und er ist da. Ich schaue in seine Augen - richtige süße Schlitzaugen. Mir ist klar, mein Kind ist etwas besonderes.
Plötzlich stand der ganze Kreißsall voller Ärzte und Schwestern. Alle drücken mir ihr Beileid aus. Ich verstehe das nicht: Dies ist doch mein Kind, ich hätte gerne daß ihr mir gratuliert. Ich bin glücklich und hätte gerne Glückwünsche - oder verkenne ich die Situation?
Meine Tochter kommt, nimmt den Kleinen auf den Arm und versteht den Tumult nicht. Ich sage ihr:"Er istkrank" Sie fühlt seine Stirn und antwortet:""Er hat doch kein Fieber, er ist nicht krank." So ist es bis heute für uns alle.
Er ist nicht krank... ein bißchen langsamer, ein bißchen anders, er kann nicht so gut spechen.Aber dies muß er auch nicht, denn er redet mit seinem ganzen Körper.....
In der Folgezeit kommen blöde Bemerkungen, die uns verletztn. Jemand sagt, es wäre doch nicht nötig gewesen, sich so etwas zuzumuten...." Ich bin überzeugt, er war nötig für uns.
Er bringt meine Vorurteile, mein Vergleichen aus dem Gleichgewicht.
Manche Leute zeigen uns offen ihr Mitleid - so ein Kind macht doch sicher viel Arbeit.....
Einige unserer alten Freude melden sich nicht mehr. Es könnte sein, daß dies daran liegt, daß wir einen Sohn haben, der etwas Besonderes ist. Weil er fremd und nicht gleichwertig gesehen wird. Unsere wahren Freunde sind uns noch viel wärmer geworden - sie stehen zu uns in allen Kapriolen, die wir erleben. Und wir haben viele neue Freunde dazubekommen.
Mit unserem Sohn kamen wir in eine Welt, die wir vorher nicht kannten. Wir wußten auch nicht, daß viele nicht sehen, daß ein besonderes Kind Besonderes braucht...." (B.S.)
Lebensgeschichten sind nicht miteinander zu vergleichen und jeder trägt sein Paket, es tut mir so leid, daß Du gerade vor so einer schweren Entscheidung stehst.
LG Chiara-Fiona


14.08.2008, 16:46
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Liebe Lysith,

ich will deinem Mann nicht Unrecht tun, aber ich glaube, dass er den Schmerz und das Leid unterschätzt, dass DURCH DEN AB in diesem Stadium auf dich zukäme.
Ich traue dir zu, dass du es schaffen kannst, mit deinem Kind zu leben, so wie du von ihm sprichst. Und ich denke, auch dein Mann wird euer Kind lieben, wenn es erst mal auf der Welt ist. Er hat jetzt einfach nicht die gleiche Beziehung zu ihm wie du, was ja auch verständlich ist. Aber du hast DEINE Beziehung und solltest dich deshalb nicht beirren lassen.

Jessica hat übrigens recht: ein AB in diesem Stadium würde in Deutschland nur noch nach Fetozid durchgeführt werden. D.h. man würde dein Kind vor der Geburt durch eine Spritze im Mutterleib töten. Ich denke, das kann eine Mutter psychisch nur überstehen, wenn sie wirklich überzeugt ist, dass ein AB für sie der einzige Weg ist.

Ich schick dir noch eine PN.
Liebe Grüße
Barbara


14.08.2008, 21:25
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Vielen Dank für die Begrüssung und die lieben Worte!

@Barbara: Nein, ich glaube auch nicht, dass er die Situation eines Fetozid und der AB einschätzen kann - zumindest nicht in dem Ausmaße, was sie wirklich bedeutet für mich.
Aber ich glaube auch, dass dies völlig natürlich ist und ich mache ihm da überhaupt keinen Vorwurf.

Eigentlich sind wir beides sehr rationale Menschen, wir kommen aus der IT; es gibt immer eine Lösung; entweder rechts oder links. Hat das Programm einen Fehler wird es gelöst oder verworfen. So einfach ist das. So einfach war das bisher für mich.
Die Schwangerschaft hat viel in mir bewegt und mich geändert. Besonders seit ich die Kleine boxen spüre (was auch erst sehr spät war durch VW-Plazenta). Das ist der Unterschied zu meinem Mann; er hat diese emotionale Wandlung noch nicht durchgemacht und versucht mir Lösungen aufzuzeigen - auch wenn ich weiss, dass es ihm wahnsinnig weh tut.

Bzgl. des Fetozids habe ich mich schon informiert.
Wie gesagt, ich bin ein Kopfmensch und muss alles ganz genau wissen.
Auch dieser "Vorgang" war ein Punkt, an dem ich gesagt habe - ich kann diesen Schritt nicht so einfach gehen.

Ich danke Euch!

Liebe Grüsse
Lysith


15.08.2008, 09:03
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@Joline: Gezielte Untersuchungen sind nicht möglich.
Man kann nur die Rahmenbedingungen erkunden, die auf einen offensichtlichen neurologischen Defekt hinweisen (zu grosser Kopf, fehlende Gehirnkammern, etc.). Bei allem anderen muss man sich überraschen lassen.

@Chiara-Fiona: Dein Bericht gibt mir Mut! Ich weiss, dass die Gesellschaft sich nicht leicht ändert. Ich weiss selber, wie ich persönlich bisher auf Behinderungen (geistig / körperlich) reagiert habe.


15.08.2008, 09:06
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Weiß Du, Lysith,

ich lebte 3 Jahre in dem Bewußtsein, ein gesundes Baby geboren zu haben. Und dann kam die Epilepsie... Und damit seither ein Rattenschwanz an Problemen.
Habe auch schonmal überlegt, wenn mir DAS jemand während der SS hätte sagen können. Was hätte ich gemacht.
Nicht auszudenken, wenn ich ihn aufgegeben hätte.

Nun ist Epilepsie, mit allen einhergehenden Entwicklungsretardierungenetc.) vlt. nicht so schwerwiegend wie die Beeinträchtigung Eurer Maus.

Aber warum gibt es die Haltung in Deutschland, dass behinderte Kinder nicht ok sind?
Was ist mit den Eltern, deren halbwüchsige Kids nach Unfällen im Wachkoma liegen oder mit schweren Hirnschäden leben müssen?
Diese Eltern bewundert man für ihr Engagement, die Kinder zu fördern und zu pflegen. Jeder versteht, wenn die Mutter den Beruf aufgibt, um sich der Pflege des Kindes hinzugeben. Arme Familie, welch ein Unglück.

Warum gilt diese Anteilnahme und Bewunderung nicht für Familien, die sich in vollem Bewußtsein für ein Leben mit besonderen Kindern eingelassen haben?

Die Entscheidung für ein beeinträchtigtes Kind wird Euer Leben nicht einfacher machen (machen gesunde Kinder im übrigen auch nicht immer :) ) aber sie wird es bestimmt bereichern.

Viel Kraft für Euren Weg!


15.08.2008, 11:30
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Liebe Lysith,

ich habe deinen Beitrag in diesen Bereich verschoben, ich hoffe, es war okay für dich. Da ich denke, dass du dich zwar in einem Schwangerschaftskonflikt befindest, aber in diesem Bereich hier, doch mehr Erfahrungen zu dem Thema sind. Im Bereich Schwangerschaftskonflikt geht es doch meistens um die soziale Indikation und ich finde, es ist doch um so vieles schwerer der Konflikt in dem du dich befindest, gerade weil es dein Wunschkind ist. Ich hoffe, ich habe richtig gehandelt und du bist mir nicht bös. :)

Deine Situation ist so schwierig und ich traue mich fast gar nicht dazu etwas zu sagen, vermutlich weil ich gar nicht wüsste was ich sagen soll, verzeih. Ich bewundere deinen Mut, dass du dich in deinem Herzen, trotz der Diagnosen für das Kind entscheiden möchtest, dennoch die Angst so groß ist, dass schlimmeres sein kann. Ich wüsste nicht wie ich damit umgehen soll, aber wenn man es muss - muss es wohl irgendwie.

Es ist so furchtbar, dass man nicht weiß, was wirklich noch kommen kann. Ich denke, ein Abbruch, wird dich auch nicht ruhen lassen können, wenn du nicht weißt was wirklich Sache um dein geliebtes Kleines ist.

Ich wünsche dir so sehr, dass du eine Entscheidung treffen kannst, mit der du leben kannst. Von Herzen alles Gute, Jessi


15.08.2008, 12:54
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Liebe Lysith, dein Bericht hat mich sehr berührt, vor allem die Liebe zu deiner Maus, die aus deinen Zeilen spricht.
Ich bin überzeugt, dass du eine starke Frau bist und so wie du schreibst, du schaffst es!
Ich kenne Mütter, die in der Schwangerschaft schon wußten, dass sie ein (geistig) behindertes Baby bekommen.
Meine ganz junge Nichte hat mit 21 Zwillinge bekommen- Mädchen "gesund", Junge mit Down-Syndrom.Sie hat es ziemlich früh gewußt.
Sie hat es kaum jemandem gesagt, dass sie es weiß-sie wollte nicht das übliche hören, ob man sich so was heutzutage antun muss...
Jetzt sind die Zwillinge bald 3 Jahre alt- beide sehr hübsch, quicklebendig und der ganzer Stolz der Eltern.Der Junge hat halt sein eigenes Tempo!
Für seine Schwester ist er der wichtigster Mensch!Sie machen alles zusammen.Ab September gehen sie in einen integrativen Kindergarten,
wie schade, dass es so wenig von diesen Kindergärten und Schulen gibt!
Da lernen die kleinen Menschen, dass jeder Mensch anders ist. Und dass man sich ergänzen kann-wenn man sich gegenseitig annimmt!
Liebe Lysith, ich wollte dir nur etwas Mut machen, auf dein Herz zu hören!


18.08.2008, 01:55
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Einfach nur DANKE für Eure Worte!
Für den Mut, den Ihr mir macht!

Es ist leichter gesagt, als getan - das Herz sprechen zu lassen.

Es tut gut zu lesen, dass man nicht alleine ist, mit seinen Ängsten und Zweifeln.

Ich muss gestehen, ich hatte etwas Angst, hier zu posten.
Da ich doch weiss, dass Ihr zum grössten Teil den Schmerz des Verlustes bereits durchlitten habt.
Und da wedel ich Euch mit unserer Diagnose vor der Nase rum und kann mich nicht für oder gegen das Kind entscheiden.

Wobei ich glaube - mittlerweile, tief im Herzen, habe ich mich dafür entschieden. Ich hoffe, dass beim nächsten Ultraschall keine negativen Nachrichten zusätzlich kommen, vielleicht kippt dann wieder alles. Ich weiss es nicht.

@Jessica: Nein, dass war völlig in Ordnung. Ich wusste und weiss ja selber nicht, wo ich einzuordnen bin ...


18.08.2008, 09:36
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Liebe Lysith,
mir ist es beim Lesen Deines Postings so vieles durch den Kopf gegangen. Bei uns kamen viele Dinge zusammen, dazu ein eindeutiger Befund und nach einem ausführlichen Gespräch war klar, daß der Kleine die Schwangerschaft nur zu 50% überleben wird,...
So gesehen eine "eindeutige" Prognose. Und doch war es so schwer unser 2.Wunschkind auf das wir 5 Jahre warten mußten gehen zu lassen.
Ich drücke Dir die Daumen, daß bei einem weiteren US keine weiteren Symptome dazukommen.
Ich wünsche Euch beiden die Kraft, das alles durchzustehen.
Sprich viel mit Deinem Mann, auch über Deine Gefühle.
Denn wie auch immer Eure Entscheidung ausfällt, Ihr solltet einer Meinung sein, sonst ist es so oder so nicht durchzustehen.
Alles Gute!
Liebe Grüße
Katja


18.08.2008, 23:13
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Liebe Lysith,

wie geht es dir?
ich denke an euch.

Alles Gute,
Barbara


20.08.2008, 19:58
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Hallo zusammen,

auch wenn ich noch nicht lange hier bin, ich danke Euch für Euren Zuspruch und für Eurer Verständnis!

Wir hatten gestern wieder einen US Termin und wir haben uns (gemeinsam) für die Kleine entschieden.
Es sind gestern keine neuen negativen Nachrichten gekommen, im ganzen schaut es positiv aus; Entwicklung zeitgerecht. Ob am Gehirn noch etwas ist, können wir natürlich noch nicht feststellen; aber auch das werden wir schaffen.

Die letzten 2 Wochen waren eine Achterbahnfahrt und ich bin so froh, dass wir eine Entscheidung getroffen haben. Der Schwebezustand ist vorbei und wir können wieder einen Schritt weitergehen.

Danke!

Liebe Grüsse
Lysith


21.08.2008, 12:31
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:D :D :D

LG, Barbara


21.08.2008, 12:50
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