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 Abbruch in der 13.SSW 

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Beitrag Abbruch in der 13.SSW
Hallo,

ich bin ziemlich froh, dieses Forum gefunden zu haben. Ich tigere schon einige Tage durchs Netz auf der Suche nach Hilfe.
Mein Problem ist eigentlich nur, dass Freunde und Familie alles schon 3 Mal gehört haben und dann eben niemand mehr zuhört. Mein Freund hört zu, aber kann nicht bei mir sein und knabbert selbst dran. Mir fehlt jemand, der genau unsere Geschichte nicht selbst erlebt hat.

Ich versuch sie mal in Kurzfassung zu erzählen, dauerte ja auch nur 46 Stunden vom ersten "ich will nichts beschönigen" bis ich aus der Narkose aufgewacht bin.
Ich war in der 13.SSW und hab mich gefreut, dass wir die angeblich schlimmste Phase geschafft hatten. Übelkeit hatte ich seit der 6.SSW und so hab ich in der 7.SSW beim Gyn gesessen und erfahren, dass ich schwanger bin. Erstmal war´s ein Schock, wenn auch Wunschkind. Ich hab mich dann aber schnell an das neue Körpergefühl gewöhnt und fand es toll, dass mir schon in der 11.SSW meine Hosen nicht mehr passten, weil meine Taille explodiert ist. Meine Familie und Freunde erfuhren es dann auch alle und freuten sich total.
Ja, und dann wurde mir letzten Freitag extrem übel. Ich hätte am liebsten bei der Arbeit gek***. Am Samstag hab ich wegen der massiven Übelkeit die Arbeit absagen müssen. Menno, selbst mein Chef hatte sich für mich gefreut! Nachts wurde es dann richtig schlimm und ich wurde ständig wach. Mein Bauch fühlte sich wie ein Fremdkörper an und als ich mich dann das erste und einzige mal übergeben musste, hatte ich das Gefühl, dass mein Körper das Gummibärchen (so hab ich´s genannt) so raushaben will.
Bis Montag war ich kein Mensch mehr. Aber ich glaubte fest an Migräne und dass ich nur was dagegen brauche.

Ähm...hab wohl doch mehr Redebedarf...wird die Langfassung...

Meine Ärztin schaute nach und entdeckte, dass ich Ibuprofen nehmen darf. Das hilft immer bei Migräne. Dann meinte sie, ob wir noch nach dem Kind schauen wollen. Klar, will ich! Ja und dann wurde sie ernst! Im Nacken war ne fette Wasseransammlung. Mehr hab ich da nicht mehr mitbekommen. Ich schaute sie hoffnungsvoll an, aber sie meinte, dass sie mir gar nichts beschönigt. Solche Wassereinlagerungen sind ein sehr schlechtes Zeichen. Sie rief sofort bei einem Gyn für Feindiagnostik an und ich konnte sofort da hin. Auf dem Weg hab ich nur geheult. Der Arzt hatte dann auch sofort Zeit und ich sah auf einer großen Leinwand im 3D Ultraschall wie schlimm mein Gummibärchen aussah. Am Kopf war ne fette Wasserbeule, die am Hals und am ganzen Körper. Dann wurde er ruhig und machte Messungen der Herztöne. Sein Gesichtsausdruck wurde immer ernster und dann kam der nächste Schock: nur 1 Herzkammer. Allein dieser massive Herzfehler und diese Wassereinlagerungen waren schon ein Todesurteil. Dann machte er noch eine Chorionzottenbiopsie. Ich wusste, warum ich sowas nie freiwillig machen wollte. Vor allem musste er zweimal stechen, weil es beim ersten Mal zu wenig Zellen waren. Nun gut, die Schmerzen katapultierten mich erstmal zum "Warum ich?-Stadium". Der Arzt sagte, dass das Gummibärchen in den nächsten Wochen stirbt und er mir dringend eine Abtreibung rät. Er meinte auch, dass mir die Natur viel abnehmen würde, wenn ich von der Biopsie ne Fehlgeburt hätte.
So bin ich dann nach Hause gestolpert.
Ich hab mit allen, die ich kenne und erreichen konnte, telefoniert.
Schlimm war es erst, als mein Freund anrief. Der hatte sich genauso wie ich auf´s Gummibärchen gefreut und die Ultraschallbilder stolz jedem gezeigt. Ich glaube, ich konnte ihm bis heute nicht vermitteln, was ich da im Ultraschall gesehen hatte.
Aber da war ich gefasst. Da gab es Fakten.

Am Dienstag bin ich früh zu meiner Gyn. Ich wusste ja nicht, was jetzt auf mich zukommt. Ich dachte, sie will auf das Biopsieergebnis bis Mittwoch warten. Aber die bisherigen Befunde waren vernichtend genug und sie überwies mich direkt in die Klinik. Da gab´s dann wieder Untersuchungen und sie schalteten sogar für mich den Ultraschallbildschirm aus. Aber ich wollte das nochmal sehen. Ich musste sicher gehen, dass das Gummibärchen sich nicht spontan erholte. Tat es nicht. Es war noch viel schlimmer als am Montag. Und da bin ich so, dass ich es nicht sehen kann, wenn jemand leidet. Und da ich als einzige dem ein Ende machen konnte, stand die Entscheidung fest. Alle 3 Ärzte waren einer Meinung. Der Arzt von der Feindiagnostik schickte sogar binnen 1 Stunde ein Fax mit seinem Okay in die Klinik. Und ich erfuhr erst dann, dass ich als Notfall eingewiesen worden war. Ich hatte gar nicht auf die Einweisung geschaut. Sie hätten mich fast am Dienstag dort behalten. Aber ich wollte erst noch zu Hause Sachen holen und dass mein Freund bei mir ist.
Er bekam auch sofort Urlaub.

Die Nacht war dann für mich schon kurz, für ihn noch kürzer. Ich hatte ihn ja den ganzen Abend zugetextet mit den Ereignissen der letzten Tage. Immer und immer wieder. Und wenn ich lese, dass andere Frauen teilweise Wochen bis zur endgültigen Entscheidung hatten, bei mir aber die Diagnose gar keine Zweifel zuließ...es war echt viel auf einmal und keine Zeit zum nachdenken.
Am Mittwoch waren wir früh in der Klinik und ich bekam die Prostaglandine zum weichmachen des Muttermunds. Nach der zweiten Dosis bekam ich dann auch heftige Krämpfe, die die Schwester als Wehen bezeichnete. Ich weigere mich, dieses Wort selbst zu benutzen, weil als Belohnung für Wehen ein gesundes Kind haben will, das mich die Schmerzen vergessen läßt! Dann ging es auch schon in den OP und dann wurde ich langsam wieder wach im Zimmer.
Nach der OP musste ich dann heftig weinen. Das war das erste Mal, dass ich Angst hatte, dass das Gummibärchen doch ne Chance gehabt hätte. Aber dann war mein Freund wieder da und ich durfte auch bald gehen. Dann mussten ja Freunde und Familie wieder informiert werden. Und ich genoss es, dass mir Essen schmeckte. Ich hab die letzten 2 Wochen fast nur trockene Brötchen und Wasser runtergekriegt wegen der massiven Übelkeit. Ja, und seit Freitag/ gestern ist mein Freund wieder weg, weil er arbeiten muss und plötzlich hatte ich die Zeit nachzudenken.

Ach so, ein sehr wichtiges Detail habe ich eben unterschlagen: vorgestern habe ich beim Feindiagnostiker angerufen und den Genbefund erfahren. Das Gummibärchen hatte den kompletten Chromosomensatz dreimal. Das nennt sich Triploidie. Es ist extrem selten und endet praktisch immer tödlich, die wenigsten Babys werden lebend geboren, alle haben massive Fehlbildungen und kaum eins überlebt die ersten Monate.
Das Gummibärchen hatte den Herzfehler und hätte allein deshalb nicht überlebt.
Die Entscheidung an sich war also richtig. Ich hab da nur die Zeit seines Leidens abgekürzt. Ich denke mal, dass es recht bald eh gestorben wäre, weil die Wasseransammlungen ja allein von Montag zu Dienstag schon schlimmer wurden und meine Übelkeit auch. War vermutlich keine Migräne, sondern ein Alarmsignal meines Körpers.

Ja, aber nun sitze ich hier und hab soviel Rede- und Verarbeitungsbedarf. Ich weiß zwar gar nicht genau, was ich verarbeiten muss, aber irgendwas will da raus.
Erst gab´s nur die Gedanken, dass das jetzt meine 10. Vollnarkose war.
Dann ging´s weiter, dass ja in den letzten 2 Jahren praktisch alles schief gelaufen ist, was schief laufen kann. Ist also eigentlich kein Wunder, dass es mich mit einem triploiden Kind getroffen hat.
Und dabei wollten wir das Gummibärchen so sehr! Ich hab echt gedacht, dass es das erste ist, was jetzt wieder gut läuft und ab jetzt alles besser wird.

Über die ganzen anderen Sachen, die seit 2 Jahren schief laufen, will ich nicht reden, weil es hiermit nicht soviel zu tun hat und alles teilweise auch beeinflussbar ist. Aber wenn es ganz zum Anfang bei den allerersten Teilungen oder noch vorher bei der Befruchtung schon Probleme gibt, dass gibt es einfach keinen, der Einfluss gehabt hat. Ich hab nix falsch gemacht, mein Freund hat nichts falsch gemacht, das Gummibärchen musste drunter leiden, wir leiden jetzt. Es ist unfair, dass niemand was gemacht hat, aber es nur Leidtragende gibt. Ich fühle mich hilflos, weil ich nichts machen konnte, außer dem schnellen Abbruch.
Es macht mir auch niemand einen Vorwurf. Es haben ja alle mitbekommen, dass es mir die letzten Tage hundsmiserabel ging und die Diagnosen sind eindeutig.
Aber irgendwie tröstet mich das nicht.
Ich hatte mich so gefreut und schon geplant. Ich hab hier 2 Schwangerschaftshosen. Ich hab jeden Morgen in den letzten 2 Wochen meinen Bauch im Spiegel angeguckt und ja, man konnte echt schon was sehen!

Heute hab ich bei nem Krisentelefon angerufen und mir Nummern geben lassen von Beratungsstellen. Ich hoffe, die nehmen mich schnell für Gespräche an und halt auch trotz der medizinischen Gründe. Hinzu kommt, dass ich mich auch frage, ob ich überhaupt ein Recht auf soviel Trauer und Verzweiflung habe, weil es doch gerade mal 13 Wochen waren. Effektig wusste ich es nur 6 Wochen. Eine Freundin meinte eben, dass ich ja noch nicht so weit war und es noch nicht gespürt habe und deshalb ist das ja nicht so schlimm. Bisher finde ich auch mehr Erfahrungsberichte von Frauen, die ihr Kind später verloren haben und damit kann ich mich nicht identifizieren. Ich hatte die Zeit, mich vom Gummibärchen zu verabschieden. Ich hab´s natürlich nicht mehr nach der Absaugung gesehen. Aber ich hatte es im Bauch und hab mit ihm am Dienstag Abend noch gesprochen und es beruhigt.
Aber seit gestern bin ich halt allein und hab so unglaublich viel Zeit, alles durchzuspielen und mich an Details zu erinnern, den Mutterpass anzuschauen und ich sehe, dass sich meine Wohnung nicht verändert hat. Wir wollten umziehen und hatten schon Babysachen von meiner Schwester versprochen und von einer Freundin Babymöbel und alles sowas. In Gedanken hatte ich schon Namen überlegt.
Die ganze Planung war ne andere.

Ich könnte noch stundenlang so weiter schreiben, aber das kann ja dann niemand mehr lesen.
Mir würde es helfen, wenn es Frauen gibt, die auch ähnlich früh eine Abtreibung hatten und auch mit Absaugung und zu wissen, wie ihr das verarbeitet und wann ihr bereit wart für eine neue Schwangerschaft. Vor 2 Tagen meinte ich noch, dass wir erstmal 2 Zyklen abwarten, bis mein Körper sich erholt hat und dann probieren wir es wieder. Wir wünschen uns ja weiterhin Kinder. Bevor so eine Frage kommt: mit dem Gummibärchen habe ich Frieden geschlossen und sehe es auch als eigenständiges Kind. Wenn ich wieder schwanger bin, ist das kein Ersatz, sondern wieder ein Wunschkind.

Danke für´s lesen und hoffentlich auch für´s antworten.


14.03.2009, 22:41
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Beitrag Re: Abbruch in der 13.SSW
Hallo,

es tut mir leid, dass euer Gummibärchen eine so schwerwiegende Diagnose hatte.
Magst du vielleicht ins private Forum medizinische Indikation kommen? Dort sind mindestens zwei weitere Frauen (Perle2 und sille), die auch einen frühen AB nach medizinischer Indikation hatten.

Liebe Grüße,
Barbara


16.03.2009, 10:01
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Beitrag Re: Abbruch in der 13.SSW
Hallo Barbara,

ich weiß leider nicht, wie ich mich für die privaten Foren anmelde. Mit den Beschreibungen dahin komme ich nicht klar.
Aber ich hab morgen schon mal einen Termin bei einer Beratungsstelle. Vielleicht können die mir ja helfen.

Danke für´s antworten.


16.03.2009, 11:24
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Beitrag Re: Abbruch in der 13.SSW
Hallo,

dann schick doch einfach Jessica oder Ilona eine PN mit dem Hinweis auf deine Geschichte. Sie können dich dann freischalten.
Berichte doch bitte nochmal über dein Gespräch morgen, ich hoffe, es wird hilfreich.

Liebe Grüße,
Barbara


16.03.2009, 11:45
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Beitrag Re: Abbruch in der 13.SSW
Ich weiß noch nicht einmal, wie ich eine PN an jemanden schicke, wenn ich nicht einen Beitrag der Person vor der Nase habe. Sorry, hab derzeit keine Muse, mich mit dem Aufbau von einem Forum auseinanderzusetzen.
Aber hey, hab für freitag noch einen zweiten Termin, falls die 1. Beratung schei** ist.


16.03.2009, 12:05
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Beitrag Re: Abbruch in der 13.SSW
Wie gesagt, ich drücke dir die Daumen für die Beratung. Wenn du danach noch den Wunsch verspürst, ins private Forum zu kommen, gibt es hier soviele Beiträge von jessica und Ilona, dass es kein Problem sein sollte, einen "vor die Nase" zu bekommen.

LG, Barbara


16.03.2009, 23:51
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Beitrag Re: Abbruch in der 13.SSW
ucp.php?i=pm&mode=compose&u=3
entweder diesem Link folgen oder unter meinem Beitrag auf PN klicken, oder ich komme dir zuvor und schicke dir eine PN ;)

Gruß Jessica


16.03.2009, 23:58
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Beitrag Re: Abbruch in der 13.SSW
Sorry, dass ich erst jetzt antworte.

Die erste Beratung war grausam! Da war ich beim Solzialmedizinischen Dienst. Die waren total überfordert damit, dass eine Frau so ein Problem haben kann. Da gehen sonst nur Frauen hin, die das Kind nie wollten.
Ich wurde dann zugetextet, dass ich die Worte Mord und Tötung vergessen soll. Hatte ich nie im Zusammenhang mit meinem Abbruch benutzt. Mein Kind war bereits im Sterben...
Mir wurde auch nahegelegt, auf gar keinen Fall früher als in 1 Jahr nochmal schwanger zu werden. Warum auch immer...
Ich bekam einen Flyer für einen Verein, der sich mit trauernden Angehörigen beschäftigt. Sorry, ich hatte nie die Chance, mein Kind kennenzulernen. Bei mir sind Träume gestorben!
Immerhin bekam ich einen Jahresvorrat an Kondomen mit...die Frau wollte wohl ganz sicher gehen, dass ich so schnell nicht wieder schwanger werde.

Ich war aber diese Woche noch bei einer Therapeutin, die sich richtig auf Frauen, die Schwangerschaftsabbrüche oder Fehlgeburten hatten, spezialisiert hat. die war toll! Das Gespräch ging fast 2 Stunden. Und ich kam auch ziemlich oft zu Wort. Ich kann nächste Woche da nochmal hin. Sie hilft mir auch in den Bereichen, wo ich die Hilfe brauche: bei meinen Träumen und Plänen. Was einen nächsten Versuch angeht, sagt sie, dass ich das wissen werde, wann es geht. Sehe ich auch so.

Fazit: bei der ersten Beratung wurde mir eine Meinung aufgezwungen, bei der zweiten mit mir zusammen nach meiner Meinung gesucht.

Und wie gehts mir? Ich hab immernoch wenigstens einmal am Tag Tränen in den Augen. Aber es wird langsam. Die Trauer wird noch ne Weile brauchen und die Zeit nehm ich mir auch. Aber dafür bin ich aus der Lethargie raus und beginne, mein Leben wieder neu auszurichten. Die Erfahrung soll ja nicht umsonst gewesen sein und trotzdem will ich weiter leben und was davon haben...und irgendwann gibt es nen neuen Versuch. Naja, und das Gute ist, dass ich kein zweites Mal ein Kind mit diesem Chromosomendefekt haben werde. Kann zwar wieder was schief gehen, aber nicht das! Das beruhigt mich für den Moment.

Jessica, ich hab drüber nachgedacht und mag nicht ins private Forum kommen. 2 Gründe dagegen: 1. ich hatte keine Spätabtreibung und bin eher ein Grenzfall, finde ich. Ich werde nie jemanden finden, der mich wirklich versteht und nur zum reden hab ich jetzt Leute. und der 2. Grund sind die enorm vielen persönlichen Daten, die ihr haben wollt. Ich finde ja Namen und Adresse okay, aber auch noch Telefon und und und...es ist zuviel! Ich möchte nicht, dass meine persönlichen Daten woanders als in einer einzigen Krankenakte mit meinem Gummibärchen in Verbindung gebracht werden. Trotzdem danke, dass ihr hier so eine Seite aufgebaut habt.


30.03.2009, 00:56
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Beitrag Re: Abbruch in der 13.SSW
Hi,

also ich denke das du das volle recht hast ins private Forum zu gehen und das du da, auch wenn du es nicht glauben magst, hingehörst. Du sagst zwar das du nicht weit warst und wenig von deinem Gummibärchen wahrgenommen hast, aber, und das sage ich dir als eine die nur 7 Wochen schwanger sein durfte, du hast es wahrgenommen. Du wusstest warum dir so schlecht war, hast dich dafür entschieden, hast deine Hände an deinen Bauch gelegt und mit dem kleinen geredet. Also lass den Schmerz zu und sag dir nicht das da nichts war und das man es nicht spüren konnte, denn das stimmt nicht, du hast nicht weniger als die anderen gespürt sondern anders.

Ich bin froh das du den weg ins Forum gefunden hast und das du sowohl hier als auch mit der Therapeutin einen weg findest die Situation zu bewältigen und deinen Schmerz zu verarbeiten.

Ich wünsche dir für eine neue Schwangerschaft, alles Glück der Welt, aber sei dir bewusst du bist jetzt schon eine gute Mutter, denn du hast die Entscheidung für dein Kind getroffen, weil du dich in es verliebt hast und du hast es gehen lassen weil du es geliebt hast.

Liebe Grüße und viel Kraft wünscht dir

Hanna


04.07.2009, 15:54
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