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 Ich verstehe meine Frau nicht mehr 

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Beitrag Ich verstehe meine Frau nicht mehr
Wer kann mir mir helfen eine Gruppe in Leverkusen oder Köln zu finden, um meine Frau verstehen zu können.
Stimmungswechsel innerhalb von Minuten, wenige gute Tage, alles nur noch schwarz, 3 Monate nach dem Abbruch.


26.08.2008, 16:31
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Konflikt-Beratung

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Am Bestern Kontakt aufnehmen zu den Konfliktberatungsstellen. Die werden auf jeden Fall wissen ob es eine solche Gruppe gibt, oder vielleicht so mal ein Beratungsgespräch anbieten.

Mit freundlichen Grüßen

Andrea


Zuletzt geändert von Andrea am 07.11.2008, 22:16, insgesamt 1-mal geändert.



26.08.2008, 16:46
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Moderation

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Beitrag 
Hallo Frank,


ich möchte dich im Forum ganz herzlich willkommen heißen.


Wegen einer Selbsthilfegruppe kann ich dir leider nicht weiter helfen. Einigen Angehörigen hat es schon sehr geholfen wenn sie hier im Forum gelesen haben was Frauen nach einem Ab geschrieben haben. Vielleicht liest du auch ein wenig hier. Ich denke so hast du die Möglichkeit dir ein kleines Bild zu machen wie schwer es ist für betroffene Frauen einen AB zu verarbeiten.

Weiß deine Frau von diesem Forum? Ich denke sie könnte hier auch Hilfe für die Verarbeitung finden.

Freundliche Grüße Oscar


26.08.2008, 19:02
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Beitrag 
Hallo Frank,

auch von mir ein herzliches Willkommen im Forum.

Diese Stimmungsschwankungen kenne ich nur zu gut. Bei uns war es auch nicht anders.

Euer AB ist noch sehr frisch.

Wie schwer es geworden ist, das Frau und Mann so darunter Leiden, konnten wir uns nicht vorstellen. Wir wußten beide, das es nicht leicht werden würde, aber das, was dann kam, haben wir nicht erwartet.
Unsere Geschichte kannst du hier
http://www.nachabtreibung.de/viewtopic.php?t=13396
nachlesen.

Diese Ohnmacht, nicht helfen zu können, machte mich fast Wahnsinnig.

Du kannst deiner Frau sehr helfen. Redet, redet, redet. Auch wenn du es nicht verstehen kannst, was in Ihr vorgeht.
Redet über eure Gefühle, lasst eure Trauer raus. Erzähle ihr von deinen Gefühlen, lese hier im Forum, was Frauen durchmachen, welche Ängste, Sorgen, Selbstzweifel sie haben, mir hat das sehr geholfen.
Denke nicht, das du sie mit deinen Gefühlen runterziehst. Ihr hilft es, denn sie weiß, das du auch leidest.

Schreibe hier im Forum, schreibe über alles, was dich verunsichert, beunruhigt oder...........

Redet, weint zusammen, schreit zusammen.

Nimm sie in den Arm.

Wenn es dir schlecht geht, sag es ihr.
Zieh dich nicht zurück, sondern rede offen über alles, was dich bedrückt.

Zeige auch deiner Frau dieses Forum, hier kann sie sich alles von der Seele schreiben. Hier hört immer jemand zu.

Tschuldige, aber das ist etwas wirr geworden. Ich hoffe, es hilft wenigstens ein kleines bisschen.

kraftschickende Grüße von kalli


27.08.2008, 02:06
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Beitrag 
Hallo Frank,

ich kann kalli nur zustimmen. Auch wir hatten vor 3 Wochen einen Ab. Und heute geht es mir den Umständen entsprechend gut. Auch wir handhaben es genauso, wie kalli es geschrieben hat. Ich habe allerdings noch jemanden hier im Forum gefunden, die das selbe Schicksal erleiden musste. Mittlerweile hat sich eine Freundschaft entwickelt. Wir schreiben uns täglich, tauschen ebenfalls unsere Sorgen aus, denn wir verstehen uns gegenseitig, da jeder von uns das durchmachen musste.
Zeige Deiner Frau dieses Forum. Wir alle verstehen, was Ihr durchmacht.
Wir helfen Euch!!!!

LG
Manu


27.08.2008, 09:34
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Beitrag Selbsthilfegruppen
Hallo,

ich bin selbst "Betroffene" - daher der Tip:

versuchs mal auf www.initiative-regenbogen.de

Dort sind Ansprechpartner in der jeweiligen Region, die auch Gesprächsgruppen haben...

Ansonsten... holt Euch Hilfe bei einem guten Psychotherapeuten.
Mein Mann und ich haben das leider viel zu spät gemacht...

Ganz viel Kraft und liebe Grüße,

Marion


03.09.2008, 13:59
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Beitrag 
Liebe Marion,

Obacht mit Regenbogen. Dort hat man mir den Zutritt verwehrt, da ich mein Kind abgetrieben habe, während die meisten Frauen ja eine Fehl- oder Totgeburt hatten.
Klar, ich meine wie soll jemand das auch verstehen, daß der Trauerprozess im Grunde der gleiche bei einer Abtreibung ist wie bei einer Fehlgeburt. "Böse"' bin ich den Frauen deshalb nicht.

Gruß
Cindy


03.09.2008, 15:16
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Beitrag Regenbogen?
Hallo Cindy,

ehrlich? hm, ich hab ja auch spät abgetrieben - da war aber überhaupt nir die Rede...
seltsam, ich hab da genau die andere Erfahrung gemacht, werde das aber mal im Auge behalten. Danke für die Info!

Liebe Grüße,

Marion


03.09.2008, 19:56
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Beitrag 
Hallo Marion,

bei medizinischer Indikation kann man dort auch Hilfe erwarten. Hattest du das? Ist ja oft der Fall bei Spätabtreibungen.

Liebe Grüße
Cindy


03.09.2008, 21:36
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Beitrag 
Hallo Cindy und Marion,

heute erst schrieb mir Klaus (Seelsorger hier im Forum ), das Frauen nach einer Fehl- oder Totgeburt mit den Frauen nach med. ind. Abbruch kein Problem haben, aber mit Frauen nach einem Abbruch in der Frühschwangerschaft.

Liebe Grüße von Uschi

_________________
Es gibt ein Licht am Ende des Tunnels


03.09.2008, 22:54
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Beitrag 
ja Uschi, so ist das. Ich hatte angefragt weil ich ja indirekt auch eine medizinische Indikation habe... allerdings bin ich als Mutter krank und bei uns hat ja letzten Endes die Krankheit zu dieser Entscheidung geführt.

Die Leiterin hatte vollstes Verständnis und hat dann in der Gesprächsgruppe angefragt aber da wollte man mich nicht. Letzten Endes denke ich aber, wer weiss wozu das gut ist. Wäre ich dort so gut aufgehoben wie z.B. hier?

Liebe Grüße
Cindy[/code]


03.09.2008, 23:14
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Beitrag 
Hallo Cindy,

es ist traurig, aber wahr........
Doch wir haben ja unser Forum, auch wenn ich in dem Forum, in dem ich nach Pauls Fehlgeburt mit dem Abbruch gute Erfahrungen gemacht habe, denke ich doch es lag daran, dass sie mich kannten und deshalb meine Entscheidung verstehen konnten.

Liebe Grüße von Uschi

_________________
Es gibt ein Licht am Ende des Tunnels


03.09.2008, 23:41
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Beiträge: 18
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Beitrag Regenbogen...
Hallo nochmal,

also bei mir war es ein später Abbruch aufgrund med. Indikation - wobei mein Sohn "nur" Down-Syndrom hatte, was ja wiederum für einige Menschen kein Grund ist (mittlerweile weiss ich, dass ich mich falsch entschieden habe).
Ich bin und war nie ein Abtreibungsgegner. Ich denke keine Frau macht sich die Entscheidung leicht, weder in der sechsten Schwangerschaftswoche, noch später. Aber es gibt IMMER einen guten Grund, und deshalb tut es mir vielleicht im Moment etwas weh, wenn ich von anderen lesen, die ihr Baby früh abgetrieben haben, einfach weil ich mir so sehr ein gesundes Kind gewünscht hätte...
Aber dass ich da Probleme hätte mit Frauen die abgetrieben haben, kann ich (zumindest) für mich nicht sagen.
Ich kenne Regenbogen auch erst seit Juni (durch die Geburtsklinik) und es ist durchaus möglich, dass es dort Regionalgruppen gibt, wo die Frauen einfach eine so ähnliche Problematik (z.B. eine Fehlgeburt nach der anderen) haben, dass eine weitere Frau mit Problemen nach einem frühen Schwangerschaftsabbruch einfach nicht "reinpasst"...
Ich für mich sehe da wenig Unterschied

Liebe Grüße,

Eure Marion


04.09.2008, 08:45
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Beiträge: 361
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Beitrag 
Hallo Marion,

ich kann das aber akzeptieren, weil wer weiss ob ich da dann reingepasst hätte und ob eine andere Frau in ihrer Trauer und ihrem Schmerz mich nicht irgendwann mal angefahren hätte?

Nun gut...der Bedarf mich einer Gruppe anzuschliessen besteht bei mir nicht mehr. Ich blicke wieder nach vorne.

Gruß
Cindy


04.09.2008, 09:21
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