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 Selbsthilfegruppe, was würde Euch da interessieren? 

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Beitrag Re: Selbsthilfegruppe, was würde Euch da interessieren?
Hallo Uschi,

ich würde gern mehr über diese Frau, die den Vortrag hält, erfahren. Zum Beispiel, wer ist sie.. wie alt.. Kinder…ob und welche Erfahrungen hat sie mit diesem Thema (evtl. selbst betroffen?)... was macht sie beruflich? Mich würde außerdem interessieren ob/welche Möglichkeiten betroffene Eltern haben, nach einem Verlust eines Kindes eine gemeinsame Kur zu machen. Ich stelle mir eine Kur vor, die Eltern die Möglichkeit bietet, gemeinsam diesen schmerzlichen Verlust zu verarbeiten und der eigenen Seele "Raum" geben zu können. Im Alltag ist es oft gar nicht möglich. So auch bei uns. Wir versuchen oft drüber zu reden aber all die anderen "Baustellen" hindern bzw. lenken uns häufig von unserem eigentlichen "Problem" ab. Vielleicht hast du oder wer anders hier im Forum dazu selbst Erfahrungen gemacht? Konkrete Angaben, an wen man sich wenden muss, wie man so eine Kur beantragt, wer evtl. Kostenträger ist, etc., wären da natürlich auch sehr hilfreich.

Lieben Dank schon mal.

LG Marion

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Luna-Marie +09.04.2009 tief im Herzen


14.08.2009, 09:11
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Beitrag Re: Selbsthilfegruppe, was würde Euch da interessieren?
Hallo Marion,

die Frau ist Psychotherapeutin, und war mal in der Schwangerschaftskonfliktberatung tätig. Ich finde es echt toll von ihr, dass sie sich bereit erklärt hat, und werde auf jeden Fall mit ihr über Deinen Gedanken mit der gemeinsamen Kur sprechen.
Natürlich lenken uns unsere alltäglichen Baustellen ab, das ist auch oft ganz gut.
Unsere Dekanin hatte mir mal gesagt, "um mit den Toten leben zu können muß man
lernen mit den Lebenden zu leben." Und das finde ich echt wichtig, man muß am Leben teilnehmen, das habe ich erst wieder lernen müssen, aber es hilft.
Wenn Du daran glaubst, dass es Deinem Kind jetzt gut geht, an dem Ort, den Du Dir auch immer vorstellst, dann kannst Du beruhigt weiterleben.
Es ist schon wichtig, die Trauer zuzulassen, aber auch nur in dem Rahmen, in dem man sie ertragen kann.

Liebe Grüße von Uschi

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Es gibt ein Licht am Ende des Tunnels


14.08.2009, 21:17
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Beitrag Re: Selbsthilfegruppe, was würde Euch da interessieren?
Hallo,

ich bin neu hier, habe meine Geschichte bei "Ich bin 20 und das Kind war nicht geplant" erzählt.
Habe hier gerade gelesen das es um Selbsthilfegruppen geht. Ich glaube mir würde so eine Selbsthilfegruppe auch helfen, nur leider gibt es zum Thema Schwangerschaftsabbruch so eine Gruppe bei uns nicht.

Es gibt aber auch die Diakonie, da war ich schon um mir den Schein für den SSA zu holen, also im Gespräch. Die Frau dort meinte, falls ich einen SSA machen lasse und danach darüber reden möchte, kann ich gerne vorbei kommen.

Irgendwie denke ich ist es aber etwas anderes ob man zu zweit da ist, oder ob man vielleicht in einer Gruppe ist, wo man weis man ist nicht ganz alleine, sondern die anderen die da sind, haben das gleiche durchgemacht, oder sind eben aus dem gleichen Grund hier, ich stelle mir das irgendwie einfacher vor.
Oder würde es mir vielleicht auch doch schon helfen, wenn ich noch mal zur Diakonie gehe, auch wenn es dort ein Einzelgespräch ist? Hat da jemand Erfahrung damit?

Wenn ich hier jetzt falsch bin mit dem was ich geschrieben hab, sagt mir bitte bescheid! Danke.

Viele liebe Grüße

Sakura


15.08.2009, 02:04
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Beitrag Re: Selbsthilfegruppe, was würde Euch da interessieren?
Hallo Sakura,

erst mal willkommen hier im Forum.
Ich bin nach dem Abbruch zur Diakonie gegangen, auch wenn sie mir nicht gesagt hat,
dass ich wiederkommen kann. Das war letztes Jahr im September, und ich gehe immer noch
alle zwei Wochen zu ihr. Die Gespräche tun mir gut, sie kennt meine Geschichte, weiß von dem Konflikt vor dem Abbruch, erst sollte ich dann zur Therapie zu ihrem Mann, aber ich fühle mich wohl bei ihr und sie ist bereit mit mir weiterzumachen.

Vor Weihnachten habe ich dann angefangen mit der Selbsthilfegruppe, aber bis jetzt war noch niemand da, außer der Arbeitskollegin von meinem Mann, und die kam auch nur, weil ich es bin.

Ich hoffe, es wird sich jemand für den Vortrag interessieren.

Liebe Grüße von Uschi

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15.08.2009, 19:53
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Beitrag Re: Selbsthilfegruppe, was würde Euch da interessieren?
Hallo zusammen,

die Selbsthilfegruppe werde ich ändern, und zwar in eine SHG nach Fehlgeburt, Totgeburt und Schwangerschaftsabbruch, denn es kommt zu einer reinen SHG nach Abtreibung niemand.
Der Frau, die ich gefragt hatte wegen dem Vortrag werde ich absagen, denn ich glaube nicht, dass da jemand kommen wird.
Wir werden es versuchen mit etwas anderem...z.B. wie weiß ich dass ich trauer?
Meine Therapeutin hat mir den Anstoß gegeben und wird die Gruppe begleiten, auch weil sich bei der Konfliktberatung oft Frauen melden, die in den ersten Wochen eine Fehlgeburt hatten.
Immer wieder was Neues, aber ich habe gemerkt, dass sich Frauen nach Abtreibung nicht trauen, darüber in einer SHG zu reden.

Liebe Grüße von Uschi

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19.08.2009, 23:48
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Beitrag Re: Selbsthilfegruppe, was würde Euch da interessieren?
Liebe Uschi,

es kommt mir sehr bekannt vor, was Du schreibst bzgl. des nicht-zu Stande kommens der SHG, Ich habe dreimal einen Versuch gemacht ein Wochenendseminar mit Forumsfrauen zu starten - keins hat geklappt.

Ich würde versuchen Werbung eher im Umland zu machen. Als Beispiel: Würde ich eine SHG in Mainz gründen, würde ich vor allen Dingen in Wiesbaden dafür werben. Man darf nicht vergessen wie Schambesetzt das Thema ist und das die Anonymität im Internet ermöglicht freier darüber im Austausch zu sein.

Sehr schwierig finde ich den neuen Ansatz für die SHG. Es ist mir nicht klar, wie ihr die Unterschiedlichkeiten (Fehlgeburt und AB) unter einen Hut bekommen wollt und vermeiden wollt, dass es da nicht große Aggressionen gegen AB-Frauen gibt. Ich bin ja nun auch nicht gerade unerfahren in der Gruppenarbeit, aber da hätte ich einen Heidenrespekt.

So weit meine Erfahrungen.

lg von Andrea


20.08.2009, 10:42
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Beitrag Re: Selbsthilfegruppe, was würde Euch da interessieren?
Liebe Andrea,

ich weiß auch nicht, ob das klappen wird mit der neuen Konstellation von der SHG.
Der Vorteil der neuen Gruppe ist vielleicht, dass die Frauen die sich in der Konfliktberatung gemeldet hatten, um Fördermittel zu bekommen eine Möglichkeit bekommen, um mit der Fehlgeburt umzugehen.
Ach, ich weiß auch nicht, es ist vieles, was ich noch nicht weiß, und ich kann nur von meinen Gefühlen ausgehen und die sagen mir, ich muß es weiter versuchen.
Ich kenne beide Seiten, eine Fehlgeburt und einen Abbruch, und das in der Reihenfolge,
meine Nachbarin versteht mich, und sie hatte eine Fehlgeburt und Zwillinge, die in der 26. Woche geboren wurden, aber leider starben.
Ich hoffe, es wird Verständigung geben zwischen den Frauen nach AB und Fehlgeburt....
wenn denn mal jemand kommt.
Die nächsten Selbsthilfegruppen nach Fehlgeburt sind jeweils 30 km weit entfernt, in der einen war ich selber einmal, aber es war mir zu weit.

Liebe Grüße von Uschi

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22.08.2009, 00:21
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Beitrag Re: Selbsthilfegruppe, was würde Euch da interessieren?
Hallo Ihr Lieben,
ich war schon sehr lange überhaupt nicht mehr hier, lese aber jetzt gerade so ganz genau das, was ich monatelang selber empfunden hab...
Ich hatte im Juni 2008 einen Spätabbruch wegen Trisomie 21 und was dann alles folgte, das würde hier den Rahmen sprengen...
Ich hatte Kontakt mit dem Verein Regenbogen, war da auch auf dem Jahrestreffen letzen September, hab aber nach dem ersten Abend mit meinem Mann entschieden, das Ganze abzubrechen... das waren alles Paare, die im Laufe ihres Lebens mehrere Fehlgeburten erlebt haben und da fühlte ich mich extrem unwohl, weil meine Schwangerschaft ja intakt gewesen war und ich das Kind abgetrieben habe...
Dann hab ich mich zum Beispiel mal für eine Infoveranstaltung bei der Caritas in Hanau angemeldet, da sollten Mediziner und psycholgische Berater rund um das Thema Spätabbruch ein Symposium abhalten...ich stand am Tag der Veranstaltung da in den Räumlichkeiten und keiner war da: die eingeladenen Ärzte hatten abgesagt (das Thema sei so unbedeutend in der Praxis!!!). Ich hab dann mit der für die Veranstaltung verantwortlichen Dame in Fulda telefoniert und sie war selber erstaunt gewesen, dass wohl keiner von seiten der Ärzteschaft das Thema und die Folgen überhaupt SIEHT!
Ich hab auch mehrere Anläufe gestartet, mal ein Interview zu geben, damit überhaupt mal über das Thema Pränataldiagnostik und die Konsequenzen (bei denen die später nicht mit der Entscheidung leben können) aufgeklärt wird - alles ohne Erfolg.
Auch die Journalisten, die hier Presseanfragen gestellt haben, meinten nur per Mail, also so Abbruch wegene Trisomie 21, also das wär doch ganz "normal und verständlich"...
das wär nicht so der Aufhänger für ne Reportage...
Mit Selbsthilfegruppen hab ich exakt Eure Erfahrungen auch gemacht - Spätabbruch, klar, machen viele...aber darüber reden...wozu denn...schnell wieder neu schwanger werden und alles andere unter den Teppich kehren...
Es ist zum Verzweifeln!!

Liebe Grüße,

Marion


26.08.2009, 10:30
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Beitrag Re: Selbsthilfegruppe, was würde Euch da interessieren?
Hallo Marion,

ich habe deinen Bericht aufmerksam gelesen. Auch deshalb, weil ich meine Kleine mit Trisomie 21 am 9.4.09 gehen ließ. Tut mir leid, dass auch du ein solches Schicksal erlebt hast. Ich bin froh, dieses Forum gefunden zu haben. Reden hilft mir auch. Allerdings ist es für mich nur dann effektiv, wenn mein „Gegenüber“ nachvollziehen kann, wie es wirklich in mir ausschaut. Das ist auch der Grund warum ich hier offen und frei über mein „Inneres“ schreibe. Die Frauen hier verstehen ganz genau was in mir vorgeht! Das können meines Erachtens eben nur die Menschen, die selbst ein solches Schicksal erlebt haben. Eine Aussage wie du sie beschreibst „normal und verständlich“… kann nur von jemanden kommen, der eben eine solche Erfahrung NICHT gemacht hat!
Ich denke, dass ich auch zu den Frauen gehöre, die nun „schnell“ wieder schwanger werden wollen. Allerdings kehre ich deshalb nichts unter den Teppich. Vergessen werde ich meine Kleine niemals! Selbst bei einer erneuten SS nicht! Wie auch? Jede Frau geht anders mit ihrem Schicksal um. Manche reden, manche nicht...

LG Marion

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Luna-Marie +09.04.2009 tief im Herzen


28.08.2009, 22:35
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Beitrag Re: Selbsthilfegruppe, was würde Euch da interessieren?
Hallo Marion,
ja ich denke das war mein Fehler. Ich habe eben versucht meinem Umfeld und meiner Familie zu erklären, warum es mir eben nicht besser geht. Die Reaktionen darauf haben mich eher noch mehr abstürzen lassen.
Das mit dem "wieder schwanger werden und alles wird gut" hab ich halt in meinem Bekanntenkreis direkt erlebt, das war sowas von krank und hat mich richtig sauer gemacht...
Ich denke nicht dass das jede Frau so macht, das ist eben so meine persönliche Sicht.
Hier habe ich auch von einigen Frauen gelesen, die auch nach dem Abbruch hinter ihrer Entscheidung stehen und daher auch ganz unbefangen in eine neue Schwangerschaft gehen können. Da sieht man wie verschieden eben die Menschen sind - und das ist ja auch gut so. Für die einen wars eben die absolut richtige Entscheidung und das Leben geht danach gut und richtig weiter, für die anderen wars eben nicht die richtige Entscheidung... auf der anderen Seite kann ich aber auch nicht beurteilen, wie es mir mit einem behinderten Kind ergangen wäre...vielleicht hätte ich das genauso wenig geschafft... wie ich es auch drehe und wende :cry:


28.08.2009, 23:55
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Beitrag Re: Selbsthilfegruppe, was würde Euch da interessieren?
Hallo Marion (irgendwie witzig weil ich ja auch Marion heiße ;-) )

Weißt du, dass du dein Umfeld wissen lassen hast, würde ich nicht als Fehler bezeichnen. Was ist schon richtig oder falsch?! Auch ich habe mein Umfeld wissen lassen was passiert ist. Einige wissen es im Detail, andere wiederum nicht. Letztendlich kann ich nur sagen, ich würde es wieder so machen. Denn wie man es auch dreht oder wendet, es gibt keinen perfekten „Leitfaden“ oder „Ratgeber“. Schon im Vorfeld habe ich gesagt, dass ich mein Umfeld wissen lassen wollen würde wenn etwas „schief“ geht. Denn ich hätte es niemals geschafft nach dem AB so zutun bzw. weiterzumachen als sei alles in Ordnung. Das wäre für mich genauso grausam gewesen. Von daher bin ich der Meinung, das muss bzw. kann nur jede Frau selbst entscheiden. Ich entscheide oft aus einer Situation heraus bzw. nach Empfinden. So fahre ich immer noch für mich am Besten.
Die Sprüche, die einen kränken, kenne ich auch nur zu gut! Anfangs versuchte ich für alles und jeden Verständnis aufzubringen, weil sie es ja nicht besser wissen können. Aber irgendwann habe ich damit aufgehört. Ich habe dann einfach mal ein Beispiel dargestellt. Wenn Eltern ein Kind z.B. durch einen tragischen Unfall verlieren, dann sagt man doch auch nicht „ihr seid noch jung, beim nächsten Mal klappt´s“. Tja, der Satz hat gesessen. Zumindest habe ich dann gehört „oh, so habe ich das noch gar nicht gesehen, tut mir leid echt dumm von mir“. Eine Bindung zum Kind ist für Außenstehende meist erst dann vorhanden, wenn das Kind bereits auf der Welt ist. Im Mutterlieb existiert es eben noch nicht wirklich für das Umfeld. Das ist der Unterschied.

Ich denke, auch wenn man hinter seiner Entscheidung steht, heißt es nicht, dass es deshalb einfacher ist. Diese Entscheidung war die schwerste, die mir bis dato „abverlangt“ wurde. 
Es gibt solche und solche Tage. Ich habe aufgehört mich nach den Dingen zu fragen, die nicht mehr sind bzw. sein können. Denn genau die sind es, die mich daran hindern, positiv in die Zukunft zu blicken. Natürlich gibt es Tage, da vermisse ich die Zukunft, die hätte sein können, sehr. Das Leben geht in der Tat weiter… aber es ist anders als vor dem AB. Damit will ich nicht sagen, dass alles schlechter ist… es hat seine guten wie auch schlechten Seiten/Zeiten. Ja, es ist wirklich nicht leicht damit zu leben. Aber wie du schon sagst, wir können es drehen und wenden…
Die Entscheidung haben wir gemeinsam und bewusst getroffen. Dennoch schmerzt der Verlust unseres Kindes enorm. Dieser Schmerz ist durch nichts wegzudenken bzw. wieder gutzumachen. Selbst mit einer erneuten SS nicht. Unsere Kleine gehört zu unserem Leben dazu und wird immer im Herzen sein.

glG Marion

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Luna-Marie +09.04.2009 tief im Herzen


29.08.2009, 10:49
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Beitrag Re: Selbsthilfegruppe, was würde Euch da interessieren?
Hallo alle zusammen,

die Selbsthilfegruppe in Frankenberg wäre mich von Interesse. Es ist für mich relativ gut zu erreichen. Für mich wäre es wichtig, mich einmal mit anderen betroffenen Frauen zu unterhalten, die diese schmerzliche Erfahrung auch machen mussten. Mein Mann und ich haben uns leider vorschnell für einen Abbruch entschieden. Ich denke, dass Gespräche helfen, das alles zu verarbeiten. In meiner Familie oder mit meinen Freunden und Bekannten könnte ich nicht über dieses Thema reden.
Die Größe der Gruppe ist eher nebensächlich. Auch mit 2 oder 3 Frauen kann man man sich helfen und austauschen. Ich glaube auch, dass man die Themen Abbruch und Fehlgeburt nicht in einer Gruppe verarbeiten kann, weil die Unterschiede zu groß und Konflikte vorprogrammiert sind

Viele Grüße

Anita


19.12.2009, 20:12
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Beitrag Re: Selbsthilfegruppe, was würde Euch da interessieren?
Hallo Anita,

ich würde mich sehr freuen, wenn es mit der Gruppe weiterginge.
Im Moment ist es bei mir gesundheitlich nicht möglich, aber ich
denke in ein, zwei Monaten wird es wieder gehen.
Wenn Du magst können wir aber mal telefonieren.

Liebe Grüße von Uschi

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Es gibt ein Licht am Ende des Tunnels


16.01.2010, 09:00
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