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 Was soll ich nur machen? 

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Registriert: 25.09.2008, 18:21
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Beitrag Was soll ich nur machen?
Hallo,

ich habe Angst hier zu schreiben, aber ich hoffe mich kann hier jemand verstehen.

Ich weiß seit Dienstag, dass ich in der 10. Ssw bin. Ich hab es geahnt, aber trotzdem gehofft, dass es nicht so ist. Jetzt wurde ich doch vor diese schwere Entscheidung gestellt. Ich kann mich doch aber nicht einfach dafür entscheiden mein Baby zu töten. Es ist so schwer für mich. Mein Freund steht hinter mir, egal wofür ich mich entscheide, aber normalerweise ist er strikt gegen Abtreibungen. Er weiß selber, dass es momentan der wohl ungünstigste Zeitpunkt ist und wir wollen dieses Kind eigentlich haben. Aber es geht einfach nicht. Der Geburtstermin würde genau in meine Abiturprüfungen fallen. Und mein Freund ist doch auch noch in der Ausbildung. Meine Mutter ist strikt gegen das Baby und die Eltern meines Freundes sind erst verstorben. Die letzte Zeit war so hart für uns. Und ich kann es für mich nicht verantworten, ein Kind in einer so schwierigen Situation zu bekommen. Wir können dem Kind nichts bieten.
und das schlimmste ist, jetzt beende ich einfach sein Leben, weil es in meins nicht rein passt. Was bin ich nur für ein Mensch?
Aber ich muss damit jetzt leben. Ich habe morgen nochmal einen Untersuchungstermin, und dann bekomme ich den Termin für den AB. Ich kann doch kein unschuldiges, kleines Baby bei unserem katastrophalen Leben bekommen. Ich werde mir das nie verzeihen, dass ich mich nur wegen meiner Probleme, gegen mein Baby entschieden habe. Andere Leute haben es auch in sehr schwierigen Situationen geschafft, sich um ihre Kinder zu kümmern, aber ich bin halt nicht stark genug. Ich habe es nicht verdient zu leben, denn immerhin gebe ich meinem Baby auch nicht die Chance zu leben.


25.09.2008, 19:02
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Hallo kleiner-sonnenschein<3


ich möchte dich ganz herzlich hier im Forum willkommen heißen.

Ich kann es auch verstehen das du Angst hast hier zuschreibe. Aber genau diese Angst braucht du hier nicht zu haben, viele hier waren in einer ähnliche Situation wie du. Du wirst hier auch auf Verständnis treffen und immer ein offenes Ohr finden.

Es ist sehr schwer für euch, da ihr eigentlich euer Kind gern haben möchtest, aber die äußeren Umstände sprechen für euch dagegen.

Würde denn die Möglichkeit bestehen das du deine Abiturprüfung um ein Jahr verschiebst?

Höre aber bitte nicht auf deine Mutter wenn sie gegen das Baby ist, es ist euer Baby und du/ ihr entscheidet. Deine Mutter kann dich gern unterstützen, sie hat aber nicht das Recht zu verlangen das du dich gegen dein Kind entscheidest. Ich denke sogar wenn du dich für dein Baby entscheidest wird sie für euer Baby bestimmt eine gute Oma.
Es tut mir auch sehr leid das die Eltern von deinem Freund euch verlassen mussten was für euch auch sehr schwer ist. Ihr habt bestimmt eine schwere Ausgangsposition, aber ihr könnt euren Kind viel bieten. Kinder sind nicht materiell eingestellt, für sie ist Liebe und Zuwendung sehr wichtig und das denke ich könnt ihr im geben. Wenn eure finanzielle Situation nicht besonders ist erkundigt euch bitte wo ihr Unterstützung bekommen könnt.
Versuch bitte noch einmal zu überlegen ob deine Probleme nicht zu lösen sind, vielleicht findet ihr eine Lösung für eure Probleme und könnte euch dann auch für euer Baby entscheiden.

Freundliche Grüße Oscar


25.09.2008, 19:45
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Beitrag 
Hallo kleiner sonnenschein,

wäre vielleicht auch eine Pflegefamilie für die ersten Wochen/Monate eine Lösung für euch?
So wie du schreibt, wäre es evtl. nicht leicht für dich, den AB zu verarbeiten. Und das könnte eine noch ungünstigere Voraussetzung für ein erfolgreiches Abi sein als eine Geburt.
Man kann eine Schwangerschaft zwar abbrechen, aber damit nicht ungeschehen machen. Schon gar nicht, wenn man schon so starke Gefühle für das Kind hat wie du.
Manchmal kommt man auf Umwegen besser ans Ziel als auf dem vermeintlich geraden Weg.

Alles Gute,
Barbara


25.09.2008, 21:00
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Beiträge: 52
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Beitrag 
hallo,

auch von mir ein herzliches willkommen.

die idee von barabara fand ich total klasse. du chreibst, irgendwie möchtet ihr beide das baby. eine bessere voraussetzung gibts doch gar nicht! und wenn du die zeit rund ums abi mit einer pflegefamilie überbrückst? und überhaupt, wer weiß, wie deine eltern in ein paar monaten dazu stheen würden?

lass wieder von dir hören!

allles alles liebe
miriam


25.09.2008, 21:10
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Beitrag 
Hallo, Sonnenschein3,
in Deinem Leben scheint gerade mehr Dunkelheit als Sonne zu sein, dies tut mir unendlich leid für Dich, daß Du dies gerade alles durchleben mußt.
Du zählst so viele Punkte auf, die gegen eine Abtreibung sprechen, daß es richtig zu spüren ist, daß Du dahinter nicht stehen kannst. Aber Du müßtest nach einer Abtreibung damit leben, denn Dein Leben geht danach auch noch weiter. Tue nichts, was Du nicht mit Deinem Gewissen vereinbaren kannst, denn die Argumente die zu einer Abtreibung führen, zählen häufig nachher nicht mehr viel. Und ein verletztes Gewissen kann sehr schmerzhafte Folgen haben.
Deine Mutter ist strikt gegen das Baby. Die Folgen einer Abtreibung würdest aber Du dann alleine tragen. Von daher kann es nicht darum gehen, was Deine Mutter möchte. Es geht um Dich, um Deinen Willen, Deine Schwangerschaft und Dein Kind. Mir sind schon viele Eltern begenget die ihren schwangeren Töchtern manche Steine in den Weg gelegt haben. Und als das Enkelchen dann da war und sie es zum 1. mal sahen, war dies alles vdergessen. Es wandelte sich um 180 Grad und sie wurden zu großartigen Helfern. Darum denke ich daß auch bei Deiner Mutter noch nicht das letzte Wort gefallen ist. Könntest Du mit ihr mal reden und ihr sagen, was eine Abtreibung für dich bedeuten würde?
Könntest Du Dir das Leben in einem Mutter-Kind-Haus vorstellen? Da wären Frauen in ähnlichem Alter und Situation. Und die würden Dir noch so manche Hilfe geben. Z.B. Kinderbetreuung in der Schulzeit und Hausaufgabenzeit, Angeobte sind von Haus zu Haus unterschiedlich.
Die Geburt würde in die Zeit des Abiturs fallen. Nun weiß ich nicht in welchem Bundesland Du lebst. Es gibt Bundesländer da kann man bei Krankheit die Prüfung 6 und 12 Wochen nach der eigentlichen Prüfung noch nachholen. Kann mir vorstellen, daß dies für eine Entbindung auch gilt.
Du hast Angst davor Deinem Kind nichts bieten zu können. Ich denke Du hast Deinem Kind eine Menge zu bieten eine verantwortungsbewußte und liebende Mutter. Dies entnehme ich schon Deinen kurzen Zeilen hier. Solange die Kinder noch klein sind, sind die Ansprüche auch noch sehr klein. Und wenn das Kind größer ist, wäre das Ausbildungsende von Deinem Freund auch schon erreicht.
Prüfe doch erst mal welche Hilfen und Möglichkeiten Dir zustünden.
LG Chiara-Fiona


25.09.2008, 23:06
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