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 Kind bekommen ohne Mann! Wie seht ihr das? 

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Au pairs müßen mindestens 18 sein. Ein Au pair zu bekommen, das so um die 23-25 ist, ist überhaupt kein Problem. Sprachkentnisse sind gerade bei Osteuropäerinnen erstaunlich gut. Ich hatte mit meinen Au pairs keine sprachlichen Probleme. Das läßt sich auch gut am Telefon checken bevor man sich für oder gegen das Mädchen (die junge Dame :wink: ) entscheidet. Gerade mit den Au pairs aus Ost Europa hab ich nur gute Erfahrung gemacht, was den Umgang mit kleinen Kindern angeht. Super zuverläßig und wesentlich vernünftiger als meisten hiesigen Mädels in dem Alter. Ich habe mir mit Absicht eine ausgesucht, die kleinere Geschwister hat.
Die Bekannte von mir, mit dem Säugling hat schon das 4. Au pair und nie Probleme gehabt. Das Mädel kümmert sich rührend um die Kleine, wenn Mama arbeiten ist. Meine Bekannte stillt noch und hat deshalb spezielle Sonderpausenzeiten. Sie war übrigens von Anfang an AE und hat sich trotzdem ein 2. Kind gewünscht und auch bewußt einkalkuliert es alleine großzuziehen, wenn nötig.

Gruß Streichelgedanken


11.04.2008, 20:15
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Hallo Ihr Lieben,

nun mag ich mich auch mal melden, auch wenn ich nicht Mutter bin, aber doch ein Kind das bei jeweils Alleinerziehenden Eltern aufgewachsen ist.

Meine Eltern haben sich scheiden lassen als ich 5 war. Mein Vater hat schon vor meiner Geburt Vollzeit gearbeitet, meine Mutter kurz nach meiner Geburt Teilzeit Versicherungen Verkauft sobald ich in den Kindergarten konnte. Sie hat also damals Teilzeit vormittags gearbeitet. Wenn mit mir irgendwas war, dann muste sie sich freinehmen oder mit Krankschreiben lassen, was ja auch noch geht. Das machen dan ja auch die Kinderärzte. Mir ging es damit nicht schlecht.

Mein alltag war also bis zur Scheidung ganz normal der Alltag den andere Kinder mit Halbtags berufstätigen Müttern auch hatten. Und auch den Gleichen wie meine Cousine, deren Mutter damals schon alleinerziehend war, seit der Geburt.

Nach der Scheidung habe ich bei beiden Eltern mehr oder weniger im Wechsel gewohnt, wurde dabei sehr hin und her gerissen. Also mal ein halbes jahr merh bei dem einen, dann mal mehr bei dem anderen, wie es grade so kam.

Meine Mutter hat in der Zeit direkt nach der Scheidung ei neue Ausbildung gemacht, war also Vormittags als aushife in dem Kindergarten in dem ich war und 2 Abende die woche in der Schule. In der Zeit war ich in der Schuleigenen betreuung oder auch mal bei meinem Vater.

Als ich zur Schule kam war meine Mutter im Schichtdienst. Wenn ich bie ihr war und sie Spätschicht bin ich nach der Shcule entweder zur Oma oder auch mal zu Klassenkammeraden oder auch alleine nach hause gegangen. ich war also "Schlüsselkind". Wenn die Übergänge nicht sooo darmatisch waren (schulschluss um 12, Arbeitsende um 13 Uhr) bin ich schon mal mit in den betrieb gegangen. Nachtschichten konnte sie immer vermeiden. Wenn irgendwas war hat eine Klassenkammeradin gegenüber gewohnt und deren Mutter wusste bescheid, man hat sich halt so miteinander arrangiert. Meine Oma war auch nicht weit. Und Mama immer per Telefon erreichbar. Essen stand immer In der Mikrowelle oder im Kühlschrank. Das ging ganz gut so und war nie ein Problem. Das haben auch viele andere Berufstätige Mütter in unserem Umfeld so gehandhabt, egal ob mit Mann oder ohne.

Wenn ich bei meinem Vater war hatte er mich meistens in seiner Mittagspause von der Schule abgeholt und dann zum Reiten gebracht um mcih nach der arbeit dann wieder abzuholen oder ich bin mit der Bahn zu ihm in den Betrieb gefahren. Da war ich dann auch immer irgendwie beschäftigt. Gelegentlich bin ich auch da zur Oma gegangen. Mein Vater hatte natürlcih dadurch das er keinen Schichtdienst hatte mehr zeit, aber ich kann nciht sagen was besser oder schöner oder sonst was war.

Mir hat das ganze in jedem Fall nicht geschadet. Es hätte auch noch einen Hort oder zu einer Tagesmutter oder immer zur Oma gehen können, möglichkeiten gab es genug, sogar eine Kinderspeilgruppe bei uns in der Nähe. Aber os wie es bei uns war war es gut und ok.

Es ist also Machbar, wenn auch nciht einfach, aber das ist es auch nciht, wenn man einen Mann hat und beide arbeiten gehen, wenn man mal so ganz ehrlcih ist. Ich hatte auch Freunde denen es schlechter ging obwohl die Mutter den ganzen Tag zuhause war und welche denen es mit zwei vollzeit arbeitenden Eltern super ging oder halt auch mit nur einem Elternteil. Und ich muss dazu sagen, dass die Hilfe von meiner Oma nur selten angenommen wurde, wärend meine Cousinen dauerhaft bei ihr waren. Meine Eltern haben es alleine geschafft und das dann immer jeder für sich, er hat ihr in die zeit wo ich bei ihr war nicht rein geredet und umgekehrt auch nicht. Und ihc hatte eine schöne Kindheit. Auch wenn ich nicht beide Elternteile gleichzeitig hatte und sich nicht beide um mcih kümmern konnten und ich keine Tagesmutter hatte.
Liebe Grüße

Fran-zis-ka


11.04.2008, 20:20
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hallo streichelgedanken

1.was ein schöner nick!!

2. ich bin ,,nur" schwanger und dennoch so dermaßen kaputt nach der arbeit, dass ich echt zweifle,wie ich es mit einem kind schaffen soll. vor allem, da ich in einem zwar typischen frauenberuf tätig bin, der aber wahnsinnig familienunfreundlich ist: bin krankenschwester in einem altenheim. und natürlich auch im schicht/wochenenddienst tätig... :?
ich habe eine 3/4 stelle,deren probezeit im mai ausgelaufen wäre. nun ist sie ja ,,hormonell-bedingt" bis 4 monate nach geburt verlängert ist. aber ich kann ja nicht morgens um 5 uhr das haus verlassen und um 15.30 nach hause kommen oder von 13- 22 nicht anwesend sein, wenn ein zwerg zuhause ist... stunden kürzen wird mein AG sicher nicht. also hat frau dann die wahl,eine auszeit zu nehmen. super! :? bin ich dann auch ein sozialschmarotzer? ich WILL ja arbeiten, aber wie denn?? da wünsche ich mir schon einen partner an der seite.
eins will ich einfach net kapieren: da wird ständig nach kindern gerufen; frauen sollen mehr kinder bekommen ( rentensicherung etc. von eva herrmanns thesen mal zu schweigen). aber gilt das nur für die in partnerschaften? was ist denn bitte mit denen, deren lebensweg einfach ein anderer ist?? die alleine die verantwortung für ein neues leben auf sich nehmen? gerade die sollten doch alle hilfe der welt bekommen.
wenn es nicht so unglaublich hart wäre, alleine für ein kind zu sorgen; die ängste und die verantwortung für es zu tragen; sich alleine um die finanziellen angelegenheiten kümmern zu müssen, würden sich dann nicht auch viel mehr frauen für ihr kind entscheiden?


13.04.2008, 20:03
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Beiträge: 122
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AHHH- ich werde echt vergesslich. :oops:

streichelgedanke, ein link zu dem AE- forum wäre echt super-nett


13.04.2008, 20:05
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Beiträge: 41
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Beitrag 
Ja bei Schichtdienst in der Pflege hast du verloren wenn du nicht Verwandschaft hast die aushilft oder ein Au pair. Diese Arbeitszeiten covert dir keine Tagesmutter und kein Kiga und kein Hort.. :(

Wenn du dir gezwungener Maßen eine Auszeit nimmst, bist du doch alles andere als ein Sozialschmarotzer!

Ich hab das damals übrigens ganz ähnlich gesehen (mit dem alles schreit mehr Kinder kriegen und die Voraussetzungen will keiner schaffen für berufstätige Mütter) und bin bis zum Oberbürgermeister unserer gar nicht so kleinen Stadt und hab ihm quasi das Messer auf die Brust gesetzt, daß ich einen kleinen finanziellen Zuschuß will zum Au pair, oder (und das habe ich ihm vorgerechnet :mrgreen: ) ich sei auf Grund außergewöhnlicher Arbeitszeiten nicht mehr in der Lage weiter zu arbeiten. Dann, so habe ich ihm vorgerechnet, dann werde ich den Staat ca 150.000 Euronen in den nächsten Jahrzehnten kosten, statt diese (in Steuerform) ins Staatssäckel einzuzahlen... Hat ihm eingeleuchtet :mrgreen: und ich bekam den Zuschuß. Ich sollte das allerdings nicht an die große Glocke hängen, wurde ich gebeten, denn man will ja verhindern daß plötzlich noch mehr AE- Mütter diesen Weg gehen und plötzlich in den Arbeitsmarkt drängen, der eh schon wenig hergibt.. Zu dumm nur, daß ich mir den Mund da nicht verbieten lasse.. :wink: :lol:

Link hab ich dir per PN geschickt.

*Portion Energie rüberschieb* Streichelgedanken


13.04.2008, 22:22
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Beitrag muss jede selber wissen...
Ich schließ mich da ganz Jessica an, natürlich KANN FRAU VIEL SCHAFFEN; aber zuweilen ist es wirklich sehr, sehr hart.... Ich hab drei allein, und bin mir im Klaren darüber, dass ich ein 4. jetzt nicht mehr schaffe, darum bin jetzt auch hier.

Ich bin im sozialen Bereich tätig, ich weiß, welche Hilfen es gibt, welche auch nicht, und besonders, was es heißt, das halbe Leben am Organisieren zu sein...

Was es heißt, Nächte am Stück nicht schlafen zu können, und dann morgends allein auf der Matte zu stehen und die übrigen zu versorgen...

Was es heißt, von der Tafel abhängig zu sein, weil die Väter icht zahlen und alles Geld für die Miete drauf geht...

Was es heißt, NIE abend einfach so weg gehen zu können, sich drüber freuen zu müssen wie ein Schneekönig, weil man einmal im halben Jahr ins Kino kommt....

Was es heißt, den Kindern im Sommer kein Eis kaufen zu können, nachdem man endlich auch mal Urlaub hat und fast die ganze Zeit des Jahres nix von den Kindern gesehen hat (außer der schmutzigen Wäsche) weil sie ganztags fremdbetreut werden mussten....

Immer zu wissen, dass das Geld nicht reicht... Weder für Urlaub, ein paar Inliner, oder eben ein Eis mit Schwimmbadbesuch... (Während die beste Freundin schon wieder im Reiterurlaub ist...)

Endlos müde zu sein am Wochenende, weil jeder Tag im Grunde 4 Stunden zu kurz ist um all die Aufgaben zu erledigen, die eben so anfallen...

Dass eigene soziale Kontakte oder Interessen völlig zu kurz kommen...

ABER: Ich Habe gerade eine Perspektive, Aussichten darauf, dass es mal besser wird, kann eine Zusatzausbildung machen, die mir bessere Möglichkeiten aufzeigt...

Jetzt noch ein Kind? In meinem Fall nicht, während ich das scheibe wird es mir wieder total bewusst dass es gerade Wahnsinn wäre.

Ich liebe meine bereits geborenen Kinder, UND DIE HABEN AUCH RECHTE!!!
Ich kann nicht noch mehr leisten, das ginge zu lasten aller.
Auch, und besonders, zu meinen. Nicht nur, dass es noch schwerer würde allen gerecht zu werden, ich bliebe komplett auf der Strecke.

Zu pessimistisch? In meinem Fall bin ich froh, dass ich meine Kraft endlich realistisch einshätzen kann!


14.04.2008, 14:00
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Beitrag Nachschub
Muss noch was nachschieben!

Hab mich je dreimal für die Kinder entschieden, und hab das auch nie bereut. Es ist echt erstaunlich, was frau da alles auf die Beine stellen kann.

Ich will nämlich niemandem noch mehr Angst machen, es geht, es sit zu schaffe, ich traus mir jetzt halt nicht noch mal zu. Aber wer Tips will, ich hab da auch einiges an Erfahrung anzubieten.


14.04.2008, 14:03
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Beitrag super:)
Hallo "Streichelgedanken"!

Also ich muß Dich echt mal ganz dicke LOBEN: ich finde Deine Einstellung klasse, und Du redest auch nix schön. Ich WÜNSCHTE, ich hätte DAS ALLES vor meinem AB gelesen, dann hättest Du mich glaub ich sehr beeindruckt und allen ERNSTES evt. vom AB abhalten können.
Ich finde, Du kannst sehr stolz auf Dich sein. Du scheinst es auch nicht immer einfach gehabt zu haben, aber hast trotzdem einfach GELEBT. KLASSE!
Deine Einstellung halte ich für MODERN+ZEITGEMÄß, und ich hoffe, viele lesen sie.
Du hast Recht, man hat nie eine Garantie, nicht irgendwann alleine dazustehen, damit muß man leben. Darauf bin ich auch reingefallen.
Dennoch muß natürlich jede Frau für sich selbst entscheiden...

LG,Lule



Streichelgedanken hat geschrieben:
Hi Angst01,

Alleine mit dem Zwerg zu sein, hat auch durchaus Vorteile :wink: Du hast keinen Mann an der Backe, der Abends nach Hause kommt und sich über den Saustall beschwert, weil du mit dem Säugling nicht zum Aufräumen gekommen bist. Niemand der eifersüchtig ist, weil deine ungeteilte Aufmerksamkeit dem Zwerg gilt. Keiner redet dir rein ob und wann du stillen sollst, wann ein Baby gefälligst zu lernen hat durchzuschlafen etc, etc.
Und niemand beschwert sich, daß ein Säugling nichts im Ehebett verloren hat. (Das war für mich ein Highlight :mrgreen: ) Du kannst den Luxus genießen deinen Tag ganz nach dem Zwerg richten zu können.

Mit ein bischen Voratshaltung, ist das mit dem Betreuen zu schaffen.
Das einzige was mich als AE lange belastet hat, war niemanden an meiner Seiote zu haben, der den Zwerg so heiß und innig liebt wie ich und mit meinen Sorgen, wenn er mal krank war auch alleine zu sein. Ich finde als AE nicht die Betreuungsituation belastend, sondern die Verantwortung ganz alleine zu tragen.
Aber keine Sorge, man gewöhnt sich dran. :wink:
Den Hechelkurs kann man auch mit "Nur Frauen" machen, einfach mal umhören (notfalls die Partnerschaftsabende schwänzen (sind meist eh nur ein oder 2..)
Und zur Geburt eine sehr gute Freundin oder Mutter oder Schwester mitnehmen und eine verständnisvolle Hebamme, dann läuft das, wirst sehen!
Ein abwesender Vater hat auch Vorteile, du mußt dich nicht mit ihm um Besuche streiten. Ich wäre an gebrochenem Herzen vermutlich innerhalb einer Stunde gestorben, hätte ich den Zwerg als Baby seinem Vater mitgeben müssen und wenns nur zum Spaziergang gewesen wäre. :lol:

Immer Kopf hoch, ihr beide werdet ein super Team werden, dein Zwerg und du!
Und wenns mal schwierig wird, dann nutz das uralte Müttermantra: ES IST NUR EINE PHASE..!!!! :wink: :lol:
Wenn du magst, kann ich dir per PN einen link zu einem supernetten AE Forum schicken.

LG Streichelgedanken


03.05.2008, 23:04
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Danke Lule! :D


14.05.2008, 20:45
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Möchte auch kurz meinen Senf dazugeben.
Klar kann man es schaffen, aber eben nur irgendwie. Ich habe zwei Kinder und ich habe das Glück das meine Familie und mein ehemaliger Partner, der Vater meiner ältesten Tochter mich Unterstützt mit der Erziehung.
Ganz alleine gehts nur wenn man Zuhause bleibt und von Vater Staat lebt.
Ich gehe trotz meiner Kinder Arbeiten auf Teilzeit (20 Std Woche) und lebe von Unterhalt und Gespartem. Weil ich eben keinen Bock auf eine Harzt 4 Karriere habe.
Wäre ich vollkommen alleine würde es düster aussehen.
Ich habe schon ein schlechtes Gewissen weil ich meine 6 Monate alte Tochter zu meiner Mutter gebe 4 Std. täglich.
Du bist ständig von anderen abhängig.
Ich muss dazusagen ich bereue es nicht, mich für meine 2.Tochter zu entschieden zu haben. Ich genieße jeden Moment. Ich liebe die beiden überalles und ich weiß wofür ich mich Opfer.
Es ist nicht nur das Finanzielle, es bleibt auch die ganze Verantwortung an einem kleben wenn der Partner sich aus dem Staub macht.
Alleine sein ist schwer. Mit oder ohne Unterstützung. Die Familie oder die freunde können einem nicht den Partner ersetzen.


26.05.2008, 13:06
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Also mir Nr. 1 war ich auch allein erziehend. Von Erkenntnis der Schwangerschaft bis zwei ein halb Jahre danach. Ich habe mitten in der Ausbildung zur Krankenschwester gesteckt, bzw. stand zwei Monate vor dem Examen. Seelisches Hin und Her mit dem Partner, der sich nicht entscheiden konnte ob oder ob er nicht mit mir zusammen sein will, weil er ja noch seine Dauerfreundin hatte.

Ich habe auch für und wieder überlegt, bekomme ich oder bekomme ich es nicht.
Bis ich einen so schönen Traum hatte, das ich mich für das Kind entschieden habe.

Und es lief besser als ich gedachte habe. Meine Krankenpflegeschule hat mich unterstützt, ich habe eine super Tagesmutter gefunden. Mein Arbeitgeber, der auch mein Ausbilder war, hat mir extra Dienstzeiten eingerichtet.

Aber dafür hatte ich pures Mobbing auf der Station. Bin schon mit Angst auf die Arbeit.

Also es kann gut oder schlecht gehen.

Ich hatte auch ein schlechtes Gewissen, weil ich Fabian schon mit 6 Wochen weggeben musste. Aber ich wollte diese Ausbildung fertig machen, eben weil ich keine Sozialhilfe haben wollte.

Heute ist mein Sohn 6 Jahre alt. Und er ist das Beste was mir widerfahren. konnte.

Ich wünsche dir eine gute Entscheidungsfindung.


26.05.2008, 13:23
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Beitrag Re: Kind bekommen ohne Mann! Wie seht ihr das?
hi an alle,
also auch ich habe riesen respekt vor allen frauen die ihr leben mit kind und ohne hilfe meistern...
ich selbst habe riesige angst davor ich bekomme im juli mein baby der vater will damit nichts zu tun haben,ich habe keine beendete aubildung und meine eltern helfen mir dieses jahr natürlich wo sie können ziehen dann aber nächstes jahr um diese zeit ins ausland.
ich hab keine ahnung wie ich das alleine schaffen soll finanziell und im rest des alltags.


02.03.2010, 15:14
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Beitrag Re: Kind bekommen ohne Mann! Wie seht ihr das?
ich hätte meinen mann nicht verlassen können mit den kindern oder auch ohne...wenn man nicht in so einer situation ist kann man sowas leicht sagen aber man muss sich einfach viele gedanken machen...manche schaffen es alleine manche nicht. ich hätte es wie gesagt nicht gekonnt


02.03.2010, 22:22
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Beitrag kleine rückmeldung
mein alter nick war angst01, aber ich hatte mein passwort vergessen...

ich habe mich für das kind entschieden und kann nach 17 monaten mutter-sein ein resumee ziehen: ja,man kann ein kind bekommen ohne mann.
einfach ist es nicht. der geburtsvorbereitungskurs extra nur für frauen entpuppte sich als zusammensein von ehefrauen, deren männer aus beruflichen gründen nicht teilnehmen konnten. sie streichelten sich die ganzen 90 min. selig über den bauch und redeten über ihre gatten. von denen wurden sie auch abgeholt, während ich alleine im dunkeln zum bus ging.
im krankenhaus, wo ich ein einzelzimmer bekam, damit ich das väterglück nicht sehen mußte. (ok, das war ein super-vorteil) all die amtsgänge; die formularflut...nicht zu vergessen, alleine für ein kind da zu sein: 7 tage die woche 24 stunden lang. alle entscheidungen alleine treffen zu müssen; keinen zu haben, der einen mal entlastet.
aber: ES GEHT ! denn das erste lächeln galt mir alleine. das erste wort war mama.meine hand wird genommen, wenn trost oder mut gesucht wird.
baut euch ein soziales netz auf; nehmt kontakt zu anderen alleinerziehenden auf. meldet die zwerge frühzeitig im hort an. nehmt jede hilfe an, die sich bietet.
ohne mann ein kind zu bekommen ist kein kinderspiel. aber es lohnt sich und macht stark


12.03.2010, 12:37
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Beitrag Re: Kind bekommen ohne Mann! Wie seht ihr das?
hallo,
erstmal hut ab, dass du dir schon im vorfeld so viele gedanken machst. eine wichtige eigenschaft bringst du also schon mal mit : verantwortungsgefühl.
ich war 8 jahre lang und auch von anfang an alleinerziehende mutter eines sohnes. ich war eine glückliche alleinerziehende mutter. es hat nämlich auch viele vorteile.
natürlich nimmt eine krippe ein baby. manche schon ab 10 wochen. fast alles spätestens ab 6 monaten. mein sohn hat davon auf jeden fall keine schaden davon getragen.

außerdem bist du ja nicht alleine. in krabbelgruppen, in der krippe, im geburtsvorbereitungskurs....überall wirst du andere mütter kennenlernen. vielleicht sogar eine die dein "schicksal" teilt.

ganz viel kraft und eine gute entscheidung!

majapapaya


12.03.2010, 13:24
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