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 Was soll ich nur tun? 

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Registriert: 04.04.2009, 14:01
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Beitrag Was soll ich nur tun?
Hallo

Ich bin 32 Jahre alt und Mutter eíner 7 jährigen Tochter.
Seit knapp einem Monat arbeite ich im Offenen Ganztag als Erzieherin. Ich fühle mich dort wohl und die Kollegen sind sehr zufrieden.
Meine Tochter ist ein besonderes Kind, sie hat diagnostiziert ADHS und bekommt auch Medis. Mit der richtigen Struktur läuft es super.
Ich bin nun seit 8 Tagen überfällig. Ich habe seit 2 Wochen das Gefühl die Mens kommt jeden Augenblick- tut sie aber nicht. Mittlerweile ist dieses ziehen weniger geworden und beschränkt sich darauf das ich das Gefühl bekomme wenn ich vornerübergebeugt sitze oder die Hose zu eng sitzt.
Ich habe oft ein flaues Gefühl, und kann gewisse Sachen nicht mehr gut riechen.
Man konnte noch nichts erkennen aber man sagte mir das alles auf eine Schwangerschaft hindeuted.
Der Vater ist derselbe wie bei meiner Tochter- damals ist er weggelaufen. Ich weiss nicht was er heute tun würde........er sagte mir letztens im Gespräch das er überlegt sich sterilisieren zu lassen.......
Ich habe das Gefühl ich habe Watte im Kopf.......einerseits schwebt mir im Kopf das wir alles dagegen unternommen haben dann aber trotzdem ein kleiner Schwimmer sich festgehalten hat- andererseits habe ich grade angefangen zu arbeiten.......

Ich weiss nicht was ich tun soll.......Einerseits denk ich das Kleine bekomm ich auch noch groß andererseits habe ich große Angst.
Was wenn er mich allein lässt?
Ich möchte nicht aufhören zu arbeiten.......aktuell arbeite ich 20 Std. pro Woche......
Ich weiss nicht was richtig ist was falsch ist....welche Möglichkeiten habe ich überhaupt?

Ich weiss mir kann keiner diese Entscheidung abnehmen .......

Ich merke wie es mir beim schreiben schon etwas besser geht - habe zwar keine Lösung aber es tut gut das mal von der Seele zu schreiben kann sonst mit keinem darüber sprechen.....


Merle32


04.04.2009, 14:21
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Registriert: 22.06.2008, 22:37
Beiträge: 201
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Beitrag Re: Was soll ich nur tun?
Hallo Mertle32,
es ist verständlich, daß Du Dich gerade fühlst als hättest Du nur Watte im Kopf. Denn es gibt keine grauseligere Situation, als wenn man nicht weiß, ob man schwanger ist oder nicht. Und ich finde es sehr gut, daß Du Dich jetzt schon mit dem Gedanken auseinandersetzt was Du tust, wenn Du schwanger wirst, dann kann Dir nachher nicht der Boden unter den Füßen weggerisssen werden.
Du denkst, das Kleine kriegst Du auch noch groß. Die Bezeichnung, das Kleine, klingt schon richtig lieb und konkret. Für Dich ist das evt. Kind ganz klar eine Person. Und damit hörst Du Dich nicht so an, als würdest Du mit einer Abtreibung klar kommen. Diese kann für Dich zu einer Verlusterfahrung werden, die Dich über Jahre Deines Lebens körperlich und psychisch belasten kann. An dieser Stelle spricht Dein Herz. Und dies ist ein wichtiger Teil von Dir. Und die rationellen Gründe des Verstandes zählen nach eineer Abtreibung häufig nicht mehr viel, und sind nichtig und klein. Triff Deine Entscheidung unabhängig von der Entscheidung des Kindsvaters, was er tut, denn Du bist es, die nachher mit den möglichen Folgen einer Abtreibung alleine zurecht kommen muß. Reisende Männer sollte man nicht aufhalten. Du hast es bis jetzt mit einer 7 jährigen Tochter die ADSH hat super geschafft, was sollte Dich da noch aus der Bahn werfen? Denn Du hast jetzt schon einen sehr großen Erfahrungsschatz, unterschätze den mal nicht. Wenn sich die Schwangerschaft bestätigt solltest Du ihm sagen, so was ähnlichen, wie "Schatz, wir sind schwanger." Wir - damit seine Mitverantwortung dabei herauskommt. Entweder er stellt sich dieser Verantwortung, oder er ist Dein nicht wert.
Du arbeitest seit 1 Monat und möchtest auch gerne weiterarbeiten. Für Dich gilt Mutterschutzgesezt §9, da steht, daß du ab Bekanntgabe der Schwangerschaft bis 4 Monate nach der Geburt unkündbar bist. Dies heißt Du kannst bist 8 Wochen vor dem Geburtstermin arbeiten, und wenn Du willst, 8 Wochen nach der Entbindung wieder einsteigen. Gäbe es in der Verwandtschaft jemand, dem Du Deine Kinder in dieser Zeit anvertrauen könntest? Eine Tagesmutter lohnt sich vielleicht finanziell nicht wirklich, aber Du könntest weiterarbeiten.
LG Chiara-Fiona


04.04.2009, 20:57
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